Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Transkript

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00:00:00: Willkommen zu "Besserleben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Es ist die letzte Folge

00:00:08: unserer Sommerpause, die letzte Replay-Folge und heute geht es noch einmal ums Kochen. Der Sommer

00:00:14: ist noch lang, man kann noch viel köstlicher Sachen kochen. Und vor ungefähr einem Jahr hatten wir

00:00:18: ein Interview mit Petalena, Suche im Tieren, der uns damals erklärt hat, wie man eigentlich mit

00:00:22: relativ wenig Aufwand und Fähigkeiten besser, origineller und, öfters auch, gesünnlicher

00:00:27: Kochen. Ja, hoffentlich kann man was lernen. Viel Spaß und wir hören uns dann nächste Woche mit

00:00:31: einer neuen Folge. Willkommen zu "Besserleben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Ich

00:00:40: bin Martin Schauhuber. Ich bin Selina Thaler. Und wir lernen heute das Kochen. Also konkret habe

00:00:46: ich es schon gelernt von unserem Studio-Gast. Zu Gast ist bei uns heute Petalena. Er ist Suche im

00:00:51: vegetarischen und auch auf Anfrage veganen Sterne lokalitieren. Er ist der besten vegetarischen

00:00:56: lokaliter Welt, das mitten in Wien ist. Und er leitet dort auch die Kochschule, für die ich einen

00:01:01: Gutschen geschenkt bekommen habe von Freunden. Und dann war ich bei Peter und deswegen ist

00:01:06: das auch jemanden, den ich heute außenweise tutze, weil wir haben uns im Kochkurs vier Stunden lang

00:01:09: getutzt. Und dann habe ich mir gedacht, eigentlich wird es, glaube ich, unseren Hörerinnen und Hörern

00:01:13: auch nicht schaden, wenn er ihnen mal ein bisschen so die Basics und auch die fortgeschrittenen

00:01:18: Schmäß des Kochen erklärt. Peter, vielen Dank fürs Kommen. Vielen herzlichen Dank für die

00:01:21: Einladung. Wenn es mal darum geht, überhaupt mal Kochen anzufangen oder besser zu kochen,

00:01:27: überhaupt zu kochen, wenn man irgendwie nur Spiegelei und Nudeln im Repertoire hat, wie macht man das?

00:01:32: Das ist eine gute Frage. Also prinzipiell, wenn man anfangen möchte zu kochen, dann muss einem das

00:01:38: schon Spaß machen. Also gerade wenn man über Pasta und Spiegelei hinausgehen möchte, dann gehört

00:01:45: schon eine gewisse Interesse zu der Materie. Also was will ich zu Hause überhaupt essen? Oder was

00:01:53: gefällt mir? Welche Richtung interessiert mich vor allem? Und dann kann ich mich da immer

00:01:57: weiter in diese Materie hineinfuchsen und dann schaue ich, okay, was mag ich, was gefällt mir,

00:02:01: was geht in meinem Zeitplan einfach gut auf? Welche Produkte habe ich verfügbar? Und dann

00:02:06: entwickelt sich das eigentlich mit der Zeit. Also es hat keiner mit Philly Wellington angefangen,

00:02:11: sage ich jetzt einmal, sondern das hat sich alle step by step entwickelt, auch bei mir. Und je mehr man

00:02:18: kocht und je mehr Aufmerksamkeit man in diese Materie hineinfließen lässt, desto besser wird

00:02:23: das Ganze dann auch zu Hause natürlich. Also vor allem zu Hause. Meine Anfänge des Kochens waren so,

00:02:30: dass ich die vier, fünf Speisen, die ich halt können habe, die ich eben mein erstes Studentenjahr

00:02:36: gefühlt dann jeden Tag essen habe, dass ich einfach anfangen habe, die ein bisschen besser zu

00:02:41: machen, ein bisschen zu verfeinern. Das war nach der Zeit vor, also ich habe mich ja wenig damals

00:02:46: noch aus dem Internet gelernt, das war dann schon mehr auch einmal die Mama anrufen zu, wie schmecken

00:02:49: denn die Bradeerdepfel ein bisschen weniger Fahrt. Und natürlich ist die Antwort meistens brutter,

00:02:53: aber bei mir war das halt so, ich habe dann im Endeffekt wirklich dann fünf Speisen halt dann

00:02:57: wirklich auch schon relativ gut gemacht. Ist das gescheit oder sollt man lieber gleich eher ein

00:03:01: breites Reparator entwickeln und lieber neue Sachen probieren? Grundsätzlich finde ich das schon

00:03:06: gut, wenn man so ein gewisses Basisreparator angerichten hat, weil man die auch jederzeit

00:03:11: bis zu einem gewissen Grad abändern kann oder je nachdem nach eigenen persönlichen Präferenzen

00:03:17: dann immer wieder abwandeln kann. So haben wir es ja auch in der Kochschule gemacht, also wenn man

00:03:21: da jetzt so ein Standard, sag ich mal Tomatensalatrezept hernimmt und man sagt, man liebt jetzt

00:03:25: Tomatensalat, vor allem im Sommer, dann passen da verschiedene Beeren, verschiedene Früchte,

00:03:29: ich gebe ein anderes Olivenöl, ich koste mich da immer durch. Und so habe ich eigentlich schon

00:03:33: eingerichtet, dass ich besonders gern habe, dass ich besonders gut koche in verschiedenen Varianten

00:03:38: abgeändert oder wenn man zum Beispiel Tomatenpasta hernimmt, nämlich frische Tomaten, nämlich

00:03:42: San Marziano Tomaten, nämlich Dosen Tomaten, gebe ich da getrocknete Tomaten dazu, probiere ich

00:03:47: mich mit dem Basilikum durch, gebe ich Bienenkerne oder Walnüsse, ähnliches dazu. Das ist ja

00:03:53: prinzipiell schon ein Gericht, oder sag ich mal in meinem Gerichtreparator etabliert, wo ich sage,

00:03:58: das habe ich sehr gern, aber ich kann das immer noch so ein bisschen adaptieren und mich da weiter

00:04:05: heran lassen. Also ich finde das schon ganz gut, wenn man seine Lieblingsrezepte hat und die auch

00:04:09: aus dem FF einfach easy nachkochen kann, aber wenn man da noch so ein bisschen Kreativität reinsteckt

00:04:14: oder sich ein bisschen mit den Zutaten spielt, dann ist das schon super, also da spricht überhaupt

00:04:19: nichts dagegen. Man muss ja nicht alles neu erfinden. Wenn ich jetzt eben noch auf dem Niveau

00:04:23: Pesto bin, irgendwas reinhauen ist dann auch schwierig und hoffen, dass die Speise dann besser

00:04:28: wird. Wie finde ich denn so die anderen Sachen, die du jetzt gesagt hast, die man ein bisschen anders

00:04:34: machen kann, dann vielleicht auch ein bisschen besser? Wo soll ich mir da die Inspiration hernehmen,

00:04:38: wenn sie jetzt aus mir raus nicht kommt? Das ist eine gute Frage. Ich finde tatsächlich,

00:04:41: dass auf YouTube, also es gibt schon einige Köche, bzw. die als Hobbyköcher das angefangen haben und

00:04:49: sie da einfach so gut Videos machen mit ihren Lieblingsgerichten, da kann man sich ein bisschen

00:04:53: inspirieren lassen und sonst ist es einfach ganz praktisch, wenn man mal kurz auf den Markt schaut.

