Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden
00:00:00: An die Grenzen gehen in den Bergen, halt inzwischen für eine ganz schlechte Idee.
00:00:11: Und das ist halt sehr schnell mit schlechtem Ausgang auch verbunden.
00:00:15: Willkommen zu "Besserleben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.
00:00:23: Ich bin Martin Schorhuber und ich bin Antonia Raut.
00:00:26: Und wir haben heute jemanden zu Gast und zwar den vielleicht interessantesten Menschen in der ganzen Standardredaktion.
00:00:32: Reinhard Kleindl ist Leserinnen und Leser in unserer Zeit und als Wissenschaftsredaktör bekannt.
00:00:38: Der hat aber davor schon ganz ganz andere Sachen gemacht, bevor er bei uns gelandet ist und teilweise auch seit hier noch weiter.
00:00:44: Reini ist studierter Physiker, Schreibkrimis und Thriller, war professionell als Sligliner.
00:00:49: Er ist also zum Beispiel auf so einer 2,5 Zentimeter dünnen Sligline quer über die Victoria-Fälle balanciert.
00:00:55: Er betreibt Abnoe-Tachen auf Wettbewerbslevel, ist Hobbykletter auf verdammt hohem Niveau.
00:01:00: Wie ich das Hobbykletter auf wesentlich weniger hohem Niveau sage und ist generell sehr, sehr viel draußen unterwegs.
00:01:06: Und Reini, du sollst uns heute erklären, was uns Natur und Berge geben können und was wir uns dort eher nicht holen sollten.
00:01:12: Aber erst einmal danke, dass du den weiten Weg aus der Wissenschaftsredaktion ins Podcaststudio auf dich genommen hast.
00:01:18: Ja, sehr gerne.
00:01:19: Man muss dazusagen, das sind glaube ich mindestens 3 Schritte, also man hätte eigentlich auch mit dem Stuhl reinrollen können.
00:01:26: Aber Reini ist ja sportlich.
00:01:29: Fangen wir mal ganz von vorne an unsere Hörer*innen schafft.
00:01:34: Da gibt es gerade sicher viele, die da mit Liebäugeln im schönen Herbst, der dann vor der Tür steht, mehr draußen zu sein, vielleicht mehr in die Berge zu gehen.
00:01:43: Wem würdest du denn grundsätzlich empfehlen, mehr Zeit in den Bergen zu verbringen?
00:01:47: Also in den Bergen Zeit zu verbringen ist grundsätzlich eine sehr gute Idee für alle.
00:01:52: Also ich würde nicht sagen, dass es da irgendwie gibt, dass das nicht machen kann oder nicht machen soll, also da gibt es für alle was dabei.
00:01:59: Also egal, ob man jetzt sportlichen Reiz sucht oder ob man ganz so sanfte sucht, da findet man was.
00:02:06: Hattest du so einen Erweckungsmoment, wo du dich so richtig in die Berge verliebt hast?
00:02:10: Ja, für mich war es schon Sport, also im Sinn von Kennenlernen der Grenzen.
00:02:16: Und für mich war es tatsächlich Höhenangst, was mich interessiert hat, das kann man so sagen, also die Berge in den Sinn von Schwindelgefühl oder so, das hat mich irgendwie fasziniert immer.
00:02:27: Aber so, dass du das gekannt hast und dich dem stellen wolltest, oder dass du dir gedacht hast, wie hoch muss ich rauf, das ist mich auch mal schwindelnd?
00:02:35: Nein, also ich habe das, das ist vielleicht wirklich ein netter Stand dazugangen, also mir war das irgendwie auch ein bisschen wurscht, ich kann mich erinnern, als Teenager bin ich da auf Wanderung im Mittengemann waren und ich wollte heim zu meinem Computer, wo ich Computer spülen kann, also das ist wirklich nicht interessiert.
00:02:50: Aber es gibt so lustigerweise Filme, zum Beispiel dieser Cliffhanger Film, wo diese Absturz-Szene und so ist und das war wahnsinnig intensiv und wenn man es so erzählt, klingt es nämlich verrückt.
00:03:03: Aber das muss ich sagen, das war so für Sportkettern zum Beispiel für mich was, was dann interessant war, also ist das was, was ich dann will mit dem stellen oder ist das eine schlechte Idee und dann ist man natürlich in der Beschäftigung drinnen, dass man da ein bisschen dran bleibt, ja.
00:03:19: Aber wie hat es dich dann doch in die Berge verschlagen, hast du dann irgendwann dich vor der Wanderung nicht bedrücken können und dann hat es doch gefallen oder kam es dann irgendwie später noch dazu?
