Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Transkript

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00:00:06: Ich find's schön, dass du jetzt zur Mediatorin

00:00:08: in diesem

00:00:09: aufkämmenden Konflikt wurdest.

00:00:11: Ich steige auf.

00:00:12: Ich mach mal keine Sorgen, ich bin fit so als Kevin Costner.

00:00:14: Hasual Gemeinheiten.

00:00:20: Willkommen zu besser leben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.

00:00:24: Ich bin Antonia Raut.

00:00:25: Ich bin Franziska Zudl.

00:00:26: Ja, nachdem wir ja alle viel zu viel Zeit mit Netflix, Disney plus Amazon Prime, kein Sponsoring, aber wir wissen, was gemeint ist, verbringen.

00:00:35: fragen wir uns heute mal, was wir von unseren Lieblingsserien eigentlich lernen können, nämlich wenn es ums Streiten und ganz besonders ums Versöhnen geht.

00:00:44: Und dafür haben wir uns eine echte Expertin ins Studio geholt, nämlich unsere Kollegin Doris Prishing, die beim Standard im Ressort Etat arbeitet und den Podcast Serienreif macht.

00:00:53: Große Empfehlungen an dieser Stelle.

00:00:55: Und daher von Berufswegen Serien schauen darf.

00:00:58: Ich weiß nicht, wie gut sie streiten kann, werden wir gleich erfahren.

00:01:00: Herzlich willkommen, liebe Doris.

00:01:02: Hallo, danke für die Einladung.

00:01:03: Streiten kann man mit mir hervorragend.

00:01:05: Das kann ich gleich vorausschicken.

00:01:07: Schau mal, wie sich die Folge entwickelt.

00:01:08: Ich bin offen für alles.

00:01:09: Ich hoffe,

00:01:10: es fliegen die Fetzen.

00:01:11: Hoffe ich auch.

00:01:12: Aber fangen wir mal ganz harmlos an, Doris.

00:01:14: Warum wird in die V-Serie eigentlich so gern gestritten?

00:01:17: Was ist das für eine Frage?

00:01:21: Fangen wir gleich mal so richtig an.

00:01:23: Nein.

00:01:23: Streit ist, um es mal so fachlich kompetent zu sagen, dramaturgisches Gold.

00:01:30: Konflikt ist wirklich das Herz jeder Erzählung.

00:01:33: Ohne Reibung gibt es keine Spannung.

00:01:35: Wir wissen das.

00:01:35: In Serien ist der Streit tatsächlich das Vehikel, um eine Figur zu entwickeln und auch sichtbarer zu machen.

00:01:42: Wir lernen erst im Konflikt, wer jemand wirklich ist, wo seine Grenzen liegen.

00:01:48: kann man auch für sich selber nehmen, aber bei Serien oder Filmen ist es auch ganz klar.

00:01:54: Wir lernen da, wo die Grenzen liegen, was im Wichtig ist oder ihr Wichtig ist.

00:01:58: Ein harmonisches Miteinander mag im echten Leben vielleicht ganz nett sein, aber im Fernsehen bzw.

00:02:04: im Streaming ist es auf Dauer einfach tödlich langweilig.

00:02:08: Wir brauchen den Streit.

00:02:09: Und wenn wir uns jetzt dann so erzählt theoretisch anschauen, dann braucht es natürlich den Konflikt für die Handlung, aber auch die Lösung eigentlich oder die Versöhnung oder wie steht es damit?

00:02:20: Die Versöhnung ist tatsächlich notwendig, weil es ein emotionales Gegengewicht bietet.

00:02:25: Das ist so eine Art, also ganz oft wird es auch in Serien so verhandelt wie eine Art Katarsis, also die Entladung von Spannungen.

00:02:32: Gleichzeitig geben Sie dem Publikum Hoffnung, Beziehungen sind belastbar, man kann Fehler machen und trotzdem wieder zueinander finden.

00:02:39: Das ist eigentlich ein wahnsinnig großes Heilsversprechen und sehr beruhigend und mit dieser beruhigenden These versorgen uns Streaming-Plattformen schon sehr gerne.

00:02:50: Sie wollen uns nicht ganz in der Verzweifung alleine lassen.

00:02:53: Am besten ist es sowieso, wenn Narben bleiben und die Figuren verändert daraus hervorgehen, dann gibt es eine Entwicklung, eine Bewegung und da schauen wir gerne hin.

00:03:03: Da werden die Figuren dann komplexer.

00:03:05: Absolut, ja, und interessant auch.

00:03:07: Und Doris hast ja im Vorfeld auch über den Mundel geredet.

00:03:10: Und jetzt frag mich ich natürlich,

00:03:11: streiten

00:03:12: wir in Serien heute anders?

00:03:14: Streiten Menschen in Serien heute anders als früher?

