Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden
00:00:07: Ich hab noch immer keinen Schreibtisch zu Hause.
00:00:09: Die Reelle hat ein bisserl schwieriger Rest.
00:00:12: Die schaut immer nur aus dem Fenster.
00:00:14: Die schonen immer nur ihre Augen.
00:00:20: Willkommen zu besser leben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.
00:00:24: Ich bin Franziska Zödel.
00:00:25: Ich bin Martin Schahuber.
00:00:26: Und Martin, ich kann sagen, dein Schreibtisch ist aufgeräumt.
00:00:29: Das seh ich grad.
00:00:30: Es ist schön, wenn wir im Podcast Studio sitzen.
00:00:31: Es ist alles einmal der Schreibtisch schön.
00:00:34: Weil es nicht dein eigener ist.
00:00:35: Martin, aber genau das sprechen wir heute über die Ordnung und den Schreibtisch und was das alles mit unserer Produktivität und Motivation macht, oder?
00:00:43: Genau, nicht nur über die Ordnung, auch generell, wie sollte das Arbeitsumfeld ausschauen?
00:00:48: Das ist traurig, aber war für sehr viele Menschen der Orte, an dem sich die meiste Wache Zeit, hoffentlich ein bisschen mehr im Bett noch, aber die meiste Wache Zeit verbringen.
00:00:56: Und es tut mir leid, dass wir jetzt die Folge für einige wenige Menschen überhaupt keinen Nutzen haben, wer jetzt, weiß ich nicht, beruflich Lkw-Fahrer in ist oder Kindergärtner in gutem, auch für die Büroarbeit oft.
00:01:06: Aber ja, es hat jetzt nicht jeder einen Schreibtisch-Shop, aber schon sehr viele Menschen haben am Schreibtisch bzw.
00:01:11: am Laptop oder am Computer Sachen zu erledigen oder spielen auch einfach auf diesen Geräten und verbringen so sehr viel Zeit dort.
00:01:17: Also eben Bürokratie abarbeiten und so was findet ihr auch meistens am Schreibtisch statt.
00:01:21: Die Urlaubsfotos sortieren, was auch immer.
00:01:24: Und da braucht man Fokus, dass da was weitergeht.
00:01:26: Und es ist sehr frustrierend, wenn das nicht so ist.
00:01:28: Und dafür braucht man eben ein gewisses Arbeitsumfeld.
00:01:32: Und wie soll mein Schreibtisch aus schon?
00:01:34: Das klingt jetzt noch ein bisschen ein banalen Thema vielleicht.
00:01:36: Aber es ist auch was, was in unserer Gesellschaft echt viele Menschen ruiniert, weil sie das nicht beachten.
00:01:41: Und das kann dann schon wirklich... Müsame folgen haben, wenn man sie immer auf die leichte Schulter nimmt oder wenn man sich mit einem Thema, das so nah an Arbeit hängt, auch gar nicht unnötig noch mehr befassen will und dann macht irgendwann die Bandscheiber Probleme und es wird sehr lang sehr mühsam und das wollen wir
00:01:55: verhindern.
00:01:56: Die Zeiten des Homeoffice am Küchentisch sind bei den meisten Leuten ja hoffentlich trotzdem vorbei, also anwesende ausgenommen.
00:02:04: Ich habe noch immer keinen Schreibtisch zu Hause.
00:02:07: Fangen wir ganz basic an, würde
00:02:08: ich sagen.
00:02:10: Ich bin lieber im Büro.
00:02:12: Also auch wenn man ein professionell eingerichtetes Büro hat, so wie du, wo du dann sehr viel Zeit verbringst, heißt das auch nicht immer, dass die Arbeitsumgebung da jetzt optimiert ist, weil da ist halt auch viel so, weil es immer schon so war und das ist nicht immer gut.
00:02:26: Es klingt ja so einfach schreibtisch sessel und schreibtisch und das war es aber jetzt erklär mal, wie soll denn so ein Arbeitsplatz tatsächlich ausschauen?
00:02:33: Zum Beispiel war das ganz simplis für den Anfang, der schreibtisch muss groß genug sein.
00:02:37: Ein zu kleiner Schreibtisch ist, der erste Schritt in den ergonomischen Untergang.
00:02:40: Man wird dann schnell irgendwie eingeschränkt, macht Bewegungen komisch, das spielt sich daran, dann macht man es immer so und das wird super ungesund.
00:02:47: Ob du jetzt einen externen Monitor hast oder ob du deinen Laptop-Bildschirm verwendest und das ist nicht ideal nur Laptop zu verwenden, aber vielleicht dazu ein bisschen später mehr, wurscht welcher Bildschirm, der soll in der Mitte stehen.
00:02:59: Es war so, dass die oberkante ungefähr auf Augenhöhe ist, sagt man, oder ein bisschen darunter.
00:03:03: Also man sollte jetzt nicht ganze Zeit darauf schauen, aber das so nicht, glaube ich, die aller Wenigsten.
00:03:07: Und es sollte ungefähr eine Armlänge weg sein.
00:03:10: Was in der Praxis dann oft auch heißt, dass man die Anzeigegröße rauf drehen sollte, wenn man nicht ganze Zeit angestrengt, so die Augen zusammenknäfen sollte.
00:03:17: Schau dich mal um den Büro, das kommt vor, weil das ist halt eben nicht gut auf Dauer.
00:03:21: Ich merke schon, diese Folge wird wieder so eine von diesen Folgen sein, wo ich mich permanent ertappt fühle von dir.