00:04:57: Das klingt immer sehr romantisch in Wirklichkeit, dass man da einfach durchschaut und mal schaut,

00:05:03: was gefällt einem und sich durchkostet, weil in Wirklichkeit man weiß ja von Anfang an,

00:05:07: also man hat das ultimative Gespür für so Sachen, weiß man ja nicht, was passt, wozu,

00:05:12: wie schmeckt was. Es ist immer ganz wichtig, dass man Produkte roh probiert, also mal wie schmeckt

00:05:17: das Produkt, wie schmeckt eine Karotte, wie schmeckt ein Basilikum roh, ohne dass ich das irgendwie

00:05:21: verändert habe und dann ergibt sich das im Laufe der Zeit. Also kochen ist glaube ich nichts,

00:05:26: was man von 0 auf 100 in einer Woche wirklich perfektionieren kann, weil einfach sehr viel

00:05:32: Gespür, sehr viel Erfahrung und vor allem sehr viel Sensore mit dabei hängt. Also ich muss

00:05:37: erst einmal wissen, was wie schmeckt ja, damit ich das irgendwie weiterverarbeiten kann. Bei

00:05:41: Basilikum Pesto jetzt, zum Beispiel wenn wir jetzt schon mal Pesto sind, das hat sich irgendwann

00:05:45: noch mal etabliert, weil es halt viel Basilikum gegeben hat, nämlich auch noch, weil ich nicht

00:05:49: was, ja wir haben jetzt einen Schafgabenpesto gemacht, das heißt das ist so ein typisches Wiesenkraut,

00:05:53: das man eigentlich überall findet, das ist mehr so ein Unkraut oder es nimmt kaum einer wahr,

00:05:58: weil das halt wirklich so einen Herben, sehr intensiven Geschmack und wenn man das dann

00:06:01: ein bisschen zu dem Basilikum dazugibt, hat man auch schon wieder ein ganz anderes Gericht,

00:06:05: aber das sind einfach so Dinge, da muss man rausgehen und die muss man probieren. Also da glaube

00:06:10: ich gibt es kein Erfolgsrezept dafür, dass man jetzt sagt okay, ich würde jetzt gern mein Basilikum

00:06:16: Pesto oder mein Pesto im Allgemeinen aufs Next Level heben und dann fliegen mir per Zufall

00:06:22: irgendwelche Dinge zu, sondern da muss ich mich schon mit beschäftigen. Und das vorher auch die

00:06:26: YouTube-Videos angesprochen, würdest du dann auch raten, sich bei Kochbüchern, TikTok Reels,

00:06:32: YouTube irgendwie Inspirationen zu holen? Ja, auf jeden Fall, also ich finde das persönlich

00:06:36: schlecht. Man hat ja die Möglichkeit, dass man einfach viel im Internet nachschaut oder sich

00:06:41: viel zeigen lässt. Für mich persönlich ist es zum Beispiel auch einfacher, wenn ich Dinge sehe

00:06:44: oder Dinge vorgezeigt bekomme, als wenn ich es lese. Ich kann zum Beispiel nichts auswändig lernen,

00:06:51: also ich kann schon Dinge auswändig lernen, aber ich kann jetzt nicht so, ich brauche immer ein Bild dazu

00:06:55: oder irgendjemanden, der mir sowas zeigt. Ich glaube, da tun sich auch viele einfacher, weil dann

00:07:00: sieht man okay, da schneidet das jetzt so, dann macht das jetzt so und im Endeffekt schaut das dann

00:07:04: so aus und ich sehe genau den Herstellungsweg, wie ich zu meinem Endprodukt komme. Das finde ich

00:07:09: beim einigen Kochbüchern recht schwierig, weil du hast halt deine Zutatenliste, du hast deinen

00:07:14: vier Seiten Text, da steht "Mach dies und jenes" und im Endeffekt schaut das so weit weg von dem aus,

00:07:20: was auf dem Bild drauf ist. Das kann man auch mit YouTube noch schaffen. Und oft wollen die

00:07:25: Köchinnen und Köche dann ihr geheimen Ding gar nicht verraten in den Rezepten, habe ich auf das

00:07:30: Gefühl. Ja, tatsächlich ist es oft beim Kochen so, also da geht es nicht so um eine Geheimzutat

00:07:36: oder um ein Geheimding oder um einen Schnitt, den ich besonders gut kann, sondern einfach um die

00:07:42: Qualität der Produkte. Also das hört man ja oft und immer, dass die Qualität einfach ausschlaggebend

00:07:48: ist, aber das ist auch, also das ist tatsächlich so. Ich kann aus schlechten Produkten kein gutes

00:07:53: Hessen machen, zum Beispiel. Ich finde generell Kochen ist ja auf Prinzip Kochenlernen ist ganz

00:07:57: nett, weil man dann schon sehr geschmackige Erfolgserlebnisse hat. Aber was würdest du vielleicht

00:08:01: von Anfang an empfehlen für die ganzen Nackerten, dass man eben auch einmal dann relativ schnell,

00:08:06: ohne dass jetzt fünfmal alles verbrennt oder zusammenfällt oder was auch immer, auch einmal

00:08:10: Erfolgserlebnisse hat? Also wirklich Pesto ist für mich eines der einfachsten Dinge, weil es im

00:08:16: Endeffekt ja ist wirklich so, weil ich kann alle Zutaten in den Mixer werfen, ja und lasse ich

00:08:21: halt ein paar Pinienkerne nicht im Mixer, sondern Röste, die noch separat angibt, die dann drüber,

00:08:25: also das sind wirklich einfache Dinge. Ich glaube auch so einfache Soßen wie jetzt Tomatensauce

00:08:29: oder sei es eine leichte Käsesauce oder eine Kräutersauce und so. Das sind schon ganz gute

00:08:35: Anfangsdinge. Ich sage einmal, wenn man jetzt Pasta oder Spätzle oder Jocke macht oder selbst

00:08:42: wenn man sie kauft, es gibt ja auch gute Fertigprodukte gerade im Pasta Sektor, also so ist es da nicht.

00:08:47: Und wenn man sich da an ein, zwei Soßen nochmal herantraut, sei es jetzt eine Carbonara oder

00:08:52: Katschwebe Pepe oder so, das sind ja prinzipiell recht einfache von der Zutatenliste, weil ich

00:08:56: brauche, bei Carbonara brauche ich viel Zutaten, das kriege ich schneller mal zusammen, dann schaue

00:09:01: ich mir mal an gut, wie funktioniert das wirklich? Das ist ja jenseits von Kochschinken und Schlagermas

00:09:06: unterwegs. Und ich glaube, wenn man das einmal das erste Mal gekocht hat, was ein sehr simples

00:09:11: Gericht ist und auch sehr schnell zu erlernen, das Gericht ist, dann hat man da schon ein gewisses

00:09:15: Erfolgsrezept, weil man sich denkt, ok, ich kenne das vom Italiener bei mir an der Ecke, da ist

00:09:19: das aber weit weg um ein Originalrezept und ich habe das jetzt einmal so nachgekocht, wie es

00:09:23: jetzt klassisch gekocht wird. Und das ist schon einmal was ganz Gutes. Eine gute Carbonara ist

00:09:28: schon sehr geil. Vielleicht hätte ich vor der Aufnahme was essen sollen, weil das könnte