00:03:16: Ich werde schon sagen, das ist aber ein atmosphärischer Befund, es ist nicht wissenschaftlich belegt, das ist einfach nur meine Beobachtung.

00:03:26: Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Serie hernehme, wo wahnsinnig viel gestritten wird, ich komme noch auf den Mundl zu sprechen, aber eine Serie, wo viel gestritten wird, ist zum Beispiel Hex, Comedy, Deborah Vance und ihre Showrunnerin Eva, die streiten praktisch ständig, also diese Serie lebt mehr oder weniger von diesen Gegensätzen.

00:03:45: Da ist es aber tatsächlich so und ich finde, die streiten wirklich ganz, ganz hervorragend.

00:03:51: Es geht wirklich teilweise sehr, sehr an die Grenzen, aber die können etwas sehr, sehr gut.

00:03:58: wo man sich wirklich auch was nehmen kann und zwar diese Versöhnung.

00:04:02: Sie machen nämlich kein großes Drama daraus.

00:04:04: Also da wird jetzt nicht eben emotional groß und tief versöhnt, sondern es wird so quasi beiläufig gemacht und dann können sie wiederneinander, weil sie ja aufeinander in gewisser Weise auch angewiesen sind.

00:04:15: Früher habe ich den Eindruck, ging es doch sehr viel mehr um Eifersucht, um Machtkämpfe, um Generationenkonflikte, die Interessenskonflikte waren anders gebaut.

00:04:27: Heute sehen wir da bei den Auseinandersetzungen, da geht es doch, finde ich, oft um Werte.

00:04:33: Also Beispiel ist auch Hex zum Beispiel, wo es eben halt quasi die alte oder die alte Diva, die halt irgendwie politisch unkorekte Schmäs macht.

00:04:43: Und Eva, die junge Vogue-Autorin, die sie dann zu Recht weiß, da knallen sozusagen die Welten aufeinander.

00:04:50: Das Gleiche ist eben auch bei Fleabag beispielsweise, wo auch eben diese ideologischen Vorstellungen einfach auch verhandelt werden, auch was Weiblichkeit, Geschlechter, Identität und so weiter betrifft, oder Vorjahr auch.

00:05:04: Also gibt es auch eben halt dann diese Auseinandersetzungen und Mental-Heir aus Diversität und toxische Strukturen auch.

00:05:11: Ich finde, dadurch ist der Streit komplexer, vielschichtiger, manchmal auch stiller und es tut manchmal auch mehr weh.

00:05:17: Versöhnt man sich dann aber heute auch besser, weil du jetzt hast schon angesprochen hast, wo du das so schön beiläufig findest?

00:05:25: Mal so, mal so, würde ich sagen.

00:05:27: In modernen Serien gibt es tatsächlich ein stärkeres Bewusstsein für therapeutische Prozesse.

00:05:33: Figuren entschuldigen sich tatsächlich dann auch klarer.

00:05:36: Es ist einfacher.

00:05:37: Sie benennen ihre Gefühle.

00:05:39: Funktioniert vielleicht leichter als früher, wo man eben halt irgendwie gesagt hat, dass wir insbesondere auch Männer, die halt gar nicht über Gefühle sprechen konnten oder durften auch und wollten, ist es in den Serien schon auch übergegangen.

00:05:53: Wir haben zum Beispiel eben also therapeutische Formate, beispielsweise also shrinking, aber auch in therapy.

00:05:59: fällt mir dazu ein, wo es halt wirklich dann irgendwie geht, da ist die eigentliche Versöhnung fast oft nicht zwischen den zwei Figuren, sondern die findet mit der Figur und auch mit sich selber statt, der was noch einmal eine andere Ebene ist.

00:06:12: Also bewusster würde ich tatsächlich sagen, es wird mehr vor den Vordergrund gestellt.

00:06:18: Ist ja auch bei

00:06:19: Flieberg

00:06:19: eigentlich die Handlung der ganzen ersten Staffel, ist ja eigentlich die Versöhnung der Protagonistin mit sich selber.

00:06:26: Ja, und wie großartig ist das denn?

00:06:28: Fantastisch,

00:06:29: ja.

00:06:29: Gibt es eigentlich eine Streitszene oder eine Versöhnung, die du dir immer wieder ansehen könntest, weil sie so gut ist?

00:06:36: Ich habe tatsächlich eine Lieblingsszene.

00:06:38: bei mir beginnt und endet vieles bei Rosanne, bevor sie zu den Mächten der Finsternis gewechselt ist, muss man sagen.

00:06:46: Bei Rosanne wird ja wahnsinnig viel gestritten und ich habe wirklich jede einzelne Folge so oft gesehen, dass ich vielleicht heute noch mitsprechen könnte.

00:06:57: Ich erinnere mich an eine legendäre Folge Jackie, kommt zu Roseanne und erzählt, dass sie Polizistin werden will.

