Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Wie Konflikte die Beziehung stärken können

Wie Konflikte die Beziehung stärken können

Vom unausgeräumten Geschirrspüler bis zu herumliegenden Socken, von lautstarken Diskussionen bis zu eisigem Schweigen: Konflikte in Beziehungen sind nahezu unvermeidlich. Deshalb widmen wir uns genau diesem Thema im vierten Teil des Besser-leben-Beziehungsmonats. Wir gehen der Frage nach, wie Paare Krisen nicht nur überstehen, sondern an ihnen wachsen können.

Dabei zeigt sich auch, dass Konflikte selten nur im Hier und Jetzt entstehen. Warum kommen im Streit immer wieder alte Themen hoch, die eigentlich längst geklärt sind? Die Psycho- und Paartherapeutin Franziska Holzheimer erklärt, was Paare, die konstruktiv streiten, anders machen als jene, die sich immer wieder im Kreis drehen, und wie man richtiges Streiten lernen kann – und warum herumliegende Socken vielleicht auch ganz süß sein können.

Besserer Sex muss nicht kompliziert sein

Die meisten wollen ihn, wenige reden offen darüber und ein wirklich großes Thema ist er meist nur, wenn er fehlt: Sex. Teil drei des Beziehungs-Themenmonats bei "Besser leben" dreht sich um den Beziehungsaspekt, der wechselweise am schönsten oder auch am frustrierendsten sein kann. Die Sexualberaterin und Beziehungscoach Nicole Siller erklärt im Interview, dass der Weg zu besserem Sex auf einem ziemlich einfachen Umdenken basiert. Sie beschreibt, wie man sich und sein Gegenüber neu entdeckt, warum man das auch alleine üben kann und weshalb es hilft, sich dabei von den eigenen und fremden Erwartungen zu lösen.

Wie wir bessere Beziehungen führen

Innig, liebevoll, stärkend – so stellen sich viele Menschen ihre Partnerschaft vor. In der zweiten Folge des "Besser leben"-Beziehungsmonats geht es genau darum, warum dieses Ideal im Alltag so oft verloren geht.Zwischen Routinen, unausgesprochenen Erwartungen und alten Prägungen leben Paare nicht selten eher nebeneinander her, als miteinander.

Woran liegt das? Und wie lässt sich eine Beziehung bewusst so gestalten, dass sie für alle Beteiligten erfüllend ist? Im Podcast spricht die Psychologin und Therapeutin Linda-Marlen Leinweber darüber, was echte Nähe schafft, wie wir lernen können, einander wieder wirklich zu begegnen – und warum es dabei wichtig ist, auch eigene Muster zu hinterfragen.

Partnersuche richtig gemacht: Wie man schmerzfrei den Menschen für's Leben findet

Dating kann wahnsinnig frustrierend sein. Ob es gar nicht erst mit Dates klappt, mühsame Treffen zu Tinder-Frust führen oder man unerklärlich geghostet wird – jemanden für eine tragfähige Beziehung kennenzulernen, war schon mal einfacher. Da aber am Anfang jeder Beziehung ein erfolgreiches Kennenlernen stehen muss, beginnt der Themenmonat zu Beziehungen bei "Besser leben" mit genau diesem Thema.

Im Podcast erklärt Nina Deißler, Autorin und Beziehungscoach, warum wir uns beim Online-Dating selbst sabotieren, welche Fragen uns bei der Partnersuche helfen können und warum ein aufregendes erstes Date nicht immer ein Indikator für eine passende Partnerschaft ist.

Errand-Hang: Warum Aufräumen, Kochen und Einkaufen mit Freunden leichter geht

Zeit mit Freundinnen und Freunden ist wichtig. Doch im stressigen Alltag gelingen spontane Treffen nur schwer, erst muss man noch einkaufen, Wäsche waschen, das Rezept bei der Apotheke einlösen. Wir sehen Erledigungen als Dinge, die wir machen müssen, soziale Zeit mit Freundinnen wollen wir hingegen. Wer diese zwei Bereiche vermischt, zieht einen doppelten Vorteil. Denn wer Freunde nur beim Pläuschchen zum Kaffee trifft, macht vor allem eines: reden und sitzen. Ein sogenanntes Erledigungstreffen oder Errand-Hang bringt da Abwechslung. Gleichzeitig empfinden Menschen nervige Aufgaben in Gesellschaft anderer als weniger nervig – sie erleben die Zeit sogar positiv. Unter Leuten lässt sich die Checkliste einfacher abarbeiten. Glück gedeiht, egal, was man macht, in Begleitung anderer. Das belegt auch die Forschung.