00:09:31: es noch kritisch werden. Ich höre dann Magen noch nicht nur noch. Eine Frage, die sich jetzt gerade

00:09:38: stellt, wenn die Temperaturen so hoch sind, ist ja auch, dass man nicht so lange in der Küche stehen

00:09:42: will und vielleicht auch gar nicht so appetit hat auf etwas Schweres. Was geht denn schnell und ist

00:09:48: trotzdem gesund? Ich mag Salate sehr, sehr gerne, weil das wirklich sehr einfach ist. Also vor allem

00:09:53: Tomatensalat, das sind ja jetzt gerade in der Tomatenhochssaison. Und das ist eigentlich auch

00:09:58: Eingericht oder Salate im Allgemeinen, die man sehr schnell zubereiten kann. Da kann man sich jetzt

00:10:03: ein paar Pilze dazu beraten oder ein Stück Fleisch oder ein Käse oder was auch immer. Aber bei mir ist

00:10:10: es dann auch so, ich habe immer ein paar verschiedene Dressings zuhause. Das heißt jetzt ein Standard

00:10:14: Essig Öl Dressing. Da kann man jetzt Joghurt, Senf und so, also je nach Lust und Laune dazu geben

00:10:19: und ein Tomatensalat Dressing. Und dann hast du sie schon fertig, Dressing durchschütteln,

00:10:23: Salat marinieren, vielleicht noch ein paar Pilze oder ein Halloum dazu beraten. Getostet der Nüssen,

00:10:29: den Schabata und dann ist es eigentlich gut und das dauert keine fünf Minuten in Wirklichkeit.

00:10:32: Also natürlich das Dressing macht man sich einmal vor, dann reicht es für ein, zwei Wochen von mir

00:10:38: ist. Und wenn man so ein gutes Standard Dressing hat, das kann man ja dann in diversen Sachen

00:10:42: abwenden und man jetzt, wie gesagt, Joghurt, Sauerrahmen dazu gibt. Im Nachhinein oder das mit

00:10:47: ein bisschen Balsamico oder ein paar Kräutern verfeinert, Nüssen, Nuss, Ölen. Lauter so Geschichten,

00:10:52: aber wenn man da schon so ein Standard Dressing oder irgendwas recht flottes zuhause hat, was man

00:10:57: gut abwenden kann, dann ist das eigentlich eines der einfachsten Dinge und auch eines der leckersten.

00:11:01: Würde ich auch sagen. Dressings sind ein Thema, wo viele Menschen, die wirklich gut kochen,

00:11:07: keinen Cent ihrer Aufmerksamkeit jemals investiert haben. Da schließe ich mich ein. Mein Dressing

00:11:11: ist in 99 Prozent der Fälle. Er schüttet ein bisschen Olivenöl und irgendein Essig drüber. Aber das

00:11:16: habe ich schon öfters erlebt. Und dann geben wir eben wirklich mal gut Essen und ist einen Salat,

00:11:21: der auf einmal total viel kann, obwohl wir dieselben Zutaten drehen, sind wir bei mir zuhause. Aber

00:11:25: das ist schon was so. Ein paar Wochen mit Dressing beschäftigen, wäre vielleicht ein Projekt für

00:11:29: den nächsten Sommer. Vielleicht nicht in Wien, wo alles gezuckert wird, wenn es so traditionell

00:11:34: gemacht wird. Ein vierter Kilo Zucker. Aber wenn wir schon bei den Gewürzen auch sind oder Zutaten,

00:11:42: was sind denn so, ich sage jetzt mal Hausnummer 5 Zutaten, auf die du in deinen Gerichten niemals

00:11:48: verzichten würdest? Zutaten per se eigentlich gibt es da keine, wo ich sage, okay, das muss ich mir

00:11:53: dabei sein. Ich persönlich mag immer gerne, wenn irgendwo Butter dabei ist, aber das ist jetzt

00:11:57: generell Salz oder hab es ich gerne, wenn es bei meinen Gerichten dabei ist, wenn ein bisschen

00:12:03: Säure dabei ist, also jetzt Citrusäure. Ich persönlich mag Citrusäure einfach sehr, sehr

00:12:07: gerne. Also auf das würde ich schon mal gar nicht verzichten. Salz natürlich, frische Kräuter auf

00:12:12: jeden Fall. Also ich finde, frische Kräuter evaluieren einfach Gerichte auf einen ganz

00:12:16: neuen Level, finde ich. Vor allem du kannst dich da einfach spielen, also jetzt zum Beispiel Minze

00:12:21: oder Basilikum, also wirklich intensive Sachen. Ich mag auch sehr gerne gute Öle und leichte Schärfe.

00:12:29: Wenn etwas scharf, also ganz leicht scharf, weil ich vertrag's einfach nicht so scharf, aber so eine

00:12:34: aufregende Schärfe sehe ich jetzt, eine angenehme Säure oder so eine lebendige Säure. Salz sehe

00:12:39: gleich fettig, also das sind eigentlich sage ich mal meine wichtigsten Eckdaten, also ohne da jetzt

00:12:44: auf Zutaten einzugehen, weil so per se 5 essentielle Zutaten hätte ich nicht.

00:12:51: Generell, dass die Masseure ist ja auch was, vielleicht auch was in der österreichischen

00:12:55: Küche traditionell eher auf der Seite liegt, als im Gericht integriert ist. Aber das ist auch was,

00:13:01: glaube ich, dass viele Leute gar nicht so wahrnehmen und wenn man einfach sagt, man haut überall einen

00:13:05: Spritz der Zitrone rein, weil eh ist das in Wahrheit viel raffinierter und es gibt vielmehr

00:13:09: verschiedene Richtungen und es gibt nicht nur eine Zitrusfrucht, die man verwenden kann dafür,

00:13:12: aber in Wahrheit, wenn man mal anfängt in diverse Speisen, die ein bisschen fahrt schmecken,

00:13:15: auch mal ein bisschen Zitronensaft rein zu hauen, wird es wahrscheinlich eines von 10 Gerichten

00:13:19: komplett ruinieren, aber oft ist dann schon einfach so als Anfänger Trigger, mal so habe ich halt auch

00:13:24: angefangen. Merkt man schon, okay, eigentlich wird es besser, eigentlich wird es besser,

00:13:27: eigentlich wird es besser und dann kriegt man es vielleicht auch ein bisschen mehr mit,

00:13:30: dass dann irgendwann noch ein bisschen mehr geht als nur der Zitronensaft. Gibt es Zutaten,

00:13:35: wo du sagst, das sind Sachen, die eigentlich in jedem Kochhaushalt gehören sollten, aber die in

00:13:39: Wahrheit Menschen, die nicht wirklich gut kochen, nicht einmal anschauen? Du sagst,

00:13:43: sollt man sich zumindest einmal den Schrank tun und dann werden wir es immer wieder hernehmen?

00:13:46: Naja, so, ich finde, man sollte mal ein gutes Olivenöl zuhause haben, ein sehr gutes Neutralisöl,

00:13:53: da geht es auch nicht ums Baden, sondern einfach für Dressings, für wenigrechts so zum Abschmecken.