00:07:04: Und die Roseanne ist davon überhaupt nicht begeistert, weil sie sich natürlich Sorgen macht um ihre Schwester.

00:07:09: Also in Lernford wird wahrscheinlich die Kriminalität nicht ganz so hoch sein, aber es ist doch gefährlich und sie hat ein bisschen Angst um ihre Schwester.

00:07:17: Sie streiten.

00:07:19: wirklich auf der Couch, weil das ja in dieser Sitcom so ist und irgendwann einmal nimmt, checke sie in den Schwitzkasten und sagt, so werde ich das machen bei dir, wenn ich erst Polizistin bin, dann geht sie wut entbrannt davon, nicht ohne zu sagen, go to hell.

00:07:34: Und dann selbst antwortet dann schlagfertig wie immer, this is hell.

00:07:39: Also sie ist schon in der Hölle.

00:07:41: Es kommt dann später zur Aussprache, also sprich sie versöhnen sich.

00:07:45: Und es wird klar, Rosanne macht sich einfach Sorgen um ihre Schwester.

00:07:48: An dem Entschluss von der Check geändert ist aber nichts.

00:07:51: Sie wird trotzdem Polizistin und gar keine ... so schlechte vorerst, passiert dann schon auch noch was.

00:07:58: Und Roséne, was macht sie?

00:08:00: Sehr akzeptiert es.

00:08:01: Und im Grunde genommen kann man sagen, also so haben beide ihre Lektionen gelernt, das finde ich ganz schön.

00:08:07: Ich möchte auch noch ein Beispiel sagen für einen unerträglichen, also für einen nicht so schönen Streit oder wo ich wirklich regelmäßig sehr genitten habe.

00:08:16: Die unerträglichen Streit-Szenen sind nämlich die, finde ich, die nicht so laut sind.

00:08:21: Das sind die, die halt dann wirklich direkt reingehen ins Herz.

00:08:25: Und schwerste Verletzungen werden zum Beispiel in Succession zugefügt.

00:08:30: Also was Candle Roy so sich alles von seinem Vater sagen lassen muss und der nicht nur Candle, sondern alle anderen Familienmitglieder und Arbeitskollegen und was er sich auch nach alle alle leiden, mehr oder weniger unter diesem alten Geldsack.

00:08:44: Und der muss ja nicht einmal schreien, um zu verletzen.

00:08:48: Diese Streitigkeiten sind wirklich sehr, sehr tief und auch so unfair.

00:08:53: Das finde ich auch wirklich die problematischen Streitszene, nämlich solche, die tatsächlich auch Vernichtung aussehen.

00:08:59: Da geht es ja nicht darum, sich mit den anderen zu befetzen, sondern darum, ich will den zerstören.

00:09:06: Und das sollte man sich bitte nicht zum Vorbild nehmen.

00:09:09: Du denkst ja gerade an Yellowstone, weil du alter reicher Geldsack gesagt hast.

00:09:13: Ich meine, Familie ist schon ein krasses Konstrukt in dem... viel verletzt und arg gestrichen wird.

00:09:20: Ja, ihr lasst uns noch ein Danke dafür.

00:09:22: Das ist auch wirklich, wirklich, wirklich sehr, sehr böse.

00:09:25: Grausam.

00:09:26: Und was da alles vergraben ist und nicht besprochen wird.

00:09:29: Also ganz...

00:09:29: Nein, in dieser Familie möchte man wirklich nicht sein.

00:09:32: Also keine Sekunde, ja.

00:09:33: Ich möchte nicht Tochter von Kevin

00:09:35: kosten.

00:09:36: Also grundsätzlich schon.

00:09:37: Ganz prinzipiell nie.

00:09:40: Auch nicht die Schwester jetzt.

00:09:41: Altersmäßig muss man auch... Nein, danke.

00:09:45: Was ich da ja auch eine irgendwie interessante Streitkultur zu mindest fand, erinnere ich mich, als ich How I Met Your Mother geschaut habe und Marshall und Lilly diese Streitpausen haben, was mir irgendwie gefallen hat, weil man kennt das ja auch in Beziehungen, dass man manchmal sich einfach nicht einig werden kann über ein Thema, aber halt trotzdem einen Alltag bewältigen hat oder vielleicht Nähe braucht und dann zu sagen so, wir stellen das jetzt mal zur Seite.

00:10:14: Wir haben jetzt, meinetwegen, trotzdem einen schönen Abend oder können halt gemeinsam frühstücken und sind irgendwie, wir versichern uns, wir sind eh okay miteinander.

00:10:23: Aber we are not finished, was ich nämlich auch wichtig finde, dass man halt sagt, okay, wir besprechen die Sachen schon zu Ende.

00:10:30: Wir hören nicht einfach auf zu streiten, weil es uns zu hart wird, sondern wir können das irgendwie dann mal ruhig stellen.