00:03:28: Bei mir war es eine Gruppe im Studium, also das war ein Professor auf der Grazer Uni, der mit einer Gruppe von Leuten gettern gegangen ist, mit denen habe ich meinen ersten Klettermeter gemacht und so bin ich ins Sportklettern eigentlich reingrutscht zu einer interessanten Zeit an, nach dem Studium war dann nicht viel los bei mir, kann man jetzt mal sagen, so ein Lücke im Lebenslauf, ganz klassisch, der dann mit Sportklettern gefüllt worden, also ich habe nichts Besseres zu tun gehabt, kann man sagen.
00:03:55: Und dann, relativ bald, da hat das Läckchen dazu gekommen.
00:03:58: Jetzt, du hast schon gesagt, du hast dann eben sehr viel geklettert, hast auch als Kletterlehrer gearbeitet, wenn du da Leuten Klettern beigebracht hast, jetzt mal abgesehen natürlich von den ganzen technischen Details, was war so die wichtigste Message, die du vermitteln wolltest?
00:04:14: Was mit beim Klettern, also vor allem beim Unterrichten, sind zwei Dinge, die wichtig sind, das eine ist Sicherheit, also wie kann ich mich sicher bewegen, wie kann ich den Sport so ausüben, dass da nichts passieren kann?
00:04:24: Das ist eigentlich das allerwichtigste Kletterkurse geben, heißt, dass man teilweise halt sechsjährige hat, die sich gegenseitig beim Klettern sichern, solche Sachen sind total Sportfolios, also Jugendgruppen zum Beispiel, aber auch Erwachsene, die halt wirklich sichern und das Klettern in die Höhe lernen, vorstiegs Klettern, also das ist lebensgefährlich, wenn man es falsch macht.
00:04:47: Dementsprechend ist das ein wichtiger Teil, dass das halt funktioniert, da gibt es ja Methoden, die man dann halt, indem man sie halten muss.
00:04:53: Und das andere ist dann Beschäftigung mit dem Körper eigentlich hauptsächlich, also das Boda-Klettertechnik zum Beispiel, in der Kletterhalle und zur Schärfung der Körperwahrnehmung eigentlich ist das, was da so interessant ist und was man versucht zu vermitteln, weil man kann ja nur ganz ein bisschen was lernen und den Rest muss man dann ja selber erkunden, aber selbst Wahrnehmung so in die Richtung.
00:05:16: Ich bin ja ganz überrascht, dass du selber erst im Studium angefangen hast zu klettern, weil du hast jetzt schon die sechsjährigen erwähnt, so mit meiner Vorstellung, sollte man das so früh wie möglich lernen, um irgendwie auf ein Niveau zu kommen, ist das eine irre Glaube, also kann man auch als erwachsener Mensch, so wie ich jetzt im Reifenalter von 29, noch gut klettern lernen?
00:05:34: Ja, unbedingt, also das Klettern ist auch was, wo man, glaube ich, mit seinem Portfolio an Möglichkeiten zugänge finden kann. Das Klettern hat mich sehr angezogen, also neben der Geschichte mit der Höhenangste natürlich lustig zu erzählen ist, aber was dahintersteckt auch ist ein sehr kreativer Sport, wo es auch ein Problem lösen geht.
00:05:54: Und ich bin halt aus einem naturwissenschaftlichen Studium rausgekommen, war wahnsinnig verkopft und habe so ein bisschen meinen Zugang finden müssen und über halt Analyse von Bewegungen und über, und so eigentlich auch so in Richtung mehr Körperwahrnehmung mich entwickeln können.
00:06:11: Also, ich würde ihm sagen, dass das etwas ist, wo man auch, wenn man keinen Hintergrund hat, einen guten Zugang finden kann. Leichter als bei anderen Sportarten, die viel stärker genohmt sind und wo es viel mehr Druck gibt, auch bestimmte Bewegungen so zu machen,
00:06:23: auch wenn es anatomisch nicht mehr geht, mit dem Partyschütten ein Alter, das kennt man ja.
00:06:27: Also, den perfekten Tennis-Aufschlag zu lernen oder so ist vielleicht schwieriger als ins Klettern noch einzufinden.
00:06:32: Würde ich sagen, ja.
00:06:34: Man wächst ja im Sport auch an den Herausforderungen, die man sich so setzt und auch im Training ist es ja oft so, dass man sich auch ruhig Sachen, die ein bisschen zu schwierig sind nehmen soll, zum Beispiel auch beim Klettern, man soll ja nicht immer das Klettern, was man schafft, sonst wird man nicht besser, sagt man öfters.
00:06:48: Aber wenn man sich jetzt am Berg bewegt, wie weit darf und soll man da noch über seine Grenzen gehen?
00:06:53: Man kann das halt im Journalismus machen, das meine ich.
00:06:59: Wirken, Arbeitsmethode bei gewissen Texten.
00:07:02: Über die Grenzen gehen, das ist etwas, was sich mein Zugang jetzt schon verändert hat.