00:13:58: Ein gutes Salz ist auch super zuhause, weil ich finde Salz ist nicht Salz, also gerade bei

00:14:04: jodierten Salz, ich persönlich mag es nicht, ich meine, ja, das ist doch ein Mineralstoff,

00:14:08: den man zu sich nehmen sollte auch am Tag, aber ich finde jodierte Salz hat immer so einen

00:14:13: leichten Waschmittelgeschmack, also das mag ich zum Beispiel gar nicht, auch da in diesem Sektor

00:14:17: kann man sich einfach da gut rösten, weil das sind einfach so Standard-Dinge, die man immer

00:14:20: verwendet, auch Pfeffer, ich mag Piment Despelette zum Beispiel sehr gerne, das ist so ein galizischer

00:14:25: eigentlich Chili, so eine getrocknete Chili, hat aber eine mildere, fruchtigere Schärfe,

00:14:29: finde ich immer ganz gut, also wenn ich jetzt runterbrechen würde, gute Butter,

00:14:34: gutes Olivenöl, sehr gutes Salz, eins zum Würzen und eins zum Finischen, so ein gröberes

00:14:41: oder so ein leichteres Salz, mag einen sehr guten Pfeffer auch, also Kampottpfeffer zum Beispiel,

00:14:46: das teuerste Pfeffer eigentlich, den du auf der Welt bekommen kannst, der Kampottschianische,

00:14:50: aber wenn man mit den Zutaten kocht, da kann ich gar nichts, da kann man schiefgehen.

00:14:56: Und was ist mit so Fertigprodukten oder so Gewürzmischungen, die vielleicht auch mal

00:15:03: einen Geschwachsverstärker drin haben oder irgendwelchen fertigen Soßen, die man zum

00:15:08: Gemüse dazu gibt, was hält so davon? Es kommt immer darauf an, wie man persönlich kocht oder

00:15:14: wie viel Zeit man in diese Thematik reininvestieren will. Per se, Fertigprodukt ist nicht Fertigprodukt,

00:15:20: wie gesagt, getrocknete Pasta ist ja auch Fertig. Wenn man jetzt auf Soßen und Suppen,

00:15:25: ich persönlich mag es nicht, meine ich kenn's von meiner Oma, sie hat ab und zu mal so einen Suppenwürfel

00:15:30: dazu gehaut, okay, da finde ich jetzt, ist jetzt nicht so dramatisch, wenn man zuhause mal

00:15:36: eine Rindsuppen kocht und man möchte halt dann nicht die 3 Kilo Fleisch und 10 Kilo Knochen

00:15:42: irgendwo zuhause rumliegen haben, kann man's schon nehmen. Und gerade auch wenn man so gerne

00:15:48: asiatisch kocht oder da in diese Richtung geht, mein Sojasauce, diese Fischsoßen, Äußersoßen und so,

00:15:53: das kann man schon zuhause haben. Also ich hab's auch zuhause, ich verwende das auch sehr gerne,

00:15:57: spricht überhaupt nichts dagegen. Ich würde mir keine fertige Kabonare oder Holle und E so,

00:16:01: dass solche Dinge kaufen. Also man muss das dann auch so ein bisschen variieren, aber per se sage

00:16:06: ich mal, ich glaub beim Kochen geht's darum, dass einem persönlich schmeckt, wenn's dir schmeckt und

00:16:11: ich kann das noch mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen ein bisschen verfeinern, dann warum nicht.

00:16:15: Hast irgendwelche No-Gos, wo du auch sagen würdest, auch aus Kochlernperspektive quasi,

00:16:21: das sollt man sich gar nicht erst anfangen, jetzt abgesehen von der fertigen Kabonare.

00:16:24: Abgesehen von der fertigen Kabonare, ich find also so tatsächlich in No-Gos hätte ich jetzt per se

00:16:31: nicht, was immer ganz schwierig ist, was ist jetzt falsch und was ist richtig, ob ich jetzt dem einen

00:16:36: schmeckt, ein gekochtes Stück Fleisch besser, der andere mag's gebraten lieber, das ist jetzt

00:16:40: nichts, was per se falsch ist, ich würde immer es nicht als No-Gos sehen, aber ich würde sagen,

00:16:46: beschäftigt's euch lieber mal mit dem Produkt selbst, also kostet's das mal durch, probiert

00:16:51: euch dadurch und versucht, eine gute Qualität zu finden, also sich da ein bisschen zu informieren,

00:16:58: okay was ist überhaupt eine gute Qualität, ist es jetzt beim Händel, wenn das jetzt Freilaufentrum

00:17:02: liegt, den ganzen Tag draußen ist, weiß ich, kann er fristen und alles mögliche,

00:17:07: dann ist das schon einmal ein besseres Produkt und ich finde, man sollte gerade am Anfang beim

00:17:11: Kochen immer darauf wertlegen, dass man gute Produkte einkauft und dass man frische Sachen

00:17:15: einkauft, ja. Und wenn man sich das schon angewöhnt hat und gar nicht erst schaut okay, ich nehme jetzt

00:17:22: das Käfig holen und das ist möglichst billig und das ganze Händel, wenn das 3 Euro kostet,

00:17:30: dann ist das schon super, aber das ist eigentlich so ein Augenmerk auf dem man gerade am Anfang,

00:17:34: also generell immer achten sollte, aber wenn man sich das am Anfang schon aneignet und dann denkt

00:17:39: okay, ich zahle jetzt fürs Bio holen, das auf der Weide war und so, von mir aus 3, 4 Euro mehr

00:17:45: oder sind's 10 Euro und für gute Produkte hab's dann aber nicht einmal die Woche, sondern einfach

00:17:51: nur einmal alle 3 Wochen zum Beispiel, dann ist das schon einmal ein besserer Anfang, als wenn man

00:17:56: dann immer noch sagt okay, ich muss jetzt heute Fleisch essen oder ich muss jetzt heute besonders

00:18:00: viel essen und kaufen mir dann die günstigsten Sachen zusammen, also gerade am Anfang würde ich

00:18:04: euch da empfehlen, schaut einfach auf die Qualität und auf die frische Zutaten, dann kann's ja gar nicht

00:18:09: so schlecht werden. Abgesehen vom Fleisch, jetzt woran erkenne ich ein gutes Produkt, was sind da so

00:18:14: Indikatoren? Die Sinzore spielt da eine große Rolle, gerade bei guten Produkten, bei frischen

00:18:19: Produkten, also man sagt ja immer, bevor man es nicht gekostet hat, ist es schwer zu sagen, okay,

00:18:24: ist das jetzt eine Top-Erdbärer oder eine gute Erdbärer, natürlich sind so optische

00:18:28: erst Eindrücke immer ganz ausschlaggebend, schaut das Produkt noch gut aus, hat das noch eine gute

00:18:33: Struktur, das darf natürlich nicht Schimmeln oder Magic sein, also da reden wir gar nicht von, ist die

00:18:39: Gurke jetzt nicht die 2,5 cm Durchmesser und Krümung von weiß ich nicht was, sondern das sind

00:18:45: eigentlich so Anfangsdinge, man kann ja auf die Produkte schon ansehen, also man sieht das ja,

00:18:50: kann das so ein bisschen durchschauen, ja nicht vielleicht die Erdbeere ganz unten rauswühlen

00:18:55: oder so, aber grundsätzlich wenn der optische Erdbeerdruck passt und das riecht eigentlich

00:19:00: noch vernünftig, also das riecht jetzt nicht irgendwie muffig, abgestanden oder irgendwie

00:19:05: leicht schimmelig oder modrig, dann ist das schon mal was Vernünftiges, aber wie gesagt man merkt

00:19:12: es dann erst, weil man es tatsächlich gegessen hatte. Ich wollte gerade sagen,

00:19:16: Das Supermarkt Obst und Gemüse ist ja auf Trickywell das schönste Obst auch auf das

00:19:20: geschmacklose Steh ist.