00:10:34: Das war nicht ein ganz schönes Learning, das sich hier nicht immer funktioniert, aber die Idee gefällt

00:10:38: mir.

00:10:38: Ich wollte gerade sagen, ich frag mich, ob das in irgendeiner echten Beziehung mal funktioniert hat, weil ... Man trägt dem anderen ja doch nach, was er gerade gesagt hat, oder?

00:10:46: Würdest du jetzt nicht ernsthaft an Antonia unterstellen, dass sie keine echte Beziehung hat?

00:10:50: Und sie hat ja jetzt gerade ...

00:10:51: Ich unterstelle Antonia, dass das bei ihr nicht funktioniert wie in Serien.

00:10:56: Schau, und schon strengt man, ja?

00:10:57: Weil die Antonia sagt jetzt ... Was

00:11:00: fällt dir eigentlich ein?

00:11:02: Die Antonia sagt jetzt dieses Gespräch für mich mit meiner Therapeuten

00:11:07: vor.

00:11:07: Hohleranoten werden von mir nicht entgegengenommen.

00:11:10: Nein, die Antonia sagt, wir führen dieses ... ich spreche später weiter, weil wir sagen jetzt finish, wir haben jetzt trotzdem weiterhin.

00:11:17: bitte, liebe Franziska, halte ich ein bisschen zurück, wir haben jetzt trotzdem einen schönen Podcast, eine schöne Aufnahme, eine friedliche Aufnahme und machen jetzt weiter und ihr könnt dann danach weiter diskutieren.

00:11:31: Ich finde es schön, dass du jetzt so Militatorin in diesem aufgeheimen Konflikt wurdest.

00:11:36: Ich steige

00:11:36: auf in meiner Position.

00:11:39: So macht man das, genau.

00:11:41: Aber weil du jetzt gerade in der Rolle bist, dass du uns beim Streiten zuschaust, wir haben natürlich nicht gestritten, wir sehen uns später beim Essen Antonia, aber warum macht es eigentlich manchmal Spaß anderen im Fernsehen halt beim Streiten ein bisschen zuzuschauen?

00:11:53: Weil es uns selber nicht betrifft, ganz einfach so zu formulieren, das ist schon einmal der erste Punkt, der Zeitepunkt.

00:12:00: Es ist einfach unter heizsamen Streizszenen, Kennzeichnen ja meistens eine Eskalation und die wird besonders pointiert ausgetragen.

00:12:08: Da hauen sich die Protagonisten und die Protagonistinnen die Dialoge um die Ohren.

00:12:12: Es wird laut, es ist emotional, es ist einfach was los.

00:12:16: Da sind wir gern dabei.

00:12:17: Gleichzeitig geht's aber schon auch, würde ich behaupten, um sowas wie Vorbild- und Abschreckungspositionen.

00:12:24: Wir schauen uns da vielleicht schon auch was ab.

00:12:27: Menschen sehen ja in Serien, wie gestritten wird und sagen ja, so ist das eben, so gehört sich das.

00:12:33: So möchte ich das auch machen.

00:12:35: Jetzt hoffe ich nicht, dass das quasi, wo es eben böse Streitigkeiten gibt, aber es kann durchaus auch sein.

00:12:41: Also ein Wort, ein Satz, unser Wunsch.

00:12:45: Ist vielleicht doch bei einem Streit, ich möchte jetzt ein Wort, einen Satz sagen, der so sitzt, dass der andere endlich, endlich aufhört zurückzureden.

00:12:56: Also es hätte ihn ein Drehbuchautor geschrieben.

00:13:02: Leider muss man aber sagen, das spielt es einfach nicht.

00:13:04: Wir sind keine Drehbuchautoren, keine Drehbuchautorinnen.

00:13:08: Es ist halt leider das Leben und ich bin sehr, sehr oft auf der Suche nach diesem einen Satz und ich finde ihn nie.

00:13:16: Ich finde ihn einfach nicht.

00:13:18: Und darum schaue ich mir das auch gerne im Serien an, weil dort gibt es den.

00:13:22: Leider nicht.

00:13:23: Auf der anderen Seite können aber gesunde Versöhnungssituationen schon auch inspirierend wirken.

00:13:28: Also wenn ich jetzt eben sage, ich habe eine Lösungstrategie, die ich mir hier abschauen kann.

00:13:33: Wir beobachten wie andere Konflikte austragen und nehmen Impulse dann einfach für unser eigenes Leben mit.

00:13:39: Ich möchte als Beispiel Modern Families für mich so ein Beispiel, wo endlos gestritten wird in einem Tempo, wo man irgendwie manchmal auch gar nicht mitkommt, dann sind es Kleinigkeiten, wir kennen das auch.

00:13:51: Reiten und Kleinigkeiten bis aufs Letzte.

00:13:55: Da gibt es eben halt dann die Komponente Humor und das wird dann sehr, sehr schnell aufgelöst.