Warum eine Nacht unter freiem Himmel eine gute Idee sein kann

Routine ist gut und wertvoll, doch sie kann auch erdrückend werden. Gestresst von Job und Pflichten wird der Alltag für viele Menschen zu einem grauen, sich ständig wiederholenden Etwas – und Abwechslung oder gar Abenteuer gehen völlig verloren. Warum uns diese aber guttun würden, wie man das Leben schon mit kleinen Änderungen erfrischen kann und wie "Micro Adventures" funktionieren, darum dreht sich die neue Folge von "Besser leben".

Wie das Gärtnern auf dem Fensterbrett gelingt

Nicht jeder hat hunderte Quadratmeter Gartenfläche, auf denen sich Gemüseträume verwirklichen lassen. Die gute Nachricht: Sobald man ein Fensterbrett hat, lässt es sich auch in der kleinsten Stadtwohnung gärtnern. Ob Kräuter, Tomaten oder einfach nur duftende Pflanzen – in der neuen Folge von "Besser leben" erklärt die Garten-Expertin und Ratgeberautorin Andrea Heistinger, worauf man beim Start achten muss, was die unkompliziertesten Anfängerpflanzen sind und welche Bedeutung die Himmelsrichtung hat. Außerdem hat sie erlösende Nachrichten: Wenn das Supermarkt-Basilikum nach zwei Wochen tot ist, sind nicht wir schuld.

Was kann ich tun, wenn ich keinen Sinn im Leben spüre?

Ob durch ein plötzliches Ereignis oder langsames Verschwinden: Wenn sich das eigene Leben nicht sinnvoll anfühlt, ist das für die meisten Menschen ein großes Problem. In Teil zwei der Besser-leben-Doppelfolge zum Thema Sinn (hier geht's zu dem etwas komplizierteren ersten Teil) gibt die Psychologin Tatjana Schnell ganz konkrete Tipps zur Sinnsuche. Sie erklärt aber auch, warum nicht alles im Leben sinnvoll sein muss, dass man Leistungsdruck in diesem Kontext unbedingt vermeiden muss und warum das Gehalt im Job nicht die einzige Sinnquelle sein sollte.

Geht unserer Gesellschaft der Sinn verloren?

Unsere Gesellschaft bekommt zunehmend eine Sinnkrise: Vor allem jüngere Generationen klagen in Befragungen darüber, keinen Sinn in ihrem Leben zu sehen, doch auch in der Midlife Crisis oder neuerdings in der Quarterlife Crisis führt das Thema Lebenssinn oft zu schwierigen Phasen. Im ersten Teil einer Interview-Doppelfolge erklärt die klinische Psychologin Tatjana Schnell wie Lebenssinn funktioniert, warum wir mehr darüber sprechen sollten und was mangelnder Sinn politisch verursacht. Außerdem warnt die Professorin für Existentielle Psychologie an der MF Specialized University in Oslo davor, Sinn mit Leistungsdruck zu überladen und ihn mit Glück gleichzusetzen.

Nebel und Schnee – was hilft gegen die Wetterdepression?

Der trübste Winter seit 30 Jahren fordert in Wien gerade viele stimmungsmäßig heraus. Nachdem ein paar Tage lang die Sonne durchgeblitzt ist, hüllt sich der Himmel aber in den nächsten Tagen schon wieder in Wolken, auch Schnee ist angesagt. Wie fällt man da nicht in ein Loch?

Dass trübes Wetter für Verstimmung und Erschöpfung sorgen kann, ist wissenschaftlich erwiesen. Was dagegen hilft, hat STANDARD-Gesundheitsredakteurin Magdalena Pötsch recherchiert. Sie erklärt in dieser Folge, was Tageslichtlampen bringen, welche Tricks man sich von Menschen im hohen Norden abschauen kann, und von welchen vermeintlichen Helfern gegen den Wetterblues wir besser die Finger lassen sollten.