00:03:26: Also das mit dem zu kleinen Schreibtisch.
00:03:29: Total interessant, weil die Arbeitsfläche, ich will sie nicht mal Tisch nennen, die ich habe, die ist ca.
00:03:33: so groß wie mein Laptop.
00:03:35: Da merkt man dann auch schon, okay, dann verwendest du vermutlich das Touchpad und keine Maus, was schon mal... Das führt ganz schnell zum Darsetzen wie dieser berühmte Shrimp von der Rückenhaltung her.
00:03:44: Ganz schlecht.
00:03:44: Ich fühle mich ganz ertappt von ihr.
00:03:45: Ganz schlecht,
00:03:46: externe, das ist ja du externe Maus.
00:03:48: Es ist ja das Problem aber auch nicht immer nur, dass der schreibt, dass jetzt prinzipiell zu klein geboren wurde quasi oder zu klein geschreinert wurde.
00:03:54: Das Problem ist oft, dass zu viel Klumpath rumsteht, dass die den Platz für die Sachen, die eigentlich drauf sein müssen, wegnehmen.
00:04:00: Und drauf gehen sollte eben Bildschirmmaus, Laptop, das Tattoo, oder wenn der Standbezirrt drunter steht, braucht der Laptop nicht drauf stehen.
00:04:06: Das Tattoo.
00:04:07: Wenn da jetzt aber da ist der Cover Salade im Weg, deswegen kann da die Maus nicht hin, deswegen musst du mit deinem T-Rex Arm ganze Zeit so Mini-Bewegungen machen.
00:04:15: Dann stehen für die vier Kaffeehefe von voriger Woche nach rum und das Telefon noch drauf und... Wenn du permanent überall herum navigieren musst, machst du Bewegungen nicht so, wie es der Körper eigentlich machen wollen wird, wenn er sich schön frei bewegen könnte.
00:04:28: Ich habe mich selber beim Vorbereiten dieser Folge, ich mache das sehr gerne im Homeoffice, da habe ich mich brutal ertappt, weil in der Mitte von meinem Schreibtisch ist halt so ein Haufen Dokumente gelegen und deswegen habe ich irgendwann den Bildschirm ein bisschen nach links geschoben und habe jetzt eigentlich ganze Zeit so leicht gedreht gearbeitet.
00:04:44: Ein wirklich absoluter Unsinn ist.
00:04:46: Oft muss man eher ein bisschen so eine Links-Rechts-Achse haben, wenn man mit zwei Bildschirmen oder mit einem sehr breiten arbeitet.
00:04:51: Aber wenn man einen Bildschirm in normaler Größe vor sich steht, dann sollte er besser vor einem stehen, weil sonst wird man schief.
00:04:57: Zwangsläufig.
00:04:58: Aber das hat sich bei mir von Monaten so eingespielt.
00:05:00: Und die meisten Sachen, die schlecht sind im Arbeitsumfeld, haben genau diese Herkunftsgeschichte.
00:05:05: Hat sich mal so eingespielt, man hat gedacht, ja jetzt ist es einmal kurz so und dann ist es für immer so.
00:05:09: Ich bin heute trauriger denn je, dass wir keinen Videopodcast haben, weil ich wünschte, unsere Zuhörer könnten sehen, wie du den T-Rex-Arm pantomimisch nachstellst.
00:05:17: Also ich finde, du bist einfach...
00:05:18: Es ist ein kurz, ja.
00:05:19: Es ist elbogenahm, den Körper...
00:05:21: Pures Gold, es ist Pures Gold.
00:05:22: Ich werde es nie vergessen.
00:05:24: Martin mit T-Rex-Arm.
00:05:25: Ja, grundsätzlich stelle ich mir jetzt dieses Klumpen am Schreibtisch ja auch ganz generell jetzt nicht ideal für die Produktivität vor.
00:05:32: Oder man ist ja permanent... abgelenkt und ich sollte auch wirklich wieder mal meinen Büro schreibt, ist zusammenräumen.
00:05:38: Wenn man so wie du so viele wichtige Top Secret Dokumente überall rumlegen hat.
00:05:42: Und Kaffeehefal.
00:05:44: Ja, das stimmt in den allermeisten Fällen, dass das wirklich da seine chaotische Umgebung für die Produktivität nicht gut ist.
00:05:49: Vor allem also so ein Schlüssel ist, wenn es in unserem Sichtfeld ist.
00:05:53: Also da gibt es Forschung dazu.
00:05:54: Noch viel schlimmer wird es, wenn uns das, das da steht, auch frustriert oder dass uns das an Aufgaben erinnert die uns frustrieren vielleicht, dann ist es noch einmal schlimmer.
00:06:02: Das kann auch sein, dass man im Homo für sie, im Arbeitszimmer, vielleicht hinten irgendwas Unfertiges stehen hat, vielleicht an welche Berg sieht, das ist genau so was.
00:06:11: Wenn du das im Sichtfeld ist, das schadet an deiner Produktivität und du brauchst mehr Zeit für das, was du erledigen musst, das wollen wir ja alle nicht.
00:06:17: Grundsätzlich sollte ein Reichweite nur sein, was ich ständig zum Arbeiten brauche.
00:06:21: Alles andere sollte idealerweise wegräumt sein, so ein Rollkastel oder so, was auch immer.
00:06:26: Wenn viel Zeug rumsteht, können wir uns nicht so fokussieren.
00:06:28: Es fühlt sich dann auch die Arbeit nach mehr an, die man hat.