00:07:06: Also, ich war dann Mitte zwanzig und habe da beim Slackleinen vor allem, das war als Sportart sehr jung und da hat man ganz viel ausprobiert
00:07:16: und ist dann mit irgendwelchen Behändern, die man heute irgendwo im Baumarkt gekauft hat oder im Gettergeschäft in die Berge gegangen und hat das überschluchten drüber gespannt.
00:07:24: Und das war was, was mich zu der Zeit wahnsinnig angesprochen hat auch, also in einem ungenormen Raum, wo es keine Vorgaben gibt und sich das selbst zu überlegen, auch mit ein bisschen Physik-Hintergrund bei mir, was in die Kräfte fühle ich mich noch sicher oder nicht mehr.
00:07:39: Und das ist der Teil, den ich jetzt eigentlich, also viel kritischer sehe. Also, das an die Grenzen gehen in den Bergen, heute inzwischen für eine ganz schlechte Idee.
00:07:48: Also, wenn ich an die Grenzen gehen will, dann möchte ich wieder unterscheiden zwischen einer Beschäftigung mit dem Berg oder der Beschäftigung mit mir selber.
00:07:55: Also, wenn ich mit mir selber beschäftigt, kann ich an die Grenzen gehen in einem sicheren Maß, das kann man dann aussuchen, wie sicher das ist oder nicht.
00:08:02: Ich kann in einer Boderhalle, ein Boder probieren, indem man zu schwer ist und da falle ich auf die Matte und alles ist gut.
00:08:09: Und ein Berg findet man sehr schnell auch in sehr unerwarteten Situationen seine Grenzen und das ist halt sehr schnell mit schlechten Ausgangs verbunden.
00:08:20: Vielleicht noch ganz kurz zum Sly-Kleinen, weil das ja vielleicht auch manchen von unseren Hörerinnen und Hörern gar nix oder fast nix sagt.
00:08:27: Ganz vereinfacht gesagt wäre es einfach balancieren über ein sehr dünnes Band. Man kennt das aus Wiener Parks zum Beispiel auch quasi auf dem Einsteiger-Niveau, wo zwischen zwei Bäumen ein Sly-Klein gespannt ist und da balancieren die Leute vor und zurück.
00:08:37: Und wenn man es dann sehr, sehr gut kann, ich glaube du hast den ersten Backflip gestanden auf einer Sly-Klein, wenn ich mich richtig erinnere.
00:08:43: Ich war einer der erste. Nein, aber ich war bald nicht der erste.
00:08:46: Aber es geht dann quasi auch nicht zwingend nur um jetzt einfach drüber balancieren, aber meistens bei den ganz großen Projekten geht es dann ja wirklich einfach nur darum,
00:08:54: ohne runterzufallen von einem zum anderen Ende zu kommen zum Beispiel. Du bist 2014 nach Malaysia, konkret nach Bonnio geflogen und da auf den Mount Kinabalu auf 4.000 Metern
00:09:03: und hast dazwischen zwei Feldstürmen eines Sly-Klein gespannt und bist drüber balanciert.
00:09:08: Ich meine, du warst damals Profi, du musstest auch einen gewissen Werbewert quasi generieren, musstest aufsehen erregen.
00:09:13: Aber ich nehme an, du hast ja auch für dich persönlich was rauszogen. Warum tust du das? Was gibt es einem, wenn man das dann schafft?
00:09:19: Also man geht nicht hin, um einen Werbewert zu generieren. Das ist natürlich der Grund, warum man das Geld bekommt, von dem man dann lebt in der Zeit.
00:09:27: Aber das war auch interessant, dass das von der Sponsoren-Seite ganz klar gekommen ist, ihr macht so was ihr für richtig haltet.
00:09:33: Sonst wenn die Kameras laufen und ihr habt kein gutes Gefühl, dann lasst es bleiben. Also so, das wird oft falsch wiedergegeben.
00:09:39: Und es wäre ja wahrscheinlich auch mit weniger Aufwand gegangen, was jetzt den Sponsoren genauso tagtät zu machen.
00:09:44: Hätten wir nicht nach Malaysia fliegen müssen. Ja, ja, genau.
00:09:47: Aber man hat natürlich die Möglichkeit, nach Malaysia zu fliegen. Sehr coole.
00:09:52: Ja, das sind irgendwelche Träume, die wahr werden. Jetzt gar nicht so sehr Träume im Sinn von, das ist das, was man am meisten wünscht,
00:09:58: sondern das war eine Zeit, wo man mit dem Finger auf den Hand gerade tippt und sagt, da möchte ich hin.
00:10:03: Da gibt es eine Felsnadel, die habe ich auf einem Foto gesehen. Da gespann ich jetzt seine Highlights.
00:10:08: Und dann sind wir dort hin und haben natürlich nicht gewusst, ob wir die Highlights spannen können oder ob das überhaupt funktioniert.