00:19:22: Das schönste ist natürlich, wenn man ein bisschen schon das Auge entwickelt hat, ist das dann

00:19:25: wirkt das vielleicht auch nicht immer so schön, aber sagen wir mal das perfekte Steh, das

00:19:29: Gänzehste, das schierste Apfel ist meistens der geschmackigste Gefühl.

00:19:32: Aber gut, das muss man dann wahrscheinlich auch einfach durchtesten.

00:19:34: Ja, das muss man auch ein bisschen durchtesten, weil gerade in den Supermarkt, ich meine,

00:19:39: es hat sich eh schon ein bisschen zum besseren Entwickler setzt, nicht da die nur genormte

00:19:43: Gurken und Tomaten und Äpfel.

00:19:45: Drinnen legen, aber du hast schon recht, gerade im Supermarkt oder gerade in größeren Ketten,

00:19:48: das ist ein bisschen schwieriger, das zu sehen, weil wenn du jetzt schon beim Apfel bist,

00:19:52: mein Onkel hat auch einen Apfelbaum im Garten, das sind die schärfsten Äpfel, die du irgendwo

00:19:56: finden kannst.

00:19:57: Aber die schmecken sensationell.

00:19:59: Du hast das vorher schon angesprochen, vielleicht eben auch, dass man, wenn man Biofleisch kauft,

00:20:03: ein bisschen weniger Fleisch kocht oder seltener Fleisch kochen könnte, ihr seid ja auch Spezialisten

00:20:08: für alles, was vegetarisch ist und ich weiß noch was in meiner eigenen Kochbeginn-Erfahrung

00:20:12: mit Fleisch ein gutes Essen machen, ist mir halt von Anfang an, wir haben das auch schon

00:20:16: kurz besprochen, mein Kochkurs, ist mir sehr leicht gefallen am Anfang, im Vergleich zu

00:20:20: vegetarisch was Gutes kochen und ich glaube schon langsam ist diese Generation dann auch

00:20:26: vorbei, die davon ausgeht grundsätzlich, es ist nur ein Essen mit Fleisch was Gutes,

00:20:30: aber trotzdem, was für vegetarische Gerichte würdest du vielleicht Leuten ans Herz legen,

00:20:34: die sich jetzt einmal mit ohne Fleisch kochen an Freunden halten?

00:20:37: Also, wenn es ganz generell ohne Fleisch ist, wenn man da mal so erste Versuche starten

00:20:41: möchte, so geschmorte Melanzane sind immer sehr gut, da kann man sich gut ran tasten,

00:20:47: ich meine die einfachsten vegetarischen Gerichte sind Pasta mit Tomatensauce, aber wenn es

00:20:51: wirklich mehr in die gemüsegere Richtung gehen soll, gegrillte Saladherzen, gebraterne

00:20:55: Saladherzen, die entwickeln dann eben so einen schönen, saftigen, intensiven Geschmack, Pilze

00:21:00: mag ich sehr gerne, Tomaten, also mit diesen Gemüsen experimentieren oder vor allem Melanzane

00:21:04: im Ofen langsam schmoren, dann mit so einer Glasur aus Miso, bisschen Haselnüsse oder

00:21:10: Kichererbsen drauf, Koriander, Junglauch, das sind alles sehr, sehr gute vegetarische

00:21:15: Gerichte, da weil man ein bisschen mehr macht, dass man so einen ganzen Kaffee holt, einfach

00:21:19: mal kurz vorkocht, damit ein bisschen Olivenöl und bisschen Curry oder Gewürzen einstreicht

00:21:24: und den im Ofen ganz langsam bret, damit er wirklich schön dunkel wird und schön karamellisiert.

00:21:29: Das sind eigentlich ganz gute Anfangsgerichte, weil man mal weg von Pasta mit Tomatensauce

00:21:34: möchte oder Pesto, man kann auch aus verschiedenen Kräutern oder da eine Marinade machen, die

00:21:39: meisten von uns haben einen Standmixer zuhause, da einfach die Kräuter reingeben mit ein

00:21:43: bisschen Olivenöl und da macht es ja quasi so ein flüssigeres Pesto, sei ich jetzt mal

00:21:48: und dann habt ihr schon ein gutes Dressing oder eine gute Sauce für verschiedene Sachen

00:21:52: und dann ist es eigentlich auch spannend, wenn man einfach verschiedene Gemüse durchprobiert,

00:21:59: sei ich jetzt mal und dann kann man sich da schon gut ran tasten.

00:22:02: Es gibt ja auch viele Menschen, die sich so einen Essensplan für die ganze Woche machen,

00:22:07: ist das sinnvoll?

00:22:08: Ja, wenn man ein sehr strukturierter Mensch ist und gerne eine gewisse Vorlaufzeit hat,

00:22:13: dann ist das auf jeden Fall empfehlenswert, das macht das Ganze auch viel einfacher.

00:22:18: Ich denke aber mal, dass die Menschen, die sich einen Essensplan machen, dann weniger

00:22:25: auf der kreativen Seite unterwegs sind als andere, was sie dann sagen, okay, am Dienstag

00:22:32: esse ich meine Karspressknödel und am Mittwoch gibt es die Gemüsesuppe und so, persönlich

00:22:36: ist das nicht vielleicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden, ich finde das

00:22:40: grundsätzlich ist das schon super, weil dann kann man noch eine gewisse Vorarbeitungszeit

00:22:43: oder Vorplanungszeit mit einarbeiten, wenn man sagt, okay, ich koche am Wochenende.

00:22:47: Jetzt weiß ich nicht meine Tomatensauce und ich habe die Woche drauf drei Gerichte, wo

00:22:53: ich meine Tomatensauce mit drin habe, ich mache mir jetzt eine Lasagne und gebe noch

00:22:58: Faschiertes zum Beispiel rein oder ich mache mir jetzt Niochi mit Mozzarella, also ist schon

00:23:02: nicht schlecht, wenn man das hat, ich habe es nie, aber ich setze mich da auch nie hin,

00:23:07: also ich denke auch gar nicht dran, aber prinzipiell ist das schon sehr gut, wenn man dann sagen

00:23:12: kann, okay, ich arbeite das bis zu einem gewissen Grad vor und dann habe ich dann an dem Tag,

00:23:17: wo ich Gericht X essen möchte, schon weniger Vorbereitungszeit oder dann allgemeine Zubereitungszeit

00:23:24: am Abend, schon nicht schlecht.

00:23:26: Oder vielleicht auch weniger Restl, weniger Restl, wenn man dann am Sonntag Restl-Auflauf

00:23:32: im Plan steht.

00:23:33: So lange der Restl-Auflauf vom letzten Sonntag nicht da auch noch drin ist.

00:23:38: Was sind denn typische Anfängerfehler, wo du sagst, sie sind so verbreitet, dass man die

00:23:43: Leute eigentlich da verwahnen muss, ich habe zum Beispiel am Anfang immer alles wirklich

00:23:46: ins Nirwana gebraten und habe dann durchreden mit meinen gleichaltrigen Dommels, bin ich

00:23:52: darauf gekommen, dass die meisten so machen, weil sie total Angst haben, dass irgendetwas

00:23:55: nicht durch ist.