00:06:31: Da gibt es auch sehr spezifische Forschung dazu.
00:06:33: Und es erhöht auch das Cortisol-Level.
00:06:35: Was ja nicht so cool ist, wie wir aus ungefähr fünf und dreißig anderen Folgen wissen.
00:06:38: Absolut.
00:06:39: Ich erspare mir jetzt zu sagen, wie man das wieder senkt, weil es man aus fünfzig anderen Folgen.
00:06:44: Vieles davon noch, das gilt auch für Lärm übrigens.
00:06:46: Also nicht nur visueller Clutter quasi, sondern schon auch so Lärm, der einfach daherkommt, die Gespräche von Kollegen.
00:06:52: Das ist eine permanente Arbeitsleistung vom Hirn, das auszublenden.
00:06:56: Und vor allem ist es eine Leistung, die man meistens nicht schafft.
00:06:58: Es kommt dann trotzdem irgendwie mit, man schnappt Sachen auf, es geht aufmerksamkeit weg und schon ist man nicht mehr so effizient, wie man es gerne wäre.
00:07:04: Also schlechte Neuigkeiten für Menschen, die im Großraumbüro sitzen eigentlich.
00:07:08: Ja, ganz genau.
00:07:09: Und ich nehme mal an, es ist auch nicht gerade zuträglich, wenn einer dieser eine Kollege immer unterbricht, wenn man gerade so richtig im Flow ist, oder?
00:07:15: Das ist
00:07:16: jetzt Impension.
00:07:16: Ich glaub, wir sprechen von unterschiedlichen Kollegen.
00:07:20: Nein, ja, ganz genau.
00:07:21: Jetzt denken Sie sicher, viele von euch auch wahrscheinlich, ich hab schon noch ein bisschen ein Chaos am Schreibtisch, aber ich kann schon mit dem umgehen.
00:07:28: Ich sage, dass werde ich mich selber dabei ertappt habe, wie ich angefangen habe, die Folge zu recherchieren.
00:07:32: Ein Kollege zitiert da immer ein Stein, der hat irgendwas gesagt in die Richtung, dass Schenie beherrscht das Chaos.
00:07:38: Ja, genau.
00:07:39: Und jetzt muss ich einen Rückgriff machen und zwar auf den zweiten Teil unserer Denkfehler-Doppelfolge.
00:07:44: Wie gesagt, ich zeige nicht nur an, ich zeige auch mich selbst an.
00:07:46: Ich habe mich da selber dabei ertappt.
00:07:47: Das war Anfang Dezember, glaube ich, der zweite Teil.
00:07:50: Wir sind nicht so überdurchschnittlich, wie wir denken.
00:07:51: Das war dieses Ding.
00:07:52: Achtzig Prozent aller Autofahrer glauben, sie sind überdurchschnittlich gute Autofahrer.
00:07:56: Wenn... Die Forschung sagt, dass das Menschen generell, es gibt immer Ausnahmen, aber generell eben, dass irgendwie schadet oder dass der Produktivität schadet, dann ist das wahrscheinlich bei jedem einzelnen Menschen, der das hört, es gibt die Ausnahmen, aber wahrscheinlich sind wir nicht die Ausnahmen.
00:08:10: Wobei es gibt bei diesem Kontext schon auch eine Ausnahme, und zwar, wenn wir wirklich rein kreative Arbeit zu erledigen haben.
00:08:19: Da gibt es tatsächlich Forschung, dass chaotische Umgebungen das Ganze fördern.
00:08:23: Das erklärt vielleicht auch viele Künstler, die wirklich einen absoluten Armageddon leben, was so Ordnung betrifft.
00:08:28: Aber die meisten Menschen erledigen keine Reinkriege.
00:08:30: Und es geht ja bei der Umsetzung dieser kreativen Arbeiten dann schon noch oft einfach um klassische Arbeit, einfach Sachen richtig machen.
00:08:36: Und man kann es auch einfach sehr leicht testen, indem man mal zusammenräumt und schaut, wie es einem
00:08:39: geht.
00:08:40: Okay, aber ist Podcast machen nicht auch kreative Arbeit, Martin?
00:08:43: Ich bin schon ganz erleichtert.
00:08:45: Nein, nein.
00:08:47: Nein, keine Hintertüfe für dich.
00:08:48: Nicht kreativ genug.
00:08:49: Das
00:08:49: Theven Brandstormen, ja, die Umsetzung und die Recherche ist das absolute Gegenteil davon.
00:08:54: Okay, also wenn schon Chaos, das gilt wahrscheinlich für alle dann immerhin mit dem Bildschirm genau in der Mitte, oder?
00:09:00: Das nehme ich mir jetzt mal mit von unserem bisherigen Gespräch.
00:09:03: Aber du hast vorhin schon so ein bisschen geteasert mit dem Laptop, das ist auch komplizierter, da gibt es Unterschiede, oder?
00:09:08: Ja,
00:09:08: es wurde ja gerade jetzt in vielen Büros, so von Stand-PCs schrittweise auf freien Laptop und jeder bringt seinen Laptop mit in die Arbeit umgestellt.
00:09:16: Und im Büro gibt es dann normalerweise eine extra Bildschirm.
00:09:19: Zu Hause oft nicht.
00:09:21: Und von der extra Bildschirm, die auch so groß ist, dass man den Laptop-Bildschirm getrost ignorieren kann und nicht das zweiten Bildschirm braucht.
00:09:26: Und dass der Laptop in Wahrheit eine Tastatur mit Rechenleistung wird durch das Ganze.