00:14:01: Wenn ich mich selber hernehmen kann, was tust du jetzt da gerade?

00:14:06: Schau dich einmal an, was machst du da?

00:14:08: Schau dir dann zu, wie machen die das?

00:14:10: Dann habe ich vielleicht irgendwie gleich eine Stufe, wo ich runterkommen kann und wo ich schauen kann.

00:14:17: Lach mal einfach drüber.

00:14:18: Was läuft da denn für ein Film ab?

00:14:20: Was ist das für ein hamster Rat?

00:14:22: Wir lernen.

00:14:23: Man muss es vielleicht nicht immer ganz ernst nehmen.

00:14:25: Und tatsächlich die bedrückende, aber vielleicht auch erleichternde Wahrheit.

00:14:30: Es hört nie auf.

00:14:31: Es wird immer gestritten.

00:14:33: Wir

00:14:34: haben jetzt viel über Familien gesprochen.

00:14:36: Aber wer streitet denn eigentlich im Unterhaltsamsten?

00:14:40: Also sind es jetzt Familien untereinander eben?

00:14:42: Oder sind das dann doch Liebespaare?

00:14:44: Oder ist es die Workplace-Situation, die die besten Streitereien rausbringt?

00:14:49: Ich habe ja eine Meinung dazu.

00:14:50: Ja, ja, ich glaube jeder hat eine Meinung dazu.

00:14:52: Ich glaube, dass das auch sehr, sehr subjektiv ist.

00:14:54: Ich möchte an einem Beispiel sagen, meine Lieblingsstreit, Hanson.

00:14:59: Es sind schon die Paare, die wirklich aller, allerbesten Streitszenen gibt's bei King of Queens zwischen Doug und Carrie.

00:15:07: Auch da erinnere ich mich an eine Konkrete und ich lieg flach, wenn ich nur daran denke.

00:15:13: Es passiert die Situation, dass Doug in die Garage kommt und die Garage ist sozusagen deren Wohnzimmer.

00:15:20: Und in der Garage steht der Riesenbildschirm der Fernseher.

00:15:24: Und dieser Fernseher ist weg, weil es wurde eingebrochen.

00:15:28: Und Doug zuckt komplett aus, weil er eben vorwirft, dass sie, ich weiß nicht, ja irgendwie die Tür offen gelassen hat oder sonst, sie hat nicht abgesperrt oder irgendwas.

00:15:39: Auf jeden Fall geht es wirklich um die Existenz, ums Existenzielle, ja.

00:15:44: Und das ist so schön, wie sich das dreht, ja, weil er wirft ihr vor, ja.

00:15:48: Also was hast du gemacht?

00:15:49: und du kannst doch nicht und so weiter und so fort.

00:15:51: Und sie ist am Anfang ganz kurz ein bisschen bedrückt und schuldbewusst, ja.

00:15:57: Und dann dreht sie es aber um und sagt, aber hast du nicht vorgestern gesagt, ich soll die Türe offen lassen?

00:16:05: Ich erfinde es jetzt, aber es ist so ein Dreher.

00:16:08: Dann kommt es wirklich zu einer super, super Eskalation und da fällt dann der schöne Wort.

00:16:13: Ich habe mir das aufgeschrieben.

00:16:14: Du hast meinen Fernseher gehasst und hast ihn ins Kornfeld gewünscht.

00:16:20: Das ist großartig.

00:16:21: Also die streiten wahnsinnig gut.

00:16:23: Genauso göttlich wird ihn.

00:16:24: ein echter Wiener geht nicht untergestritten.

00:16:26: Das ist natürlich dann schon der Familienkonflikt.

00:16:29: Es geht aber manchmal schon auch direkt quasi um die Ehepaare.

00:16:32: Ich würde jetzt mal rein gefühlsmäßig, würde ich sagen, die Paare.

00:16:36: Antonia.

00:16:37: Ich finde ja tatsächlich gerade so Workplace, Comedy, Rivalitäten, nämlich diese Rivalitäten, die teilweise einfach ganze Serien tragen, schon sehr unterhaltsam.

00:16:48: Also ich denke da an Scrubs, Dr.

00:16:51: Kelso und Dr.

00:16:52: Cox zum Beispiel, die Office natürlich oder auch bei Brooklyn Nine-Nine diese herrliche Rivalität von Captain Hold mit seiner Kollegin.

00:17:02: Also ich schaue da total gern zu.

00:17:06: Vielleicht ist es auch, dass in der echten Arbeitswelt ihre Rivalitäten und Streit selten so offen ausgetragen werden.

00:17:12: Da wird ja ganz viel in Mikroaggressionen und in langgehickten Roll irgendwie umgelegt.

00:17:19: Und in Arbeitsplatzserien darf es einfach knallen.

00:17:23: Und dann löst sich es auch wieder auf und dann kommen die Leute auch wieder zusammen.