00:10:12: Und diese Unsicherheit eigentlich, dieses Unbekannte, ist halt sehr interessant.
00:10:18: Das ist natürlich in einem gesponserten Verhältnis, also wenn man Sport macht,
00:10:23: nicht dieses, nicht ganz das ist, was man den Medien erzählt, was ich damals im Standort erzählt habe,
00:10:28: dass das halt ein Teil erlässt man dort aus. Aber im Grunde genommen ist das schon diese Unsicherheit einerseits der Berggefahr,
00:10:35: Unsicherheit, aber auch die Unsicherheit im Sponsor gegenüber, will ich es dem Recht machen,
00:10:39: ist die Geschichte, die ich dann erzählen kann, eine gute Geschichte, mit der ich mich wohlfühle oder nicht, so in die Richtung.
00:10:44: Das ist so ein Gesamtpaket, wo der Berg dann ein Teil von dem Ganzen ist.
00:10:47: Zumindest war es so bei mir, aber ich bin jetzt auch Journalist, vielleicht habe ich da noch ein bisschen die Geschichte mehr mit gedacht.
00:10:52: Aber das Erlebnis ist unglaublich gewesen, das sind zwei Felsnadeln, das ist einer, der ist eine Nebengipfel.
00:10:58: Da steht man davor, das ist mir völlig unklar, wie man da rauf kommt.
00:11:02: Da sind irgendwelche Routen eingebaut von großen Namen, Daniel Wutz hat da durchgemacht, Joschi Hirayama hat da durchgemacht,
00:11:09: die geltet man dann rauf, die Leichteren, James Pearson, die haben die Routen dort eingebaut.
00:11:14: Ja, und versucht halt heute eine Verbindung herzustellen und versucht halt, um dann eine Begehung zu machen
00:11:19: und war sehr grenzwertig für mich von der Anforderung her und ich bin wahnsinnig froh, dass ich es geschafft habe.
00:11:24: Das ist ein wahnsinnig schönes Erlebnis und war natürlich gut zu erzählen, hat dem Sponsor auch gefallen.
00:11:29: Vielleicht sollt man noch kurz dazusagen, man ist angeseilt.
00:11:32: Also es geht jetzt nicht darum, dass man es auf die andere Seite schafft, ohne in den Tod zu stürzen,
00:11:35: es geht ja darum, dass man es rüber schafft, ohne die Bahn auszuvollieren und neue Anfangen zu müssen quasi.
00:11:40: Genau, um die Besteigung zu schaffen.
00:11:41: Ja, ja, genau.
00:11:43: Da würde mich jetzt noch interessieren, so in meiner naiven Vorstellung,
00:11:47: ist das denn ja gar kein so gefährlicher Sport, weil man ja ins Eiseil fällt?
00:11:50: Ist das ein Irriglaube, passieren da dann doch irgendwie mehr Unfälle?
00:11:54: Das ist tatsächlich ein nicht so gefährlicher Sport glücklicherweise, ich glaube, das war der Grund, warum ich es danach gemacht habe.
00:11:59: Also weil das sehr kalkulierbar ist.
00:12:02: In der Anfangszeit, wo wir experimentiert haben,
00:12:04: vielleicht würde ich das nicht ganz unterschreiben, aber es hat wenig Unfälle gegeben und es gibt noch einfach wenig Unfälle.
00:12:10: Was ich von anderen Sportarten nicht sagen kann, wo die Freunde davon glückt sind,
00:12:15: kann ich an man sieht, brauche beide Hände um ihr abzuzählen.
00:12:18: Also da geht es um ein paar Kleiden, da geht es wirklich um also das simples, mehr sein längeren Routen Bergsteigen,
00:12:24: zum Beispiel ist gefährlich genug, also da sind zum Beispiel Leute davon glücklich Menschen.
00:12:29: Also das Highland ist deshalb so wunderschön, weil es wahnsinnig gefährlich ausschaut,
00:12:34: sich wahnsinnig intensiv anfühlt vom Höhenerlebnis.
00:12:37: Ich hatte tatsächlich auch einen Professor auf der Uni, der ein ziemlich guter und begeisterter
00:12:46: Hobbykletterer war, der uns aber erzählt hat, dass er komplett aufgehört hat, weil so viele
00:12:51: seiner Freunde tödlich verunglückt sind.
00:12:53: Ist das was, das du auch kennst oder nachvollziehen kannst, wenn du jetzt auch sagst, dass du da
00:12:58: irgendwie auch schon sehr viele Bekannte auch verloren hast?
00:13:02: Ja, also ich finde inzwischen Sportklettern und Bolern sinnvoller.
00:13:06: Also es gibt natürlich, das kann man sich selbst da rausfinden und das ist zum Glück auch erlaubt.
00:13:11: Also das finde ich alle so sinnvoll.