00:09:30: Das ist okay.
00:09:31: Aber wenn das im Stichwort Homeoffice dann eben nicht so ist, dann kann das ein sehr großes Problem sein, weil wenn man nämlich nur den Laptop verwendet, sollte das eigentlich die Ausnahme sein.
00:09:39: Man sagt so eine Dreiviertelstunde, Stunde hin und wieder, man ist voll okay, halt im Zug oder so.
00:09:43: Eh nicht optimal, aber okay.
00:09:45: Aber es vor den ganzen acht Stunden Arbeitstag am Laptop, das ist kein passendes Arbeitsumfeld.
00:09:49: Weil es geht sich einfach schon nicht aus, dass Tattoo und Bildschirm sind zunah beinahe beim Laptop.
00:09:53: So groß kann der gar nichts sein.
00:09:54: Und da gibt es wirklich viel Forschung dazu.
00:09:56: Das führt effektiv dazu, dass halt Nummer eins von beiden passend sein kann.
00:09:59: Entweder, die das Tattoo ist, zu weit weg, oder der Bildschirm ist zu nah, oder meistens ist der Bildschirm zu weit unten.
00:10:05: Und man bekommt Nackenprobleme.
00:10:06: Und im schlimmsten Fall sind dann beide Teile schlecht platziert.
00:10:09: Und dann, ja.
00:10:10: Fünf Jahre nach Corona, würdest du mir sagen, ihm müssen wir dann ... Bildschirm kaufen gehen.
00:10:14: Ja,
00:10:14: oder aus der Arbeit deinen Einkassieren.
00:10:15: Das geht ja auch öfters mal, wenn irgendwo Sachen ausgetauscht werden, dass man dein altes Exemplar irgendwie sich dann mitnehmen kann oder für sehr wenig Geld übernehmen kann.
00:10:23: Oder aber, du schaffst dir eine Externatastatur an.
00:10:26: Das ist die billigere Variante.
00:10:27: Steckst die an den Laptop an und stellst den Laptop, wenn der Bildschirm groß genug ist, auf so einen Laptop-Ständer oder auf ein Stapelbücher, dass er dann einfach hoch und weiter wegstehen kann.
00:10:36: Und du arbeitest mit Maus-Unterstatur.
00:10:38: Ist prinzipiell schon noch eine Möglichkeit.
00:10:40: Aber ich... Ich bin relativ sicher, dass das schon in der Praxis auch, diese Thematik einfach nur am Laptop arbeiten.
00:10:46: Das ist, glaube ich, der Punkt, den die allermeisten Menschen falsch machen.
00:10:48: Oder wo sich die allermeisten Menschen einfach wirklich gesundheitlich schaden.
00:10:52: Bei den acht Stunden am Laptop, es geht sich nicht aus.
00:10:54: Man kann das eigentlich nicht wirklich in einer gesunden Haltung durchziehen.
00:10:58: Aber ein großes Problem, das haben wir ja in den letzten Jahren ganz oft gehört, ist ja nicht nur das Arbeiten am Laptop, sondern vor allem auch das Sitzen, oder?
00:11:05: Genau, also nur Sitzen ist, blöd gesagt, oah.
00:11:09: Das ist ganz egal, ob das jetzt Laptop oder Stand-PC mit Super-Tastatur und Maus ist.
00:11:14: Wenn man ganzen Tag sitzt, ist das nicht gut, der Körper ist für das nicht gemacht.
00:11:17: Und man sollte deshalb alle grundsätzlich mal, wenn man einen klassischen Sitzbüro-Shop hat, grundsätzlich mal alle Tätigkeiten, die man im Stehen, im Gehen machen kann, im Stehen oder im Gehen machen.
00:11:27: Oder, wie wir es teilweise machen, mit einem schönen Picknick im Park, wenn wir Podcast springen, Stormen, weil da sitzt man zumindest anders.
00:11:33: Klar, weil es geht nicht immer logistisch, dass man geht oder steht dabei.
00:11:37: Aber ja.
00:11:37: Ja, sollt mal wieder mal machen Martin, das wird das genau richtig für so ein Pickenick.
00:11:42: Ja, aber nachdem die Realität leider in vielen Fällen vorschreibt, dass man halt einfach diesen Bildschirm vor sich haben muss und da dran sein muss, hilft einfach ein stufenlos höhenverstellbarer Schreibtisch extrem.
00:11:53: Vor allem stufenlos ist es auch nicht ganz unwesentlich, weil sonst kann es wieder sein, je nach Körpergröße, dass man blöder größert an der Wistand.
00:11:59: Dann ist es auch wieder nicht optimal, da kann man auch zwischendurch dann einfach mal aufstehen, mal eine Stunde so im Stehen arbeiten oder auch einfach mal länger stehen, aber auch dazwischen, weil einfach so ein bisschen zappeln.
00:12:08: Diese kleinen Bewegungsfenster, die tun, ich hab das jetzt wieder angefangen zu machen, ich hatte das ja nicht gesagt, auch vergessen, ich hab schon mein Stehschreibdisch, arbeite auch viel im Stehen, aber noch einmal daran zu denken, dass man einfach sich so ein bisschen bewegt, einfach mal so die Arme ausschüttelt, Beine ausschüttelt, sich dreht in alle Richtungen.
00:12:23: Das macht für das Gefühl ein Riesenunterschied.
00:12:26: Ja, ich hab jetzt letztens auch den Tipp bekommen von einem Fitness Trainer, wenn man darauf vergisst, dann soll man sich doch wirklich einfach den Wecker stellen.