00:23:56: Und ich habe ehrlicherweise wieder jetzt im Kochkurs wieder auch ein bisschen gedacht,

00:23:59: okay, das ist eigentlich jetzt noch ungefähr halb so lange, wie ich die Sachen in der Pfanne

00:24:02: lasse.

00:24:03: Gibt es da noch Sachen, wo du sagst, vielleicht jetzt mal zur Sicherheit davor warnen, dass

00:24:06: man das jetzt nicht über oder untertreiben sollte?

00:24:09: Ja, generell alles tot kochen, tot braten, beim Gemüse ist es nicht so dramatisch, wie

00:24:15: bei einigen Fleischgerichten, jetzt top meine Karotte noch in der Mitte roh ist oder nicht,

00:24:21: ist mir lieber, als wenn das Händl roh ist.

00:24:23: Aber grundsätzlich, weil wir ja schon beim Braten sind, ich finde beim Pilzebraten machen

00:24:28: sehr viele, sehr viel falsch, weil Pilze, wir sind ja jetzt da in der Pilzsaison mehr

00:24:33: gespür brauchen und meine Oma hat das Ruhi, die hat eine super Pilzsoße gemacht, aber

00:24:39: ich mochte die Pilze dann da drin nicht, weil die einfach so tot gekocht und so labreg

00:24:43: und so schwammig war, also gerade bei Pilzen kann man schon eine kürzere Garzeit beachten

00:24:50: und man muss dann auch separieren, okay brate ich Pilze heißer oder brate ich sie bei weniger

00:24:54: Hitze an, es kommt immer auf den Pilz drauf an, jetzt zum Beispiel Champignons oder Eierschwammel,

00:24:58: die tendenziell ein bisschen feuchter sind und ein bisschen mehr Wasser lassen, kann

00:25:03: ich heißer braten, weil einfach dann die Flüssigkeit, die aus dem Pilze austritt, die Pfannentemperatur

00:25:08: natürlich drastisch runterkühlt und wird dann wieder in Richtung 100 Grad, also Wasser-Koch-Temperatur

00:25:14: kommen und dann findet da kein Braten statt, das heißt da kann ich schon mal heißer gehen,

00:25:19: wichtig ist es, dass ich nicht zu viele Pilze dann auf einmal in die Pfanne gebe, sonst

00:25:22: kondensiert mir der Wasserdampf an den Pilzen, die da rüber liegen und tropft wieder runter

00:25:27: und ich habe da so einen Flüssigkeitszyklus in der Pfanne und komme nicht zum Braten und

00:25:31: dadurch wird das dann so labreg, andererseits wenn ich zum Beispiel trockernere Pilze wie

00:25:35: Kräuterseitlinge oder Steinpilze, also vor allem Steinpilze, einer der delicatesten Speisepilze

00:25:39: überhaupt erreicht schon, wenn ich den bei mittlerer Hitze anbrate und wirklich langsam

00:25:45: brate es dauert dann 10-15 Minuten, also es dauert schon länger, aber das Endergebnis ist

00:25:50: einfach viel, viel besser und das ist gerade eines der Dinge, die ich am Anfang oder auch in den

00:25:54: Kochkursen höre. Nein, ich habe immer gehört, ich muss die Pilze möglichst heiß anbraten und dann

00:25:59: Butter dazu und irgendwie ablöschen und möglichst lange hin und her schmuggeln, dass die durchwerden

00:26:05: oder wie auch immer, also das finde ich ist eines der weitverbreitensten Fehler beim Gemüse

00:26:11: zubereiten oder beim Pilz zubereiten. Und Pilze mit oder ohne Öl anbraten, das ist auch so eine

00:26:17: Frage, die oft kommt. Mit. Okay. Gibt es irgendwas, wo du sagst, das kann man eigentlich,

00:26:23: sollt man ohne Öl in die Pfanne haben? Nüsse vielleicht, oder? Ja. Die haben das Öl ja in sich.

00:26:28: Generell war eine Erfahrung vom Kochkurs auch bei mir, überall ein bisschen Nüsse drüber tun

00:26:34: ist meistens eine gute Idee. Ich meine jetzt auch zu Hause jetzt, ich jetzt nicht so oft gemacht habe,

00:26:38: wenn es nicht eine ganz konkrete Speise war, wo ich es so gelernt habe. Aber so generell Nüsse

00:26:42: beim Kochen zu integrieren ist auch so, finde ich, ein kleiner Schmäh, der dann schon alles einmal

00:26:46: zehn Prozent besser und oft auch attraktiver macht. Und es wirkt dann halt auch Fänze,

00:26:49: wenn ich ihn eingladen habe. Das ist schon so was, das glaube ich viele Leute gar nicht machen.

00:26:53: Ja, ich verstehe auch gar nicht, warum. Also ich finde Nüsse sensationell von Gerösteten,

00:26:58: Allnüsse, Haselnüsse, alles Mögliche. Das macht schon besser. Es ergänzt sich nicht nur mit der

00:27:04: Textur, weil du hast daneben was knuspriges, jetzt nicht was hartes oder was zu knuspriges,

00:27:09: wie jetzt geradeaus, sondern einfach etwas, wo du ein schönes Mundgefühl hast,

00:27:12: dass sich part mit so dieser cremigen Fettigkeit von den Nüssen und das ergänzt dich einfach

00:27:17: ganz so, weil ich gebe gerne überall Nüsse drüber, gerade über den Salat. Oder so Kerne zum Nachfahren.

00:27:24: Das ist ja auch etwas, was gerade die Spitzenküche, aber auch generell einfach gute Köche,

00:27:29: stark berücksichtigen, diese Mischung von Texturen und Konsistenzen und so was. Gibt es da noch Sachen,

00:27:34: wo man schnell mal ein bisschen ein Crunch reinkriegt, wenn man das eben eher amateurhafter

00:27:38: angeht und halt schon aber an das vielleicht ein bisschen denken möchte? Nüsse, man kann sich

00:27:43: kleine Gratos einfach machen, also Gratos, das hält sich ja jeweils Weißbrot oder so,

00:27:48: noch übrig hat, ist einfach ein bisschen Butterbraten. Also gerade was Texturen angeht,

00:27:52: oder gerade was Crunch angeht, gibt es da schon sehr, sehr viel. Oder gepuftes Getreide,

00:27:57: sei es jetzt Buchweizen oder Kinoa oder einfach nur Sonnenblumenkerne, alles leicht frittiert,

00:28:03: das Wildreis. Zu Hause frittieren ist immer so eine andere Thematik, weil es machen die

00:28:07: wenigsten gerne. Aber gerade bei so gepuftem Getreide, dann stelle ich mich einmal hin und

00:28:12: mache mir so ein glasel gepuftes Getreide mit und gebe das dann drüber und das hilft schon sehr viel.

