Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Transkript

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00:00:06: Das ist wahrscheinlich der Moment, wo die Männer drauf kommen, dass sie jetzt alles anders machen

00:00:09: wollen.

00:00:09: Eine nicht angenehme Situation!

00:00:12: Hauptsache, in der anderen Person gibt es noch vier Prozent

00:00:14: schlechter.

00:00:14: Ja, wie soll ich sagen?

00:00:20: Willkommen zu Besserleben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden.

00:00:24: Ich bin Isadora Wallnüffer und ich

00:00:26: bin Martin Schahuber.

00:00:27: Und wir machen heute weiter mit unserem Fokus auf die Liebe bzw.

00:00:32: geht das heute darum was passiert wenn die Liebe zu Ende geht.

00:00:37: Wir reden über Scheidungen und fragen nach.

00:00:40: Wie lässt man sich richtig scheiden?

00:00:42: Wie funktioniert Scheidung in Österreich, was ist eine Einfallnehmliche oder eine strittige Scheidungszeit?

00:00:47: Und wie sieht es denn so mit Unterhalt aus?

00:00:50: Warum wird in Österreich manchmal gefragt wer den Schuld ist an einer Scheidigung?

00:00:54: Jetzt sind aber Wenna Martin noch ich Expertinnen im Thema Scheidunge.

00:00:59: Deswegen haben wir heute Verena Brauner da.

00:01:01: sie ist Rechtsanwältin mit Fokus auf Familienrecht.

00:01:05: Da geht es eben viel um Unterhalt, Absorge, Kontaktrecht und Eheverträge.

00:01:10: Und sie ist auch Mediatorin also Expertin im Streitschlichten.

00:01:14: Frau Braunau vielen Dank dass Sie heute da sind.

00:01:16: Herzlichen

00:01:17: Dank für die Einladung!

00:01:20: Bevor's losgeht.

00:01:21: gleich noch eine kurze Werbung in eigener Sache.

00:01:24: Ja genau wir laden euch

00:01:24: ein zu einer ganz besonderen

00:01:26: Liveaufzeichnung

00:01:27: von Besser Leben und zwar am fünfzehnten Juni um neunzehn Uhr dreißig im Theater im Park beim Schloss Belvedere in Wien.

00:01:34: Wir bringen das vielleicht wichtigste Thema in unser aller Leben mit, nämlich Ernährung.

00:01:39: Wir diskutieren darüber wie gesund pflanzliche Ernährungen wirklich ist?

00:01:43: Ist der Hype um Veganismus tot

00:01:46: oder gerade

00:01:46: erst am Beginn?

00:01:47: Weil uns diese Frage so sehr am Herzen und im

00:01:50: Magen liegt

00:01:52: wollen wir dass ihr möglichst zahlreich kommt Und deshalb gibt's für alle unsere Hörerinnen mit dem Rabattcode Leben, vierzig Prozent Nachlass für maximal vier Tickets.

00:02:02: Zu kaufen bei Theaterimpark.at.

00:02:05: Vierzig Prozent Rabatt mit dem Code Leben – nur so lange der Vorrat

00:02:09: reicht!

00:02:09: Alle Infos und den Link zum Ticket-Shop findet ihr in den Show Notes.

00:02:13: Wir freuen uns auf euch im Theaterim Park am fünfzehnten Juni um neunzehnunddreißig.

00:02:18: Das wird köstlich.

00:02:22: Ja danke dass Sie sich Zeit genommen haben.

00:02:24: Bei Scheidung, muss ich sagen, kenne ich mich glücklicherweise nicht so gut aus.

00:02:28: Was kommt denn als erstes wenn man sich sicher ist das man sich scheiden lassen will?

00:02:31: Ich vermute Hollywood ist ja nicht der beste Rat lieber!

00:02:34: Nein, nicht unbedingt.

00:02:35: also vielleicht einmal gleich zu Beginn ein Aspekt der mir in meiner Arbeit tagtäglich begegnet eine scheidung eine anstehende Scheidungen ist für die allermeisten Menschen eine emotionale Ausnahmesituation.