00:12:33: Das funktioniert.
00:12:34: Also
00:12:34: das klingt jetzt oft noch so viel erhobener Zeigefinger, hat sich nicht die Bandscheiben zusammen, dann geht es auch total ums Wohlbefinden.
00:12:39: Man fühlt sich einfach viel besser, wenn man mal zwei Minuten irgendwie sich bewegt hat.
00:12:44: Und das kam ja wirklich oft in Wahrheit.
00:12:45: die zwei Minuten, die Zeit hat, praktisch jede und jeder, wenn wenn es jetzt nicht unverkehrt ruhig ist.
00:12:50: Sogar der.
00:12:50: Und sogar der hoffentlich zwischen zwei OPs oder wer, wenn es ganz so stressig ist, kann man vieles von diesen Sachen auch wirklich während des Arbeiten machen.
00:12:58: Wenn es gerade irgendwas liest oder so, können die Beine machen, was sie wollen.
00:13:01: Du kannst dich strecken, du kannst dich auch einfach mal komisch drehen.
00:13:04: Klar, das geht jetzt nicht in jedem Office gleich gut, aber das macht dann wirklich einen ganz großen Unterschied.
00:13:09: Es geht in der Praxis halt meistens nicht, dass man alle fünfundvierzig Minuten eine Runde um den Block dreht, was natürlich super wäre.
00:13:15: Aber okay, wir müssen doch ein bisschen realistisch sein, denke ich, das wird nicht bei jeder und jedem gehen.
00:13:19: Aber jeder kann einfach mal aufstehen, die Schultern ein bisschen drehen, das muss drin sein.
00:13:23: Absolut.
00:13:24: Und jetzt
00:13:24: zum Beispiel Julia.
00:13:25: Ich bin wieder traurig, dass wir keinen Videopodcast haben, weil jetzt hätten wir den Martin beim Stretching gut beobachten können, wer das möchte.
00:13:31: Mag mir die Hüfte.
00:13:33: Also tippt noch von mir, die Mittagspause nutzen.
00:13:35: Nicht nur wieder am Schreibtisch sitzen und mampfen, sondern rund ums Haus gehen.
00:13:41: Also da hatten wir auch vor zwei, drei Monaten eine Frage dazu.
00:13:44: Ja.
00:13:45: Aber es geht ja nicht nur um die Bandscheiben, um die viel zitierten, sondern die Augen brauchen ja auch regelmäßige Pause.
00:13:51: Genau.
00:13:52: Zur Erklärung kurz, die Augen haben grob gesagt zwei Modi.
00:13:56: So dieses fokussierte Schauen auf etwas in der Nähe und das komplette in die Ferne schweifen.
00:14:00: Und ein bisschen machen wir nur Ersteres und das überfordert auf Dauer, weil das ist wenn einfach gewisse Muskeln verwendet und das ist dann auf Dauer anstrengend.
00:14:08: Deswegen ist es sehr wichtig, dass man im Pausen auch mal in die Ferne schaut, also raus, also weit weg und nicht auf das Handy, weil das Handy ist wieder dieser erste Modus.
00:14:16: Da schaffst du wieder nur fokussiert auf etwas oder auch Ich bin übrigens über ein großer Fender von Bücher zu lesen.
00:14:20: Das ist auch kein gutes Pausenprogramm, weil da macht man wieder genau das Gleiche.
00:14:23: Einfach raus aus dem Fenster in die Ferne.
00:14:25: Es gibt ja diese zwanzig-zwanzig-zwanzig-Regel, wobei ich ehrlich gesagt glaubt, dass die in den USA beliebter ist als bei uns.
00:14:31: Das ist mir nicht nur in amerikanischen Kontexten untergekommen.
00:14:34: Das ist so alle zwanzig Minuten mal zwanzig Sekunden lang zwanzig Fuß weit weg.
00:14:39: Schauen, also soll man schauen.
00:14:40: Was sind zwanzig Fuß?
00:14:41: Es ist net besonders weit.
00:14:43: Und die Datenlage, wenn man sich das genauer anschaut, zu genau diesem Protokoll quasi, ist ehrlich gesagt doch mäßig legendär.
00:14:49: Das hilft sehr wohl, wenn man so trockene Augen hat und so, aber es in der Realität dürfen es auch gerne mal mehr als zwanzig Sekunden sein, wenn man die Augen jetzt wirklich entspannen will und vielleicht auch noch ein bisschen weiter weg als nur zwanzig Fuß.
00:15:00: Ich mache es zum Beispiel jetzt gern so, dass wenn ich mir ein Glas Wasser hole, weil ich habe, das mache ich gut, ich trinke viel Wasser normalerweise, dass ich dann, dass wir quasi als Reminder nehmen, dass ich nicht sofort wieder zurück zum Schreibtisch stiefe, Sondern auch einmal da, wenn ich mir das hole, eine Minute aus dem Fenster schauen.
00:15:15: Das funktioniert jetzt wesentlich besser im Homeoffice, weil wir schon in der Küche in den Innenhof raus, da kann man nicht so super weit schauen.
00:15:21: Aber im Homeoffice habe ich ein kleines Fenster in einen schönen, langen, grünen Innenhof.
00:15:27: Da kann ich das wirklich machen.
00:15:28: Und dann haben wir eben zumindest alle, weiß ich nicht, neunzig Minuten so was.
00:15:32: Maximal zwei Stunden.
00:15:32: Vielleicht haben wir zumindest diese kurze Pause für die Augen gehabt.