00:17:26: Und das ist vielleicht so eine Fiktionalisierung der Arbeitswelt, die ich mir manchmal wünsche.

00:17:32: Es transportiert aber schon auch was.

00:17:34: Ich denke jetzt zum Beispiel an der Bär.

00:17:37: Du hast es schon gesagt, wo so emotionale Konflikte mitgetragen werden und immer auch eine Geschichte dabei ist.

00:17:43: Diese Streitigkeiten in der Bär drücken einfach aus, dass man sich im Grunde genommen doch wahnsinnig gern mag.

00:17:49: Ich finde das sehr tröstlich.

00:17:51: am Arbeitsplatz.

00:17:52: Und ich kann tatsächlich aus eigener Erfahrung sagen, ich erlebe das öfter.

00:17:57: Also, dass es manchmal sein muss, auch am Arbeitsplatz, dass es manchmal laut werden muss.

00:18:03: Aber es ist natürlich leichter zu ertragen, wenn man grundsätzlich weiß, man mag sich eh.

00:18:08: Also, die Dore sitzt ja weit weg von mir und Antonia im Büro, aber ich hab das Gefühl, wir müssen öfter mal bei ihr vorbeischauen.

00:18:13: Das klingt spannend, was da passiert, finde ich.

00:18:16: Franziska, aber du kommst nicht so einfach davon, jetzt fange ich gleich wieder an zu streiten.

00:18:22: Deine favorisierte...

00:18:24: Ich finde es voll schwierig, ich kann dem Punkt das abgewinnen.

00:18:27: Ich sitze oft mit meinem Mann vom Fernseher und lach sehr darüber, dass Paare streiten, weil die Themen eigentlich immer die gleichen sind und man sich selber so ein bisschen ertappt.

00:18:35: Aber ich liebe eben auch die Office und Jim und Dwight, wie sich die bis aufs Blut ärgern und im Hintergrund steht, wie du gesagt hast, eigentlich... ganz versteckt, eine tiefe Zuneigung füreinander.

00:18:45: Das finde ich schon cool.

00:18:47: Du schaust einfach gern, wenn streiten.

00:18:49: Das ist quasi dir wurscht, wer streitet.

00:18:52: Sie sollen einfach nur streiten.

00:18:53: Hauptsache

00:18:53: ein bisschen Drama, würde ich sagen.

00:18:55: Ich warte noch bei euch zwei, dass da irgendwas, wer was vom Zaun bricht.

00:18:58: Bisschen Zeit haben wir ja noch.

00:18:59: Aber weil wir jetzt vorher gerade auf der einen Seite Mundel hatten und dann die Office, also zwischen irgendwie... dem Wiener Gemeindebau und dem Bürokubus irgendwo in der US-amerikanischen Pampa, gibt es dann ja doch ziemlich große Unterschiede auch kulturell.

00:19:16: Sieht man das dann auch an der Streitkultur?

00:19:18: Also wird da sehr unterschiedlich gestritten?

00:19:21: Ich denke schon, in amerikanischen Serien wird der Streit oft lauter und expressiver inszeniert.

00:19:26: Ich rede von jetzigen Serien.

00:19:28: Fast wie ein Schlagabtausch.

00:19:31: In europäischen Produktionen etwa Ich sage jetzt auch, da gibt es zum Beispiel vier Frauen einen Tosesfall, ist auch nicht ganz aktuell, aber das ist jetzt gerade das, was wir einfallen.

00:19:39: Die schreien sich eigentlich nur an, aber trotzdem ist Verständigung möglich.

00:19:44: Es ist aber ein anderes Schrein.

00:19:45: Es ist zwar auch laut, aber es ist erdiger, es ist roher und es ist eintagsnäher.

00:19:51: Ich denke, dass es hier bei den österreichischen Streitereien einfach mehr in die Handlung integriert ist, nicht so der Selbstzweck ist.

00:20:02: Das ist wirklich nur ein atmosphärisches Detail.

00:20:05: Aber natürlich spielt die Kultur aber auch die Art der Inszenierung einfach eine total große Rolle.

00:20:12: Also wie passt diese Art des Streits in das Stück hinein?

00:20:18: Kultur prägt natürlich die Streitkultur.

00:20:20: Also das ist auch beim Streaming der Fall.

00:20:23: Ich bin nicht stolz darauf, dass ich jetzt über die Vorstadtweiber rede, aber wenn ich an das denke, wir sind halt einfach irgendwie Hinterfortziger in den amerikanischen Serien, oder?

00:20:31: Ich denke, da hast du ganz schön recht.

00:20:33: Das wäre mir jetzt so nicht aufgefallen, aber das ist eine gute Bezeichnung.

00:20:37: Hinterfortzig trifft es wirklich gut.

00:20:40: Aber gleichzeitig gibt es halt im österreichischen Umgangston Auch nicht diese Pseudofreundlichkeit.