00:02:47: Da ist die Bandbreite sehr groß, da gibt es einerseits Enttäuschung, Verletzung manchmal auch gut.

00:02:52: auf der anderen Seite mache ich aber auch auf die Erfahrung dass Menschen gerade wenn der Trennungswunsch von ihnen selbst ausgeht noch eine gewisse Zuneigung vom Partner erleben und mit unter vielleicht sogar Schuldgefühle haben.

00:03:04: Und überall dem schwebt aber irgendwie eine große Unsicherheit und oft auch Angst vor dem, was kommt.

00:03:11: Und darum wäre mein erster Tipp wenn man schon mit dem Gedanken spielt oder mit dem Gedankenträg sich scheiden zu lassen, dass man sicher mal eine umfassende rechtliche Beratung einholt, um einmal den Status quo zu erheben.

00:03:24: Um einen Gespür dafür zu bekommen was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Scheidung und was sind einfach die höchstpersönlichen Ansprüche aber allenfalls auch Verpflichtungen, die quasi aufkommen würden für den Fall das es tatsächlich in Richtung Scheidungs geht?

00:03:39: Jetzt nehmen wir an, also es ist bei mir jetzt nicht so, aber wir nehmen jetzt mal an ich möchte mich scheiden lassen.

00:03:44: Was gibt's denn dafür gangbare Wege?

00:03:45: Was gibt´s denn da für Arten sich scheiden zu lassen?

00:03:48: Also ganz grob kann man unterscheiden zwischen einer strittigen gerichtlichen Scheidung.

00:03:53: Da gibt es einerseits die Verschuldensscheidung, da muss ich darlegen dass der andere Ehegate-Eheverfehlungen gesetzt hat, die zur unheilbaren Zurüttung der Ehe geführt haben und dann kann ich eine Scheidungsklage einbringen.

00:04:05: Die zweite Möglichkeit sich mittels Klagescheiden zu lassen wäre eine sogenannte Zerrüttungsscheidung.

00:04:10: also wenn die ehrliche Gemeinschaft seit drei Jahren aufgehoben ist dann kann auch der Ehegatte, der vielleicht Selbst-Ehe-Verfehlungen gesetzt hat eine Scheidungsklage einbringen.

00:04:20: Bei diesen beiden Klagen bei Gericht geht es aber immer dann auch oder in der Regel oft ums Verschulden und das Verschulgen wiederum ist relevant für einen Unterhaltsanspruch nach der Ehen die aus meiner Sicht immer beste Variante sich scheiden zu lassen Mit einer Ausnahme, wenn es um eine besondere Witwempensionsansprüche geht.

00:04:39: Aber das klare ich jetzt einmal aus!

00:04:40: Das würde jetzt hierzu weit führen.

00:04:42: Die beste Variante aus meiner Sicht ist immer die einvernehmliche Scheidung.

00:04:45: Weil da ist es so dass im Prinzip im Vorfeld die Arbeit erledigt wird.

00:04:49: entweder setzen sich die Ehre Leute selbst zusammen oder man kann versuchen im Rahmen einer Mediation eine Lösung zu erarbeiten oder auch wenn beide anwaltlich vertreten sind kann man auch ein konstruktives Gespräch zuviert führen und da kann man dann die Rahmenbedingungen für eine einvernimmliche Scheitung erarbeiten.

00:05:05: Also ich finde es ja recht originell teilweise, dass dieses Verschuldenes Prinzip noch gibt.

00:05:09: Das wirkt ja ein bisschen archaisch teilweise.

00:05:13: Was hat's denn da genau damit auf sich?

00:05:14: Wann hat man quasi einen Trennungsgrund verschuldet vor dem

00:05:17: Recht?!

00:05:18: Also im Ehegesetz sind zwei Verschuldens-Tatbestände normiert, aber die sind nur sozusagen demonstrativ nennt man das aufgezählt.

00:05:28: Es gibt eine ganz große Bandbreite von Verschulten dass man setzen kann.