00:15:35: Aber natürlich, der Widerstand ist schwer.
00:15:37: Dass du das Handy nicht sofort anschaust, das ist nicht so einfach.
00:15:39: Dann werde ich auch demnächst eine Folge machen dazu.
00:15:41: An dieser Stelle Martin, herzliche Einladung zu mir ins Karriere-Ressort.
00:15:44: Bei uns kannst du den Blick aus dem Fenster schweifen lassen zum Stadtpark.
00:15:47: Ich sag's nur.
00:15:48: Du machst das sicher extrem oft, gell?
00:15:50: Ich mach's tatsächlich gern.
00:15:51: Ich mach's
00:15:51: durch den perfekten Sitzplatz dafür.
00:15:52: Es ist perfekt.
00:15:53: Ich liebe es.
00:15:53: Das ist
00:15:53: das segende Resort.
00:15:56: Aber Martin, wie schaut's denn eigentlich mit der Beleuchtung aus?
00:15:59: Die spielt ja sicher auch eine wichtige Rolle.
00:16:01: Ja, eine wichtige und hoffentlich eine richtige.
00:16:03: Ja, es ist relativ simpel, es muss vor allem ausreichend sein.
00:16:06: Jetzt nie so, dass am Bildschirm spiegelt, kann es auch sein, deswegen sollte der Bildschirm auch immer so in einem neunzig Grad Winkel zum Fenster sein.
00:16:13: Das ist zum Beispiel was, das ist im Büro eigentlich immer richtig.
00:16:16: Wenn man so was achtet, weil das hat dann schon irgendein Profi eingerichtet normalerweise und das sollte am passen.
00:16:20: Aber am Vormittag ist noch einmal wichtiger für ein Biorhythmus, dass man auch wirklich starkes Licht hat, genug Licht hat, das darf dann ruhig ein bisschen weniger werden Richtung Abend hin, dass man den Körper dann nicht irgendwie austrickst.
00:16:30: Und das muss sich dann nicht schwer drüber einschlafen.
00:16:33: Aber grundsätzlich ist immer das wichtigste Ausreichendlicht.
00:16:36: Wir haben einen Kollegen drüben sitzen, der sitzt da mit dieser mini schreibtisch Lampe in der
00:16:39: Nacht.
00:16:41: Das macht mich fertig immer.
00:16:42: Ja.
00:16:42: Ja.
00:16:43: Er mag's gern so.
00:16:44: Das ist halt nicht gut für die Augen.
00:16:45: Jetzt hast du vorhin gesagt, das muss ich doch mal zurück zum Schreibtisch kommen.
00:16:48: Viele Schreibtische sind ja höhenverstellbar.
00:16:50: Das ist toll.
00:16:51: Viele sind's aber auch nicht.
00:16:54: Wie weiß ich denn, dass ich grundsätzlich trotzdem im grünen Bereich bin?
00:16:58: Es soll so sein, es hängt doch mit der Sitzhöhe zusammen natürlich, grob, also so als Faustregel, es soll so sein, dass es ausgeht, wenn jetzt der Arm von den Schultern gerade runter hängt, dass dann die, um durch die Ellbogen jetzt nah beim Körper bleiben, dass die dann so ungefähr um neunzig Grad abgewinkelt sind, dass dann eben wieder die Unterarme parallel zum Boden sind.
00:17:15: Also man kann das eben so schritt für schädlich, einfach Schulter gerade runter, Ellbogen, neunzig Grad, Arm vor.
00:17:21: und dass der Unterarm auch schon im Weg zur Tastatur halt eben so schön aufliegen kann.
00:17:25: Dass sie in die Schulter nicht ganze Zeit arbeiten müssen, weil die Handgelenke sollten eben auch gerade sein.
00:17:29: Das ist auch für die Handgelenke wichtig.
00:17:31: Also wenn du die Tastatur zoweit weg hast, dann musst du rücken und die Schulter müssen ganze Zeit die Arme stabilisieren.
00:17:38: Weil sie eben nicht gescheites irgendwie unterstützt werden können.
00:17:40: Das wäre dann nicht so gut.
00:17:41: Sonst doch irgendwelche Fehler, die wir machen?
00:17:44: Ja, dass die Füße zum Beispiel, die sollten auch grundsätzlich fest am Boden stehen.
00:17:48: Meistens geht das, oft macht man es halt nicht und sitzt ja nicht irgendwie komisch da und merkt gar nicht, dass man schon eine Stunde lang wie ein Brezel irgendwie da sitzt und komplett verknotet ist.
00:17:57: Und auch die Schlüsse sollten sich auch frei bewegen können.
00:17:59: Da sind wir wieder bei den Kabeln.
00:18:00: Dass da eben nicht direkt ein halben oder zwanzig Zentimeter davor irgendein Kabel hängt und dass man sich verhängt, wenn man mal mit den Füßen sich bewegt.
00:18:07: Dass man eben auch beiden mal kurz strecken kann, zwischendurch, dass man da sich ein bisschen bewegen kann.
00:18:12: Es ging jetzt so wirklich banal, aber... Wenn da irgendwo was im Weg ist, man kann das so gut ewig ignorieren und sich drumherum bewegen, bevor man es einfach mal gescheit wegschiebt oder so, oder manchmal kann man es nicht wegschieben.
00:18:23: Und dann, das ist, jetzt sind es zehn Minuten, aber dann sind es Zehntausendmal zehn Minuten und irgendwann hat das Konsequenzen vielleicht.