00:20:47: Also bei uns darf irgendwie viel mehr noch als einfach ehrliche Kommunikation gelten, was auch gar nicht unbedingt böse gemeint sein muss.

00:20:54: Aber was im US-amerikanischen Kontext wahrscheinlich schon schwerste Beleidigung wäre, weiß halt von einem... Also ich finde eigentlich sogar eher nein.

00:21:03: In den US-amerikanischen Kontexten hat man oft eher so eine Scheinfreundlichkeit, wo dann irgendwie kleine Abweichungen sofort als Konflikt wahrgenommen werden.

00:21:12: Und dann ist das quasi gleich immer das Drama.

00:21:14: Und so im österreichischen kann eigentlich viel so nebenbei einfach an Gemeinheit passieren und man ist halt ehrlich.

00:21:20: Casual Gemeinheiten.

00:21:21: Ja, ich denke jetzt bei österreichischer Serie zum Beispiel an Braunschlag.

00:21:29: Das ist Paradebeispiel für Hintervorzug, würde ich jetzt einmal sagen.

00:21:33: Es ist aber auch das Paradebeispiel für richtige Kraftausdrücke.

00:21:37: Kraftausdrücke kennt man in US-Serien auch sehr, beispielsweise Sachsen, wo ich weiß nicht, man sollte das einmal zählen, wie oft das Fakio verwendet wird.

00:21:47: Es hat, glaube ich, eher damit zu tun, dass Streiten ... als Selbstzweck oder als Kunstform irgendwo auch bringt.

00:21:56: Und das, glaube ich, ist in den amerikanischen Serien tatsächlich anders.

00:22:00: Dass ich hier quasi mich wirklich, da setzt sich der Showrunner oder im Riders Room, setzt sich einer hin und bastelt eine Streitszene.

00:22:08: Das wird in Österreich oder auch in deutschen Serien, wird man so nicht finden.

00:22:14: Ich könnte mir auch vorstellen, das ist jetzt auch nur so ein Eindruck, dass es in amerikanischen Serien ein Schlupfloch gibt.

00:22:23: Eben dieser ganz kleine Punkt, der vielleicht nicht zu Ende gegangen wird.

00:22:30: Ich habe das Gefühl, in österreichischen Serien ist es endgültiger und klarer deklariert und durchdekliniert, das ist jetzt ein Streit, das ist böse und muss ganz gut aufgelöst werden.

00:22:42: Gibt es dann immer eine Versöhnung, muss es immer eine geben oder geht es auch ohne?

00:22:47: Also der Streit ist, wie wir schon gesagt haben, selten.

00:22:49: ein Selbstzeug erschiebt die Handlung an.

00:22:52: Die Figuren entwickeln sich eben durch die Brüche, jetzt nehmen wir Beispiel her, Breaking Bad, Walter und Jesse streiten bis zum völligen Bruch, finden aber immer wieder zusammen, wenn die Situation sie zwingt und nebenbei dreht sich dann dieser Crystal Mess wahnsinn weiter.

00:23:08: Bei den Supranos, ja, haben wir Toni und Carmella haben, das ist ein störerische Streit.

00:23:13: wo es eben halt irgendwie darum geht, dass sie die Tuch und nimmt und aus dem Schlafzimmer auszieht und er reißt ja das aus der Hand und verlässt das Schlafzimmer selber.

00:23:22: Auf der anderen Seite schmeißt sie dann wieder die Sachen aus dem Fenster ja muss jetzt raus.

00:23:27: Die Versöhnung ist aber da möglich.

00:23:30: Und das scheint mir der Fall zu sein.

00:23:33: Also Versöhnung ist impliziert in die Storyline.

00:23:37: Also ohne diese Möglichkeit der Versöhnung gibt es die Szene nicht.

00:23:40: Ist das vielleicht auch was, dass man lernen kann aus Serien, dass es die Versöhnung halt dann doch einfach auch braucht, auch als Akt und nicht einfach nur dieses, machen wir halt weiter.

00:23:52: Ja, ich meine, die Versöhnung gibt es meistens, aber es gibt sie natürlich nicht immer.

00:23:58: Also es ist, wenn man jetzt eine Zahl nennen würde oder das Verhältnis nennen würde, ist es schon deutlich mehr, wo die Versöhnung ist.

00:24:05: Aber es gibt schon auch gerade in Beziehungen beispielsweise, gibt es doch auch.

00:24:11: Du hast Howard Mathias Mada genannt, zum Beispiel.

00:24:13: Mir fällt ein Grayson Franke.

00:24:17: Die können auch noch ganz gut miteinander.

00:24:20: Also die streiten auch immer wieder und danach geht es aber weiter.

00:24:24: Aber auch mit den Ehe-Männern, also mit den Ex-Männern, funktioniert es noch.

00:24:28: Also hier kann man streiten und nicht Versöhnung.