00:13:13: Das ist eine ganz persönliche Entscheidung.
00:13:15: Wichtig ist, dass man sich auseinander gesetzt hat damit und das ist halt das Problem.
00:13:19: Man muss Erfahrung sammeln und das Erfahrung sammeln ist gefährlich und dann hat man Erfahrung
00:13:24: und dann kann man das gut einschätzen.
00:13:25: Also das ist immer so ein bisschen ein Wettlauf zwischen, es gibt einen Spruch vom Glückstopp,
00:13:29: der am Anfang voll ist und der Erfahrungstopp ist leer und am Schluss ist der Erfahrungstopp
00:13:33: voll und der Glückstopp ist leer.
00:13:34: Weil mir ist der Glückstopp leer.
00:13:36: Also wirklich, ich habe dort jetzt in gewissen Situationen nichts mehr verloren dort oben.
00:13:41: Ein kleines Kind habe ich jetzt, also ich werde das nicht übertraumatisieren, dass was ich
00:13:44: gemacht habe, ist von der Gefährlichkeit her, wie das was ganz viele hobbymäßig am Wochenende
00:13:49: machen.
00:13:50: Aber ich finde das gefährlich genug.
00:13:52: So ist inzwischen mein Zugang.
00:13:54: Hast du einmal eine Situation gegeben, wo du wirklich dir gedacht hast, da ist jetzt
00:13:58: gescheitet was draufgegangen aus dem Glückstopp?
00:13:59: Ja, es gibt so Erlebnisse mit Steinschlag vor allem, das finde ich auch beim Sportklettern
00:14:03: das gefährlichste.
00:14:04: Also es ist ganz schwer kalkulierbar und man verschätzt sie ganz leicht.
00:14:08: Ich war beim Heilernen auch nicht mehr sicher, ob ich mich eingebunden habe.
00:14:11: Ich war natürlich eingebunden, ich sage natürlich, aber ich habe ein Event dabei, wo ein Freund
00:14:15: von mir nicht eingebunden war und das nicht gemerkt hat und die Kollegen ihrem sagen, mache
00:14:20: jetzt einmal keinen Trick, gehe einmal fertig und so versuchen den zu beruhigen.
00:14:24: Also deswegen gibt es da auch ein Partner-Check, das macht man beim Klettern aus, beim Heilernen
00:14:28: macht man das inzwischen auch, das war damals noch nicht so.
00:14:30: Ich habe aber recht gut reagiert, ich bin halt fertig gegangen und habe noch geschaut.
00:14:34: Also es ist auch ein interessantes Erlebnis, aber ich muss mir zack ein zweites Mal machen.
00:14:40: Das ist aber ein bisschen das Problem bei dem Ganzen finde ich, interessant wird es auch
00:14:43: durch die Gefahr am Berg, das heißt eben dieses, wenn das Geländer fehlt und dann ist die
00:14:50: Aussicht schöner, also so in die Richtung geht das.
00:14:53: Und das ist auch ein Wert vom Bergsport, finde ich, weil man einen vernünftigen Zugang zu
00:14:58: Risikoabschätzung und so geht und zur Eigenverantwortung.
00:15:01: Und das ist schon etwas, was glaube ich im Alltag bei uns vielfach fehlt, also man kann sich
00:15:06: stark darauf verlassen, dass alles abgesichert ist, was dann teilweise nicht stimmt und Unfälle
00:15:11: auch vorruft.
00:15:12: Das ist etwas, was mir persönlich wahnsinnig zu nerven geht, da muss man sagen, aber ich
00:15:16: kann jetzt auch nicht behaupten, dass Bergsport der Zugang ist, um das zu lernen.
00:15:21: Also ich habe da jetzt auch keine gute Antwort mehr drauf, aber dass der Berg riskant ist,
00:15:25: ist ein Teil, warum es so interessant ist, finde ich.
00:15:27: Wenn man so Grenzefahrungen macht, ich verstehe, dass du sagst, es hilft es nicht, aber Risiken
00:15:33: abzuschätzen im Alltag, aber können einem solche Sachen nicht zumindest helfen, diese
00:15:38: kleinen Problemchen, das Alltag so ein bisschen entspannter zu nehmen teilweise?
00:15:41: Ja, ich glaube schon.
00:15:42: Also es ist ein wunderbarer Ausgleich, weil es im Anders ist.
00:15:45: Das Interessante, finde ich, also wo die Probleme auch auftauchen, ist eben, wenn der Rückstopf
00:15:53: langsam leer wird.
00:15:54: Und die Frage ist, ob man dann weitermachen muss, weil man es braucht, oder ob man dann
00:16:00: irgendwie eine gewisse Übersicht im Kopf hat oder ein frischem Kopf hat.
00:16:04: Also dieses Aufhören können, umkehren können im richtigen Moment.