00:18:31: Ah ja, und fast vergessen, regelmäßig lüften, ist auch so was, das vergisst man gerade im Homeoffice, wenn es kalt ist und wenn man das Heizen selber zahlt, glaube ich sehr gerne, aber das ist ja, ist schon wichtiger auch, wenn man jetzt nicht in einem Büro mit einer Superbelüftungsanlage sitzt, so wie wir.
00:18:45: Absolut, wo manchmal die Motten hereinkommen.
00:18:47: Aber nicht lange nicht mehr gesehen?
00:18:48: Ja, sie kommen wieder.
00:18:49: Unsere
00:18:50: Folge hat, glaube ich, Früchte getragen.
00:18:52: Bin mir nicht sicher.
00:18:52: Ich glaube, sie sind einfach nur der Winter.
00:18:54: Aber Martin, wenn man jetzt alles so macht, wie du es uns jetzt erklärt hast, gehen dann die diversen Schmerzen auch wieder weg, die man sich durch Büroarbeit vielleicht eingefangen hat?
00:19:03: Ich würde das ungern ja sagen, aber naja.
00:19:07: Ich habe eine größere Metastudie gefunden, die eben die Wirksamkeit dieser diversen ergonomischen Maßnahmen bei Patienten mit Schmerzen allerdings überprüft hat.
00:19:15: Und es gibt auf Rücken, Nacken und Handgelenke schon einen Effekt, aber der ist jetzt nicht riesig.
00:19:20: Einfach schon, wenn schon mal Schmerzen da sind, braucht es dann schon eben Physiotherapie, Krafttraining, was auch immer.
00:19:25: Meistens.
00:19:26: Allein da jetzt eine bessere Bürostuhl, vielleicht auch so ein bisschen Unterrücken, Support ist dann auch noch öfter sein Thema oder eben den Bildschirm in die Mitte stellen.
00:19:33: Das allein wird dann vermutlich, wenn man schon Probleme hat, nicht die Lösung sein.
00:19:36: kann man sich dann schon auch Unterstützung holen.
00:19:38: Was eher hilft, ist halt dabei, dass man gleich gesund bleibt.
00:19:41: Und da geht es jetzt eben wohlgemerkt nicht nur um physische Gesundheit, da geht es schon noch ganz stark um den psychischen Aspekt, dass man sich da wohlfühlt.
00:19:47: Es ist einfach cooler, an einem ordentlichen, gut eingerichteten Arbeitsplatz zu arbeiten.
00:19:51: Man ist auch produktiver, ärgert sich weniger, weil man weniger Überstunden machen muss oder vielleicht, die nicht mal macht, aber einfach nicht fertig wird mit seinen Sachen.
00:19:59: Wenn man dann auch noch so leicht Bewegung einstrahlt, sieht man dann auch wieder bei der Psyche, tut es auch wieder sehr gut, dass klimatisieren wir nicht ohne Grund so oft in diesem Podcast, weil es einfach mit so wenig Aufwand, so ein großer Hebel ist fürs Wohlbefinden.
00:20:10: Klar, es ist momentan ein bisschen schwierig zu sagen, geht's raus, aber geht's raus.
00:20:14: Also, ja, ohne Hände oder halt die Hände einstecken, aber nicht verwenden in der Kaffeepause, weil das tut dann schon meistens gut.
00:20:21: Wenn es kalt ist, zieht es euch ordentlich an.
00:20:23: Liebe Grüße, eure besser Leben, Oma.
00:20:25: Thema habe ich jetzt gerade nichts mehr hinzuzufügen.
00:20:27: Aber was mir jetzt noch einfällt ist, gerade letztens gab es ja eine neue Studie zum Wohlbefinden im Homeoffice.
00:20:34: Homeoffice ist ja auch immer so ein Thema.
00:20:35: Das sind die einen total positiv und die anderen verteufeln es.
00:20:38: Was sagt die Wissenschaft?
00:20:40: Ja, also das ist eine Studie aus Australien, die auf Daten aus einer australischen Langzeitstudie passiert.
00:20:46: Und wer das lesen will, es hat auch unsere Kollegin Magdalena Pötz, die demnächst auch in diesem Podcast zu hören sein wird.
00:20:52: Sie hat auch darüber einen Artikel geschrieben.
00:20:54: Ich hoffe, wir denken daran hinzu, verlinken dann.
00:20:56: Die kurze Zusammenfassung ist diese.
00:20:58: Es kommt darauf an.
00:21:00: Irgendwie das Resultat sehr viel aus Studien.
00:21:02: Sie haben auch geschaut, was der Arbeitsweg auf die Psyche für Auswirkungen hat oder aufs Wohl befinden, weil das ja auch nur nahe sehr oft zusammenhängt.
00:21:10: Aber für sich genommen mal, ein langer Arbeitsweg frustriert Männer vor allem.
00:21:14: Vor allem Männern, denen es psychisch schon schlechter geht.
00:21:17: Der Effekt war jetzt nicht extrem stark, aber messbar.
00:21:19: Bei vorne war das nicht der Fall.
00:21:20: Grundsätzlich mal.
00:21:22: Es gibt da allerdings Vergleichswerte aus Englern, wo dieser Effekt nicht so rauskommt.
00:21:25: Die Studienautorinnen erklären sich das dadurch, dass in Australien die Leute mehr mit Auto in die Arbeit fahren.
00:21:30: Sie haben gesagt, die Englern von den Leuten öffentlich sind nicht so frustriert.