00:28:17: Gepuftes Getreide kommt aus der Fritzhöse. Also wird frittiert? Ja, das wird frittiert, genau das

00:28:22: wird frittiert. Das ist ein ähnliches Prinzip wie beim Popcorn, wo ja beim Popcorn die Restfeuchtigkeit

00:28:27: verdanft und dann explosionsartig sich mit der Stärke verbindet und so aufpoppt, ja nur das

00:28:33: Popcorn einfach nicht knusprig ist in den meisten Fällen, aber bei gepuftem Getreide ist es ein

00:28:38: ähnliches Prinzip oder das gleiche Prinzip, wo du das Getreide einfach relativ weich kochst,

00:28:42: dann leicht antrocknest im Ofen oder so einem Dehydrator und dann wirklich im heißen Fett

00:28:49: heraus frittierst und dann pufft das so aus und hat so Kellocks, diese kleinen, ja oder das

00:28:56: Mekt wie die heißen, so von der Konsistenz her und das ist eigentlich ganz cool und das kann man

00:29:01: sich mit verschiedenen Gewürzen noch anmachen, Gumin oder ein bisschen Curry, ein bisschen Schärfe

00:29:05: dazu. Dann hat man auf der einen Seite einen super knusprigen Snack für Sofa, das man sich so

00:29:11: reingeben kann und auf der anderen Seite, wenn man Gerichte hat, jetzt nehmen wir zum Beispiel die

00:29:16: Melanzane her, die im Ofen geschmord ist und dann leicht glasiert und da wirklich so eine Schicht von

00:29:20: diesem gepuftem Getreide oder von diesem knusprigen Kanon nach drüber und dann ist es cremiger,

00:29:24: knuspriger, leicht speißiger, schon ganz cool. Mir fällt ein Otto Lenghi hat gefühlt eine Zeit

00:29:29: lang überall so Butterbrösel drüber getan. Marellenknödel ohne Butterbrösel. Eine Frage,

00:29:40: die man sich ja auch oft stellt, wenn man jetzt zum Beispiel alleine wohnt oder für sich alleine

00:29:43: kocht, ist irgendwie die Zutaten, also wenn man sich so Rezepte anschaut, sind meistens für vier

00:29:48: Personen oder so. Wie kriegt man das hin, dass es trotzdem irgendwie jetzt nicht überbordend viel

00:29:54: ist oder sollte man das gleich immer einfrieren oder was sind so deine Tipps fürs Alleinekochen?

00:29:59: Es kommt immer darauf an, aber ich gerade bei Soßen oder Suppen, man kocht gewisse Mengen nicht

00:30:04: für sich alleine, wenn ich jetzt eine gute Tomatensauce mache oder eine Suppe, dann kocht man

00:30:09: sich halt mehr und dann friert man sich das weg. Das ist schon einfach und dann gibt es halt Dinge,

00:30:13: die man sich portionsweise zubereiten kann. Pasta und Jocke, ich kann mir eine Eierspeis für mich

00:30:18: zubereiten, ich kann mir einen schinken Käsetos, für mich zubereiten, ich kann mir ein Sandwich,

00:30:22: oder so ein gegrilltes Sandwich auch für mich zubereiten, aber ich finde, es sollte einem dann

00:30:26: auch gar nicht um Kochen abhalten oder irgendwie so abschrecken, dass man dann immer ein bisschen mehr

00:30:30: hat oder wenn man ein bisschen mehr hat, dann kann man am nächsten Tag auch noch was davon essen

00:30:33: oder am übernächsten Tag und das kann man dann ja einfach nochmal verfeinern oder nochmal

00:30:37: irgendwelche frischen Sachen oder andere Dinge dazugeben und dann passt das eigentlich ganz

00:30:41: gut. Also da meine Freunde nicht bei mir wohnt, ja, koche ich auch meistens für mich alleine und

00:30:46: dann sind es halt Dinge, die ich wirklich gut für mich vorkochen kann, aber wenn es jetzt so ist,

00:30:50: ich mache mir einen Kulusch oder ich mache mir eine Sauce oder eine Suppe, dann weiß ich schon,

00:30:55: da wird was überbleiben, wenn ich das so einkalkulieren, das nehme ich dann einfach für spätere

00:30:59: Tage oder für andere Gerichte her. Viele Sachen sind ja aufgewärmt nicht ganz so gut. Kulusch sagt

00:31:04: mir, das ist aufgewärmt noch besser, kann man generell sagen, paar schalen Eintöpfe sind eher

00:31:09: Sachen, die halt eben gut sind, wenn man weiß, man macht jetzt eben schon zwei Portionen oder

00:31:13: für sich selbst halt zwei Portionen und wird das aufwärmen oder ist das schon ein bisschen

00:31:17: spezifischer? Nein, ich finde das also gerade bei Eintöpfen ist das ganz gut, ich mache jetzt

00:31:22: keinen Eintöpfen, also gerade bei Gemüse eintöpfen oder so mag ich es nicht, wenn das zu lange

00:31:26: drinnen ist, sondern dann mache ich mir einfach diese Grundsauce oder diesen Grundansatz, von dem,

00:31:30: den ich mehr wegfrieren oder haltbar machen kann, wie auch immer, und dann gebe ich da frisches

00:31:36: Gemüse noch dazu, reingebraten und mitgeschmort, dann kann man das schon machen. Also das ist schon

00:31:42: super, aber so einen ganzen fertigen Eintopf, gerade auf Gemüsebasis, weil das wird ja dann

00:31:47: immer weicher und ist das ein bisschen zacher. Jetzt hast du schon von dir selber gesprochen und

00:31:52: Spitzen, Köchinnen und Köche entwickeln ja auf super elaborierte Gerichte, die super schmecken

00:31:58: und für Laien aufgefüllt 100 Komponenten haben. Was kochst du eigentlich zu Hause, wenn du von der

00:32:04: Arbeit heimkommst oder wenn es mal schnell gehen muss? Ja, wenn es schnell gehen muss, man hat den

00:32:09: Vorteil als Koch, dass man immer was zu Hause hat. Also gerade was Dressingsoßen und so angeht,

00:32:15: wenn es wirklich schnell gehen muss. Ich habe zum Beispiel immer, wenn es jetzt Tomatenzeit ist,

00:32:19: habe ich immer Tomaten zu Hause und die einfach nur grob schneiden, ein bisschen Salzpfeffer und

00:32:24: Olivenöl drüber und eine Scheibe Brot, das reicht mir oft und durch die Arbeitszeiten ist es schon

00:32:31: ein bisschen schwieriger, sich am Abend was zu kochen. Also nicht weil es dann nicht möglich ist,

00:32:36: sondern weil es einfach spät ist. Aber so auch Schinken, Käse, Toast geht schnell, ein Omelette

00:32:40: geht schnell, das auf einer guten Scheibe, Schwarzbrot, das sind alles so Dinge, die man innerhalb

00:32:45: von fünf Minuten machen kann, weil ich keinen großen Aufwand dahinter sehe und da jetzt meine

00:32:50: Gewürzmischung drübergebt und da bin ich auch schon happy. Wenn du ein bisschen mehr Zeit hast,

00:32:54: dann, wenn du frei hast, was gibt es dann? Am Wochenende, dann plane ich das immer ein bisschen

00:32:58: anders, aber da rechne ich schon mit so einer Stunde, zwei Stunden einfach Kochzeit, aber dann

00:33:03: nehme ich mir auch Zeit. Da ist dann nicht so, da muss nicht schnell gehen, ich habe keinen Stress,

00:33:07: ich habe kein Ding. Manchmal ist es so, wenn ich mir einen Schmarrgericht oder irgendetwas länger

00:33:12: köchle, dann setze ich mir das in der Früh gleich nach dem Aufstehen an oder bei mir ist es so,

00:33:16: ich komme, wenn ich am Abend heim gehe und ich weiß, ich mache am nächsten Tag irgendeinen Eintopf,

00:33:21: dann schneide ich mir das am Abend schon zusammen und da muss ich es in der Früh nur noch ansetzen,