00:16:09: Das ist vor allem das Interessante an dem Ganzen, wenn ich mir sicher bin, dass ich weitergehe,
00:16:15: solche Sachen.
00:16:16: Und das ist schon etwas, natürlich, eine Lebensschule ist.
00:16:19: Das hört man auch oft von Bergsportlern, wie vielem das bringt fürs Leben, aber das weiß
00:16:23: ich inzwischen nicht mehr.
00:16:24: Aber ich glaube nicht, dass andere gute Beschäftigungen auch eine gute Lebensschule sind.
00:16:29: Dieses Konzept vom Glückstopf ist ja auch ein bisschen irreführend fast.
00:16:33: Oder weil es kann nicht theoretisch sein, es ist ja beim ersten Mal auch schon ein Risiko
00:16:36: dabei.
00:16:37: Also ich bin jeden Mal die 0,2 Prozent, vielleicht, dass da was Gröberes passiert, aber der ist
00:16:42: beim ersten Mal auch schon.
00:16:43: Ja, also ich bin ja Studierter Physiker, das ist totaler Unsinn.
00:16:47: Aber interessanterweise ist da irgendwas am Anfang so verängstigt, dass man dann in
00:16:55: meisten Fällen doch sie irgendwie rausredet, dass den blöden Situationen oder eben nicht
00:16:58: weiter geht.
00:16:59: Und wenn man sich anfängt, sicher zu fühlen, dann kommt einmal das erste Risiko und interessanterweise
00:17:04: ist es besonders gefährlich, wenn man die Angst schon spürt und drüber geht, dann spürt
00:17:07: man sich nicht mehr gescheit, so in die Richtung.
00:17:09: Aber ich nehme an, dass dieses Gesetz das eigentlich nicht existieren sollte, darauf
00:17:13: irgendwie zurückzuführen ist.
00:17:15: Aber man übersteht am Anfang die geblöde Situationen, es geht vielen so und es kennen
00:17:22: viele, deswegen gibt es diesen Spruch her.
00:17:25: Es passiert leider trotzdem wahnsinnig viel, muss man sagen.
00:17:28: Also ich habe lang genug in Tiroler Lokalredaktionen gearbeitet, um die Sommer voller Bergunfälle
00:17:34: zu kennen und das sind nach 2024 in Österreichsbergen 309 Menschen gestorben.
00:17:39: Wo siehst du denn die Probleme, wo überschätzen sich die Menschen?
00:17:44: Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass man so kleine Schritte setzt, also Kletterführer
00:17:50: oder Internet oder so, da kann man gewisse Informationen ziehen.
00:17:54: Aber wenn man da quasi von dem, was man eigentlich vorhat, die Schwierigkeiten nochmal um die
00:17:59: Hälfte runternimmt, dann ist man ganz gut dabei, glaube ich.
00:18:03: Also es passiert immer was Unerwartetes und man braucht einen Backupplan.
00:18:07: Man muss schauen, dass man umkehrt im richtigen Moment auch.
00:18:10: Also ich glaube, dass dies etwas ist, was man als erstes lernen muss bei ganz einfachen
00:18:15: Touren und bei ganz einfachen Situationen.
00:18:17: Ich glaube, kein Satz für die Österreichsbergrettung mehr Arbeit ersparen, als die Drachen waren,
00:18:23: ist kein taglicher erster Klettersteig.
00:18:25: Ja, also er fühlt jede Woche.
00:18:27: Darf ich sagen, dass ich Klettersteige nicht mag?
00:18:29: Selbstverständlich.
00:18:30: Man mag sie nicht.
00:18:31: Also Klettersteige kann man sich schirch weh tun, also man ist ankenkt, aber dieser
00:18:36: Anfalldämpfer ist da, um einen tödlichen Absturz zu verhindern und nicht einmal Sturz
00:18:40: zu fangen.
00:18:41: Am Sport Klettern ist Stürzenteil des Konzepts, das lernt man, das übt man.
00:18:45: Klettersteig stürzen übt man nicht, da bricht man sich Knochen.
00:18:48: Wenn man stürzt, ja, ich mag auch keine großen Stahlbügel im Berg drinnen, das ist
00:18:53: nicht notwendig.
00:18:54: Nicht notwendig sage ich deshalb, weil einfach mehr sein längeren Routen zu klettern mit
00:18:59: einer Grundausbildung ist für sehr viele Leute sehr, sehr machbar, wenn man sich die Zeit
00:19:04: erinnert und kann Klettersteig gehen.
00:19:06: Also ist ein bisschen ein Relikt, ich glaube nicht, dass man heute noch das durchbringen
00:19:10: würde, dass man so große Stifte und Stahlbügel in einem Berg reinbohrt, das hat man mal
00:19:16: gemacht, das ist jetzt etabliert, das macht man jetzt inzwischen, aber ich glaube nicht,
00:19:20: dass man das, also so sehe ich das ein bisschen, also Klettersteige unterschätzt man, glaube
00:19:23: ich, sehr leicht, um so mal diplomatisch zu sagen.