00:21:33: Also die Männer, die Frauen sind sowieso nicht davon.
00:21:35: Und in Australien heißt halt dann mehr das Road Rage.
00:21:39: Autofahren ist wirklich... Also ich meine jetzt auch so, wenn ich mit Auto in die Arbeit fahren würde, würde es mich viel mehr anziehen als öffentlich.
00:21:44: Vielleicht ist das wirklich der Grund.
00:21:45: Allerdings haben die das jetzt nicht wirklich seriös überprüfen können mit dieser Studie.
00:21:49: Das war einfach eine Vermutung.
00:21:50: Aber so zum Thema Homeoffice.
00:21:52: Für Frauen ging es messbar besser mit so einem fünfzig bis fünfundsiebzig Prozent Homeoffice-Modell.
00:21:59: Also das war besser als komplett Homeoffice, das war auf einmal besser als nur in der Firma sein.
00:22:04: Und vor allem hier war auch der Effekt am stärksten bei den Frauen, denen es psychisch schon schlecht ging.
00:22:08: Die StudienautorInnen vermuten, dass da der Grund ist.
00:22:11: Wieder war nicht überprüfbar jetzt in dieser Studie, aber ich persönlich finde auch, es klingt sehr schlüssig.
00:22:17: Das fahren nach wie vor mehr im Haushalt übernehmen und dass die das da einfach hin und wieder unterkriegen und dementsprechend die Belastung dann in der Freizeit quasi reduzieren können.
00:22:24: Und das ist auch auch die einzige Erklärung, die die irgendwie geliefert haben.
00:22:28: Klingt einleuchtend.
00:22:29: Was ich jetzt nicht verstehe, ist, wenn Männer so ungern weite Strecken zurücklegen, warum sind sie dann nicht im Homeoffice total happy?
00:22:37: Ja, hab ich mir auch gedacht.
00:22:38: Bei Männern war aber wirklich dieser Effekt, bisserl happy ja schon, aber verhältnismäßig, viel kleiner der Effekt.
00:22:44: dass er erklären die Autorinnen wieder damit, dass Männer einen wichtigerer Teil ihres sozialen Netzwerks in so Arbeitskreisen haben und dass der dann quasi wegfällt oder halt reduziert wird und dass sich das dann quasi aufhebt.
00:22:55: Man ist weniger auf andere Autofahrer grantig, aber man sieht halt auch seine Kollegen schrägstich Freunde weniger und das ist dann quasi ein bisschen so, hebt sich ein bisschen auf.
00:23:04: Ich würde schier vermuten, dass das natürlich schon eine sehr individuelle Sache ist, weil es eben nicht so ein klarer starker Effekt ist, wo man sagt, ich steig nicht auf alle zu.
00:23:12: Weil halt das Arbeiten am eigentlichen Arbeitsplatz jetzt auch aus sozialer Perspektive für manche Menschen fantastisch ist, für andere extrem mühsam ist.
00:23:20: Also deswegen glaube ich schon, dass das da ja sehr unterschiedlich ist.
00:23:22: Du kannst im Standard-Sport arbeiten und es ist ein einziges Fichten-Schauenpart.
00:23:26: Und es ist wunderbar da zu sein, aber du kannst auch super anstrengende Kollegen
00:23:29: haben, habe ich gehört.
00:23:30: Aber nicht beim Standard?
00:23:31: Nicht
00:23:31: beim Standard.
00:23:31: Da nicht.
00:23:32: Die Jelle hat ein bisschen schwierigeres Vorleitung aus.
00:23:35: Die schaut immer nur aus dem Fenster, die schon immer nur ihre Augen.
00:23:39: Also zusammenfassend kann man sagen, Martin, wir gehen jetzt schreibt dich aufräumen.
00:23:42: Ich habe meinen schon aufgeregt.
00:23:44: Also,
00:23:45: da haben wir festgehalten,
00:23:47: ich bin
00:23:49: da.
00:23:50: Wenn ihr auch weitere Ordnungstipps habt, wenn ihr sagt, das ist dieser eine Hack, mit dem wird man produktiver oder gelassener oder glücklicher in der Arbeit oder in der Freizeit, dann freuen wir uns natürlich über Themeninputs an besser leben.
00:24:05: Wir freuen uns auch über den Sternenbewerterin.
00:24:08: Und wenn ihr unseren Podcast weiterempfehlt, zum Beispiel an diesen einen Kollegen oder diese eine Kollegin, die einen irren Sauerstrahler hat, einfach mal durchschicken, diese Folge.
00:24:19: Oder einfach mal aufdrehen und hinlegen.
00:24:21: Am schreibtisch erfindet das Handy, das das Zentrum macht, dann eh nicht unter den
00:24:23: Ganzen.
00:24:24: Genau.
00:24:24: Das ist ein guter Hinweis.
00:24:26: Martin, du bist nun stretching fertig.
00:24:27: Wir sagen, wir gehen jetzt.
00:24:29: Er stetscht immer noch.
00:24:30: Never stop stretching.
00:24:31: Es ist nicht weniger stretching als
00:24:32: mobilisieren.
00:24:33: Ich glaube, da werden noch weitere Folgen auf uns zu rollen.
00:24:37: Ich freue mich drauf.
00:24:38: Das war Besser Leben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.
00:24:41: Ich bin Franziska Zödel.
00:24:42: Ich bin Martin
00:24:42: Schauber.
00:24:43: Und produziert wurde die Folge von Christoph Neuwert.
00:24:46: Ciao.
00:24:46: Bis nächste Woche.