Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Wie Anerkennung beim Vermeiden von Konflikten helfen kann

Wie Anerkennung beim Vermeiden von Konflikten helfen kann

"Anerkennung ändert alles", sagt Barbara Strohschein. Die Psychologin und Philosophin betont, dass Menschen andere Menschen zum Überleben brauchen. Vor allem wollen wir von anderen gesehen werden. Dabei geht es laut Strohschein um mehr als einfaches Lob, sondern auch um eine Haltung zur Neugier sowie die Bereitschaft, andere wahrzunehmen und sich für sie zu interessieren. Denn Konflikte entstehen oft aus einer Kränkung heraus – aus einer Kränkung, die auf mangelnde Anerkennung folgt, so die Expertin. Die Tendenz zu mehr Kränkung und weniger Anerkennung sieht sie auch in aktuellen politischen Debatten, in denen sich oft zwei konträre Seiten ohne Kompromiss gegenüberstehen.

Man kann Anerkennung aber lernen. Sogar bei Menschen, die einem auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch sind. Wie das authentisch gelingt, wie man in der Arbeit eine Anerkennungskultur schafft, und warum Anerkennung bei einem selbst beginnt, erklärt Strohschein diese Woche im Podcast.

Wie gestalte ich meinen Alltag nachhaltiger?

Auch heuer macht sich der Klimawandel wieder einmal mit einem außergewöhnlich trockenen Frühling bemerkbar. Und aufs Neue stellt sich die Frage, ob Einzelpersonen etwas gegen die Klimakrise unternehmen können. Lohnt es sich, beim Einkaufen, bei Investitionen oder beim Reisen auf Nachhaltigkeit zu achten, oder sind die Handlungen Einzelner im Vergleich zu Großkonzernen nur Tropfen auf dem heißen Stein? Wo sollte man am besten anfangen? In welchem Bereich kann man am meisten CO₂ einsparen – und ist das überhaupt das Wichtigste, um nachhaltig zu leben?

Diese Woche erklärt Laura Maria Wallnöfer, stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe für nachhaltige Konsumverhaltensforschung an der Universität für Bodenkultur Wien, was Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet und was die Unterschiede zu bekannten Labels wie "umweltfreundlich" oder "klimaneutral" sind. Sie erklärt auch, wie man durch klügeren Konsum sparen kann. Denn im besten Fall sind ihre Tipps auch fürs eigene Geldbörserl nachhaltig.

Wie lasse ich mich möglichst schmerzfrei scheiden?

Kaum jemand geht in eine Ehe und denkt schon an die Scheidung. Sich aber rechtzeitig für den Ernstfall abzusichern, ist laut Rechtsanwältin und Mediatorin Verena Brauner gar nicht so verkehrt. In der letzten Besser-leben-Folge des Beziehungsmonats geht es darum, was man macht, wenn eine "für immer" geglaubte Beziehung endet. Brauner erzählt, wie Scheidung in Österreich funktioniert, warum sie Klientinnen und Klienten in den meisten Fällen von einer strittigen Scheidung abrät und was sich mit Kindern ändert.

Und sie erzählt, wie ein Rosenkrieg auch schon vor einer Eheschließung vermieden werden kann. Am wichtigsten ist laut der Anwältin, über die eigenen Rechte Bescheid zu wissen.

Wie Konflikte die Beziehung stärken können

Vom unausgeräumten Geschirrspüler bis zu herumliegenden Socken, von lautstarken Diskussionen bis zu eisigem Schweigen: Konflikte in Beziehungen sind nahezu unvermeidlich. Deshalb widmen wir uns genau diesem Thema im vierten Teil des Besser-leben-Beziehungsmonats. Wir gehen der Frage nach, wie Paare Krisen nicht nur überstehen, sondern an ihnen wachsen können.

Dabei zeigt sich auch, dass Konflikte selten nur im Hier und Jetzt entstehen. Warum kommen im Streit immer wieder alte Themen hoch, die eigentlich längst geklärt sind? Die Psycho- und Paartherapeutin Franziska Holzheimer erklärt, was Paare, die konstruktiv streiten, anders machen als jene, die sich immer wieder im Kreis drehen, und wie man richtiges Streiten lernen kann – und warum herumliegende Socken vielleicht auch ganz süß sein können.