00:33:24: stelle es in den Ofen und die Geschichte ist fertig. Also es ist immer unterschiedlich. In letzter Zeit

00:33:30: mache ich sehr viel Pizza. Zu Hause habe ich mir einen Pizzaofen gekauft, aber da ist die Einplanungszeit

00:33:34: nicht so kompliziert, weil dann mache ich, zwei Tage davor mache ich den Vortag, dann rühre ich den

00:33:38: Teig zusammen und dann ist die Geschichte erledigt. Du hast das vorher eben Schinken-Kesetost gesagt,

00:33:42: wie schaut denn bei dir ein Schinken-Kesetost aus? Machst du da was anderes als wir? Ich brate

00:33:47: den in viel Butter raus. Also ich habe früher den Fehler gemacht, dass ich den in den Ofen

00:33:52: geschoben habe, aber das ist lange nicht so effizient. Ich spart es nicht am Käse. Und du machst

00:33:58: grundsätzlich in der Pfanne? Ich mache grundsätzlich in der Pfanne. Ich habe auch keinen Klapp-Toster,

00:34:03: deswegen nimmt sich da die Möglichkeit schon, aber in der Pfanne geht das easy. Und ich mache das

00:34:08: meistens, während ich duschen bin, weil der Brett eh langsam, da passiert nichts. Dann lege ich

00:34:12: mir den in die Pfanne und dann komme ich retortiert in einmal um und die Geschichte. Eine Sache,

00:34:16: die jetzt für mich auch so ein bisschen rausgekommen ist, ist, das Timing ist eigentlich sehr wichtig

00:34:20: beim Kochen, oder? Ja. Also Timing ist eines der essenziellsten Dinge, weil es viel auf gar gerade

00:34:27: ankommt und auf Temperaturen, also jetzt gerade bei uns im Restaurant, wenn am Abend im Abendservice

00:34:33: kommt schon sehr viel auf Timing drauf an, weil man bedenkt, wir haben pro Abend zwischen 40

00:34:38: und 45 Gästen und wenn da was mit dem Timing nicht stimmt, jetzt beim ersten Tisch zum Beispiel,

00:34:44: und der verzögert sich um eine Minute, dann ist das zwar eine Minute bei einem Tisch, aber wenn fünf

00:34:49: andere Tische noch warten sind, sind das sechs Minuten beim anderen Tisch und so. Summiert sich

00:34:53: das Ganze, also da ist es schon wichtig, dass man koordiniert und mit Timings arbeitet, dass

00:34:57: alles einfach in den Wartezeiten, wo es vorgesehen ist, rausgeht und zubereitet wird und vorbereitet

00:35:04: wird. Viele Sachen verlieren ja auch dann die Textur und werden dann magic oder lassen zum

00:35:09: Beispiel Flüssigkeit, wenn sie liegen, der Crunch verliert sich, je länger da steht, die Kräuter

00:35:15: fallen zusammen und all diese frischen Dinge oder wenn wir frische Sachen in Wenigrechts reinschneiden

00:35:19: oder so, je länger da steht, desto mehr bearbeitet, desto die Säure bei Kräutern, desto labriger

00:35:25: wird und das Ganze, also das ist schon sehr wichtig. Zuhause, das ist dann geht's. Außer man kocht

00:35:32: irgendwie den Eintopf fünf Stunden. Wie weiß ich denn, wenn ich jetzt wohin essen gehe und nicht

00:35:39: schon von informierten Menschen das versprochen kriegt, dass dort gut und frisch gekocht wird?

00:35:44: Was sind so Merkmal, die an denen ich das erkennen? Gerade wenn es jetzt wirklich vielleicht auch in

00:35:48: niederpreisigen Bereichen ist, wo es schon auch passieren kann, dass da halt ein bisschen pfuscht

00:35:52: wird. Das ist ganz schwierig, finde ich, man kann immer auf die Nachbartische ein bisschen schauen,

00:35:58: okay, wie schaut das da aus? Eine fertige Hollande ist zum Beispiel, die erkennt man sofort oder auch

00:36:03: gewisse Dinge. Aber per se, wenn man das Restaurant gar nicht kennt und du kennst keinen, der dort

00:36:09: war und gehst einfach blind in irgendwas rein, dann glaube ich, kannst du das am Anfang ohne,

00:36:15: dass du es gegessen hast, gar nicht wirklich sehen. Du siehst es bei vielen, wenn es dort ausschaut,

00:36:22: wie unterm Sofa, dann ist es nicht unbedingt empfehlenswert, obwohl auch da gibt es gewisse

00:36:27: Ausnahmen. Aber sowas auf den ersten Blick zu merken oder zu sehen oder irgendwie nachzulesen,

00:36:32: das ist ganz schwierig, ob das frisch gekocht wird. Es kommt da dann auch immer auf die Zutaten an.

00:36:36: Meistens ist es so einer der Indikatoren, dass man sagt, okay, ich weiß, da wird mal frischer gekocht,

00:36:42: als woanders je kleiner die Karte ist. Weil wenn ich zum Beispiel in irgendeinem Restaurant gehe und

00:36:48: da sind 200 Gerichte oben, dann kann ich mir schon denken, okay, wenn das jetzt ein Allercard-Restaurant

00:36:53: ist, wie oft geht Gericht X im Vergleich zum Wienerschnitzel jetzt zum Beispiel her? Und dann

00:37:00: kann man sich denken, okay, das wird schon mal zwei, drei Tage irgendwo rumgestanden haben oder

00:37:06: umgelegen werden, weil es einfach nicht verkauft wird. Das heißt, wenn man was Kleines geht und

00:37:11: was ist nett und dann kriegt man so eine Karte, das sind zwei Vorspeisen, drei Hauptgerichte,

00:37:15: zwei Dissers und von mir ist noch irgendwelche zwei, drei Specials oben, dann kann man schon gehen,

00:37:20: okay, das wird sich über den Tag schon mal verkaufen oder das kommt gut weg,

00:37:24: weil wenn das Restaurant dann noch halbwegs gut besucht ist oder so, das wird ja dann immer

00:37:29: gut einkalkuliert und das ist eigentlich schon ein so ein Faktor, wo man sagen kann, okay,

00:37:33: da ist die Wahrscheinlichkeit eigentlich hoch, dass dort frische Produkte verwendet werden und

00:37:37: dass das jeden Tag oder so gut wie möglich einen zweiten Tag frisch zubereitet wird.

00:37:42: Ich glaube, dann kochen wir jetzt alle wieder ein bisschen besser. Peter, danke schon für's

00:37:47: da sein. Vielen herzlichen Dank. Dankeschön. Wenn ihr uns auch nächste Woche hören wollt,

00:37:51: dann abonnieren uns doch bitte auf Spotify, auf Apple Podcasts, auf allen anderen Plattformen,

00:37:55: gebt uns gerne fünf Sterne-Bewertungen. Geht's vielleicht zum Peter Essen? Oder Besuch in

00:38:00: die Kochschule? Schreibt uns auch gerne eure Anfängerinnen und Anfängergerichte oder Fragen

00:38:07: oder sonstige Themenvorschläge an besserleben@derstandard.at. Das war "Besserleben" und der

00:38:12: Standard-Podcast zum Glücklichen. Ich bin Selina Thaler. Ich bin Martin Scheruber. Und diese Folge

00:38:17: wurde produziert von Christoph Neuwirt. Baba. Bis nächste Woche.