00:24:32: Da habe ich länger nachgedacht.

00:24:33: Das war nämlich so, dass es jetzt nicht so einfach ist, oder?

00:24:38: Streit und Nichtversöhnung.

00:24:40: Und trotzdem weitermachen, ja.

00:24:42: Ich bieten ja eines war bei Normal People.

00:24:44: Sally Rooney war irgendwie so eine Geschichte.

00:24:47: Also da geht es ja um diese zwei Hauptfiguren.

00:24:50: die sich im Laufe der Jahre entfremden und immer wieder zueinander finden, aber es funktioniert nicht.

00:24:57: Mir ist dann noch eingefallen bei Orange is the New Black, hat's die Piper gegeben und ihren Mann den Larry, der von zu Hause ist und am Anfang waren die sehr nahe miteinander und er hat Verständnis gehabt für sehr vieles und irgendwann einmal dann nicht mehr.

00:25:12: Die Geschichte ging aber trotzdem weiter, also die Story ging weiter.

00:25:17: Aber es ist gar nicht so einfach, was können wir daraus lernen?

00:25:21: Zum Beispiel, dass Streit nicht zwangsläufig das Ende einer Beziehung bedeutet, sondern eine Chance zur Klärung sein kann, dass eine echte Versöhnung Zeit braucht und dass Verletzungen ausgesprochen werden müssen, wenn sie heilen sollen.

00:25:35: Ich bin ja wirklich schon fast in der Rolle der Therapeutin.

00:25:39: Serien geben uns aber tatsächlich so kleine Rollenspiele fürs Leben, oder?

00:25:44: Super.

00:25:45: Und ich finde auch super das, was du gesagt hast, es gibt nicht diesen einen Satz, nachdem der Abspann kommt und der Streit es erledigt, sondern es geht halt einfach immer weiter.

00:25:53: Leider.

00:25:54: Aber manchmal.

00:25:56: Mit welcher Serienfigur würdet ihr denn gerne mal streiten?

00:25:59: Also ich würde gerne mit Logan Roy ausser questionen.

00:26:05: Wirklich?

00:26:06: Nein, das Patriarchat hat mich immer schon gereizt.

00:26:09: Ich hätte außerdem auch den Vorteil, dass ich nicht an seinem Geldtropf hänge.

00:26:13: Also insofern wäre es wurscht, ich könnte sagen, was ich will.

00:26:16: Und auch deshalb, wenn man wahnsinnig viel fluchen könnte.

00:26:20: Das würde mir gefallen.

00:26:22: Franziska.

00:26:22: Boah, voll schwierig.

00:26:24: Weil ich vorher Yellowstone gesagt habe, also der Kevin Costner reizt mich schon ein bisschen.

00:26:28: Ich glaube, genau ein rotes Tuch für ihn wäre, was der Veganerin, junge Frau.

00:26:33: Das würde ich schon gerne ein bisschen ausreizen.

00:26:35: Du wärst wahrscheinlich schon am Bullen Rudeo reiten und wärst schon zwanzigmal abgeworfen.

00:26:42: Ich mach mal keine Sorgen, ich bin fitter als Kevin Costner.

00:26:44: Also

00:26:45: ich

00:26:45: lasse es gern drauf ankommen.

00:26:47: Und du, Antonia?

00:26:48: Ich glaube, ich würde mit dem Protagonisten von Shrinking, der ja Therapeut ist und dann anfängt seinen Klienten und Klientinnen ehrliche Ratschläge.

00:26:55: Also das, was er sich wirklich denkt, so ungefiltert.

00:26:58: zu geben, so, das würde ich gerne mal probieren.

00:27:01: Und ihm dann aber auch die Meinung zurückgeigen, weil er selber ist ja genauso verkorkst.

00:27:05: Okay, das sind aber durchweg sehr harte Aufgaben, die wir uns darstellen.

00:27:08: Ich glaube, wir streiten jetzt lieber untereinander, oder?

00:27:11: Ich

00:27:11: würde auch sagen, wir packen jetzt dann gleich noch die harten Geschütze aus, aber das müssen sich die lieben Zuhörerinnen und Zuhörer nicht mehr anhören.

00:27:19: Vielen Dank, liebe Doris, für diese

00:27:22: hollen

00:27:23: Takeaways vom Streit in Serien.

00:27:26: Sehr gerne, danke für die Einladung.

00:27:28: Das war Besserleben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.

00:27:31: Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann schickt uns gerne noch eure liebsten Streit-Szenen und Versöhnungs-Szenen an Besserleben.at

00:27:40: oder

00:27:41: schreibt es uns in die Spotify-Kommentare oder wo auch immer ihr uns hört.

00:27:44: Wir freuen uns auch über fünf Sterne-Bewertungen.

00:27:47: Produziert hat diese Folge Christoph Neuwilds.

00:27:50: Ciao!