Besserer Sex muss nicht kompliziert sein

Die meisten wollen ihn, wenige reden offen darüber und ein wirklich großes Thema ist er meist nur, wenn er fehlt: Sex. Teil drei des Beziehungs-Themenmonats bei "Besser leben" dreht sich um den Beziehungsaspekt, der wechselweise am schönsten oder auch am frustrierendsten sein kann. Die Sexualberaterin und Beziehungscoach Nicole Siller erklärt im Interview, dass der Weg zu besserem Sex auf einem ziemlich einfachen Umdenken basiert. Sie beschreibt, wie man sich und sein Gegenüber neu entdeckt, warum man das auch alleine üben kann und weshalb es hilft, sich dabei von den eigenen und fremden Erwartungen zu lösen.

Wie wir bessere Beziehungen führen

Innig, liebevoll, stärkend – so stellen sich viele Menschen ihre Partnerschaft vor. In der zweiten Folge des "Besser leben"-Beziehungsmonats geht es genau darum, warum dieses Ideal im Alltag so oft verloren geht.Zwischen Routinen, unausgesprochenen Erwartungen und alten Prägungen leben Paare nicht selten eher nebeneinander her, als miteinander.

Woran liegt das? Und wie lässt sich eine Beziehung bewusst so gestalten, dass sie für alle Beteiligten erfüllend ist? Im Podcast spricht die Psychologin und Therapeutin Linda-Marlen Leinweber darüber, was echte Nähe schafft, wie wir lernen können, einander wieder wirklich zu begegnen – und warum es dabei wichtig ist, auch eigene Muster zu hinterfragen.

Partnersuche richtig gemacht: Wie man schmerzfrei den Menschen für's Leben findet

Dating kann wahnsinnig frustrierend sein. Ob es gar nicht erst mit Dates klappt, mühsame Treffen zu Tinder-Frust führen oder man unerklärlich geghostet wird – jemanden für eine tragfähige Beziehung kennenzulernen, war schon mal einfacher. Da aber am Anfang jeder Beziehung ein erfolgreiches Kennenlernen stehen muss, beginnt der Themenmonat zu Beziehungen bei "Besser leben" mit genau diesem Thema.

Im Podcast erklärt Nina Deißler, Autorin und Beziehungscoach, warum wir uns beim Online-Dating selbst sabotieren, welche Fragen uns bei der Partnersuche helfen können und warum ein aufregendes erstes Date nicht immer ein Indikator für eine passende Partnerschaft ist.

Errand-Hang: Warum Aufräumen, Kochen und Einkaufen mit Freunden leichter geht

Zeit mit Freundinnen und Freunden ist wichtig. Doch im stressigen Alltag gelingen spontane Treffen nur schwer, erst muss man noch einkaufen, Wäsche waschen, das Rezept bei der Apotheke einlösen. Wir sehen Erledigungen als Dinge, die wir machen müssen, soziale Zeit mit Freundinnen wollen wir hingegen. Wer diese zwei Bereiche vermischt, zieht einen doppelten Vorteil. Denn wer Freunde nur beim Pläuschchen zum Kaffee trifft, macht vor allem eines: reden und sitzen. Ein sogenanntes Erledigungstreffen oder Errand-Hang bringt da Abwechslung. Gleichzeitig empfinden Menschen nervige Aufgaben in Gesellschaft anderer als weniger nervig – sie erleben die Zeit sogar positiv. Unter Leuten lässt sich die Checkliste einfacher abarbeiten. Glück gedeiht, egal, was man macht, in Begleitung anderer. Das belegt auch die Forschung.

Warum eine Nacht unter freiem Himmel eine gute Idee sein kann

Routine ist gut und wertvoll, doch sie kann auch erdrückend werden. Gestresst von Job und Pflichten wird der Alltag für viele Menschen zu einem grauen, sich ständig wiederholenden Etwas – und Abwechslung oder gar Abenteuer gehen völlig verloren. Warum uns diese aber guttun würden, wie man das Leben schon mit kleinen Änderungen erfrischen kann und wie "Micro Adventures" funktionieren, darum dreht sich die neue Folge von "Besser leben".

Wie das Gärtnern auf dem Fensterbrett gelingt

Nicht jeder hat hunderte Quadratmeter Gartenfläche, auf denen sich Gemüseträume verwirklichen lassen. Die gute Nachricht: Sobald man ein Fensterbrett hat, lässt es sich auch in der kleinsten Stadtwohnung gärtnern. Ob Kräuter, Tomaten oder einfach nur duftende Pflanzen – in der neuen Folge von "Besser leben" erklärt die Garten-Expertin und Ratgeberautorin Andrea Heistinger, worauf man beim Start achten muss, was die unkompliziertesten Anfängerpflanzen sind und welche Bedeutung die Himmelsrichtung hat. Außerdem hat sie erlösende Nachrichten: Wenn das Supermarkt-Basilikum nach zwei Wochen tot ist, sind nicht wir schuld.