00:19:26: Jetzt abgesehen vom Klettersteige gehen, gibt es was, dass du in den Bergen nie machen
00:19:31: würdest, wo du einfach sagst, absolut ist no go?
00:19:33: Ja, also ich habe mir ein paar Sachen verboten, also meine Freund vom Sleckleinern haben
00:19:38: zum großen Teil angefangen, entweder zu Bargleiten oder zu Bass Jumpen, und Bass Jumpen hat mich
00:19:44: wahnsinnig kratzt, aber habe ich mir verboten.
00:19:48: Und Paragleiten auch?
00:19:50: Paragleiten auch, ja, also ist extrem gefährlich.
00:19:53: Also zumindest jetzt mein Freundeskreis zu beurteilen und eine Menge der Unfälle und
00:19:58: beinahe Unfälle, wir kennen Leute, die das auf gutem Niveau machen, aber auch die erzählen
00:20:02: mir, das hat das Problem darin besteht, dass man verauern sammeln muss und in der Zeit
00:20:05: auch sehr gefährdet ist.
00:20:06: Ich habe vor allem gewusst, wenn ich Ausbildung mache, habe ich nicht die Zeit, das regelmäßig
00:20:11: zu tun, weil mir so viel verschieden ist interessiert, das ist beim Heilern anders, ich werde nicht
00:20:15: verlernen, wie man eine sichere Heilern aufbaut, aber dieses Spiel mit dem Wind und so, also
00:20:20: habe ich dann bleiben lassen.
00:20:21: Ich war schon einmal in den Kurs, habe mich schon bezahlt gehabt, ich habe den Schwanz
00:20:24: eingezogen.
00:20:25: Vielleicht sitzt du deshalb noch da, danke an Vergangenheitsreinigen.
00:20:28: Ich finde gerade, dass wenn man schon in Wahrheit vorinvestiert ist, verdient dann nochmal mehr
00:20:32: Respekt, finde ich, wenn man dann auch sagt, nein, ich weiß eigentlich besser und muss
00:20:36: mir das jetzt nicht beweisen, nur weil ich es schon zahlt habe.
00:20:38: Also ich kann mir ganz vorstellen, dass das ganz viele auch gibt, die jetzt sagen, der
00:20:42: dramatisiert und steigert sich da rein, dazu stehe ich ja, also ich, wie gesagt, über ein
00:20:46: kleines Kind und ich brauche nicht mehr irgendwie so Stärke demonstrieren, es interessiert mich
00:20:52: nicht mehr.
00:20:53: Es steht ja jedem frei, wenn er es vor sich und gegebenenfalls erlaubt, was einer Familie
00:20:57: verantworten zu kann, jede Art riskantes Hobby zu betreiben.
00:21:01: Ich meine, es gibt doch Leute, die mit 180 km/h Motorrad fahren jedes Wochenende und da gibt's
00:21:05: auch viele, die das dann irgendwann nimmer tun können, weil es halt auch so gefährlich
00:21:08: ist einfach.
00:21:09: Das ist ja ziemlich wichtig.
00:21:10: Aber ich meine, es gibt halt wirklich so Winx-Uten-Extremen-Fall nach, weil wirklich einfach das Risiko
00:21:16: sehr, sehr, sehr real wird, wenn man sich ein bisschen umhört, wie viele Leute da umkommen
00:21:19: sind von den Leuten, die es machen erst.
00:21:21: Dann hätte ich jetzt doch eine Frage, gehen wir nochmal kurz runter vom Berg und ins
00:21:25: Wasser.
00:21:26: Du hast dann angesprochen, du bist auch ins Abnoe-Tauchen reingekippt.
00:21:30: Was ist die Faszination daran und was macht man dabei eigentlich ganz konkret?
00:21:35: Abnoe-Tauchen, da gibt es so einen schönen Spruch, dass die Flaschentaucher tauchen ins
00:21:40: Meer und die Abnoe-Taucher tauchen in sich selbst hinein, so in die Richtung.
00:21:44: Also das ist so etwas, das habe ich angesprochen, weil es so als Selbsterfahrung sehr interessant
00:21:49: ist. Und wenn man Böse zungen könnte behaupten, im Sauerstoff mangelt, fangt man an zu fantasieren
00:21:55: und Glückszustände stellen sich ein.
00:21:58: Das kann es tatsächlich sein, dass das auch so ein bisschen an den Dingen ist.
00:22:02: Aber im Großen und Ganzen hat mich da sehr fasziniert, diese ganzen Mechanismen auch,
00:22:07: die der Sport hat, um das sicherzumachen, weil das ist auch saugferlich.