00:05:31: Das wäre jetzt zum Beispiel wenn man die Ehewohnung verlässt ohne dass der andere damit einverstanden ist.

00:05:36: Dass es in der Praxis einen ganz wichtiger Grund weil in einem strittigen Gerichtsverfahren wird das meistens bewertet als Grund für die unheilbare Zerrüttung der Ehe.

00:05:46: also auf keinen Fall ausziehen, grundsätzlich wenn man befürchtet dass man sonst einen Unterhalt zahlen müsste.

00:05:52: Dann gibt es natürlich ganz unschöne Sachen wie körperliche Gewalt.

00:05:55: aber es gibt auch in der Rechtsprechung wenn man eine Scheidungsgage mal ein bisschen harmloser formulieren möchte ein lieb und interesselloses Verhalten.

00:06:03: Er versteht das richtig?

00:06:03: Dass wenn jetzt quasi der Mann einer Ehe ist, ich formuliere es mal so, ob er ein wahnsinniger Trottel ist Aber sich nicht zu schulden kommen lässt was da jetzt ein Verschuldensgrund wäre Und dann die Frau aussieht weil sie ihn einfach nicht mehr aushält dass sie dann quasi schlechter gestellt wäre durch den Akt des Ausziehens.

00:06:20: Wenn Sie nicht davor schon irgendwie die Scheidung...

00:06:22: Das kann durchaus in der Praxis so sein, ja.

00:06:25: Ja, spannend!

00:06:26: Wie kann man das dann vor Gericht nachweisen?

00:06:28: Weil meistens ist es ja was, was zwischen zwei Personen passiert.

00:06:31: Das ist auch ganz oft so.

00:06:32: In einem Gerichtsverfahren gibt's unterschiedliche Beweismittel.

00:06:35: Eine Form des Beweises sind die Außergeilspartei und gerade in Erstreitigkeiten ist es sogar ganz oftso, dass es eigentlich nur ein Beweismittel nämlich die Außageilspartei gibt, weil es oft keine Zeugen gibt.

00:06:47: Ich meine das gibt schon manchmal auch Fälle wo jemand dann wie soll ich sagen bei einer Familienfeier ausfällig wird?

00:06:52: Dann hat man vielleicht da noch zeugen.

00:06:54: was in der Praxis an Relevanz gewonnen hat ist Chatnachrichten.

00:06:58: also nicht nur in anderen Bereichen sondern auch im Familienrecht kommt die mittlerweile recht große Bedeutung zu.

00:07:03: Auch diese Standortordnung über so Klauzysteme.

00:07:06: wenn man eigentlich glaubt der Partner ist vielleicht ich weiß nicht ja auf einem Seminar irgendwo und in Wirklichkeit ist er aber weiss ich nicht in einem Skigebiet oder in einer Therme, dann kann man vielleicht einmal hellhörig werden.

00:07:18: Ja ob sozusagen da vielleicht andere Gründe vorliegen.

00:07:22: Okay wenn ich eine Entscheidung denke kommt mir oft zu ein bisschen dramatisiert der Begriff Rosenkrieg in den Kopf was ja sicher sehr belastend sein kann.

00:07:33: wie kann man das jetzt vermeiden?

00:07:35: dass es zu seinem Rosenkrig kommt?

00:07:37: Was bedeutet überhaupt Rosenkrieb?

00:07:39: Also aus meiner Sicht ist ein Rosenkrieg im Wesentlichen ein Verharren in der Vergangenheit.

00:07:45: Man spricht über höchstpersönliche Dinge, es geht um Verletzungen aus der Verganganheit und die Schuldfrage.

00:07:51: Alte Konflikte stehen im Vordergrund.

00:07:53: Das wäre jetzt zum Beispiel bei einer strittigen

00:07:55: Scheidung.

00:07:57: landläufig bezeichnet man wahrscheinlich eine strittige Scheidung als Rosenkrieg.