00:22:11: So wie Wettkämpfe ablaufen, zum Beispiel, man muss seinen tiefen Wert vorher bekannt
00:22:16: geben und weiß die Tiefen der anderen nicht.
00:22:18: Die werden erst am Tag des Wettkampfs, weiß man, wer gewinnen wird, wenn er seine Tiefe
00:22:21: schafft.
00:22:22: So, also solche Sachen sind total interessant, wo man einfach alles da tut, um diesen gewährlichen
00:22:28: Sport sicherzumachen und deswegen habe ich das auch mit meiner Erfahrung, die so weit
00:22:32: gehabt habe, so defensiv wie möglich angegangen, bei den Wettkämpfen sehr defensiv, geniedrige
00:22:38: Werte angegeben und das halt ausprobiert.
00:22:40: Und mich hat es gereizt, weil ich scheinbar ein relativ großes Lungenvolumen habe und
00:22:44: gemerkt habe, ich kann relativ hoch einsteigen, wenn ich das mache, aber ich habe es jetzt
00:22:48: auch nicht mehr weiter verfolgt.
00:22:49: Also es ist als Sport gibt es nicht viel her, weil es hat Herzkreislauf, Ausdauer, Muskelaufbau,
00:22:56: nix dabei, was am seien Alltag immer praktisch was zurückgibt und wenn man natürlich viel
00:23:02: um die Ohren hat, will man, dass der Sport auch sonst ein gewissen Mehrwert bringt.
00:23:05: Ich meine ...
00:23:06: Abnahe tauchen ist da total nutzlos.
00:23:08: Wenn es in der U6 mal wieder streng gericht, schafft man es mit leichten Wartestationen
00:23:13: zu durch.
00:23:14: Ich wollte dir das sagen.
00:23:15: Hast du nie Titanic gesehen?
00:23:16: Ja, Titanic, genau.
00:23:17: Das ist der Alltags-Tag, das habe ich noch jetzt hab.
00:23:21: Kommen wir aber noch mal zurück auf den Berg nach diesem Exkurs ins Wasser.
00:23:25: Was würdest du denn abschließend noch Leuten mitgeben, die sich sagen, ich will jetzt mehr
00:23:30: in die Berge gehen?
00:23:32: Tut's das.
00:23:33: Ist eine gute Idee.
00:23:35: Also eben defensiv angehen, sich gut informieren und es gibt viele schöne Dinge, die man tun
00:23:42: kann und die gefährlichen muss man ja nicht machen.
00:23:45: Zur Aufschlussfrage.
00:23:46: Ist nicht oft auch ein bisschen ein Gefahr, dass die Berge halt auch oft verdammt schön
00:23:50: sind und dass man grad dann übermütig wird, vielleicht wenn man eben so begeistert von
00:23:54: der Umgebung ist und dann vielleicht halt ein bisschen weniger schaut, wo man hinsteigt
00:23:57: oder im Klettern ist das glaube ich weniger ein Problem, weil das ist mir wirklich sehr
00:24:00: auf die Route fokussiert.
00:24:01: Aber wenn wir zum Beispiel schwierigere Wander tun, die ja auch, es sterben auch beim Wandern
00:24:05: enorm viele Menschen jedes Jahr, ist dann nicht doch teilweise wirklich, was die Schönheit
00:24:09: der Natur auch, ein Teil der Gefahr?
00:24:10: Ja, ich glaube schon.
00:24:12: Also es gibt verschiedene Gründe, deren dran hindern umzukehren, wenn man es tun sollte
00:24:16: und natürlich ist das auch ein Faktor.
00:24:18: Nie ein Grund nicht umzukehren, soll zum Beispiel sein, weil die Besser-Leben-Folge noch nicht
00:24:23: fertig gehört ist.
00:24:24: Die kann man nämlich bei jeder Tätigkeit an.
00:24:26: Auch am Rückweg.
00:24:28: Genau.
00:24:29: Raini, vielen vielen Dank, dass du uns heute Einblicke in deine wirklich beeindruckende
00:24:34: Bergerfahrung gegeben hast.
00:24:36: Sehr gerne.
00:24:37: Wir sagen vielen Dank fürs Zuhören und wenn euch diese Folge von Besser Leben gefallen
00:24:42: hat, dann lasst uns gerne eine fünf-Sterne-Bewertung da oder auch Kommentare.
00:24:47: Gerne auch vom Paraglideschirm.
00:24:49: Abgesetzt.
00:24:50: Genau.
00:24:51: Gerne sonstige Themenvorschläge auch ein Besser-Leben-Editor-Standard-Punkto-Tee und
00:24:55: alle anderen Arten von Liebesbriefen.
00:24:57: Genau, auch an Christoph Neuwirt, der hat nämlich diese Folge produziert.
00:25:01: Ciao Papa.
00:25:02: Bis nächste Woche.
00:25:03: Tschüss.