00:08:00: Und das geht auch ganz oft mit einem Kontrollverlust einher, weil man kann zwar grundsätzlich jederzeit von einem strittigen Gerichtsverfahren oder einer strittiger Scheidungen auf eine einvernehmliche wechseln aber solange man da sozusagen in diesem Verfahren ist fühlen sich viele Leute einfach auch gefangen, weil die Kontrolle über das, was die Zukunft bringen soll ein bisschen verloren.

00:08:21: Weil man hat einen Briten der das dann entscheiden wird, der Richter oder die Richterin und man hat aber eigentlich gar nicht die Möglichkeit sozusagen für sich selbst das Leben weiter zu gestalten.

00:08:29: Und drum aus meiner Sicht ist es wie ich vorhin schon gesagt habe ganz wichtig dass wir einmal in einem ersten Schritt gut informiert ist, weil nur wenn man sozusagen seine Rechte und Ansprüche kennt dann kann man auch eine informierte Entscheidung treffen.

00:08:41: Und dann versuchen gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.

00:08:44: Weil das erspart einfach Zeit es erspart ganz viel Kraft und letztlich auch Geld, wenn man zu einer einfachen Entscheidung kommt.

00:08:52: Ich finde dass sieht man ja wirklich immer wieder.

00:08:54: Das ist ein äußerst irrationales Verhalten das jetzt nicht nur bei Scheidungen sondern noch bei Trennungen ohne ihr immer wiederzusehen ist dass Menschen komplett auf das, was für sie selbst gut ist vergessen.

00:09:02: Einfach nur um der anderen Seite noch ein bisschen einzureinzudrucken.

00:09:05: und ich frage mich schon wie viele Menschen dann wenn es am Ende quasi die Rechnung sowohl emotional als auch finanziell also auch zeitlich da geht ja auch immens viel Zeit und ebenso Energie

00:09:12: dann drauf?

00:09:13: Absolut!

00:09:13: Ich frag mich wirklich wie viele menschen denn den Nachhinein sagen war das weiteste eine super Idee.

00:09:17: Hauptsache der anderen Person gibt's noch vier Prozent schlechter aber...

00:09:21: Darum sage ich auch immer, also ich versuche eigentlich in jedem Stadium das Verfahrens immer auf eine einvernehmliche Lösung zu drängen.

00:09:27: Weil man kann auch in einer einvernimmlichen Scheidung Unterhaltsansprüche abbilden.

00:09:31: ja so wenn man sagt man lässt sich einfach nämlich scheiden heißt es nicht dass man auf alles verzichten muss überhaupt nicht sondern man kann das auch dort sehr gut regeln.

00:09:38: Jetzt habe ich gelesen, eighty-fünf Prozent der Scheidungen werden in Österreich hier sowieso einvernemlich durchgeführt.

00:09:45: Aber heißt das dann automatisch, dass beide Ehepartner zufrieden sind mit dem Ehe aus?

00:09:51: Also was ich oft sehe ist, dass es halt so ein Einlenken von einer Partei ist und so ein leichtes Aufgeben von einer Partei diesen gerichtlichen Weg zu gehen.

00:10:02: Jetzt sagen Sie aber, ist es gar nicht mal so dumm eine einvernehmliche Scheidung vorzuziehen.

00:10:06: Und wie ist das mit den einvernehmblichen Scheidungen?

00:10:08: Sind die

00:10:09: immer

00:10:10: im Positiven oder ... Das ist auch manchmal so ein Kompromiss und einer steigt schlechter aus.

00:10:16: Also unter Juristen sagt man oft, mit einem guten Vergleich ist keiner der beiden Parteien wirklich zufrieden.

00:10:21: Das ist halt auch das Wesen eines Vergleichs.

00:10:23: Jede Seite... gibt ein bisschen nach.

00:10:26: Oft kommt es aber auch wirklich auf die konkrete Situation an, weil es gibt Fälle da ist völlig klar wie das jetzt die Rechtsprechung entscheiden würde.

00:10:33: Wenn ich zum Beispiel zwei Ehegarten habe, die beide gleich viel verdienen dann geht's in aller Regel nicht um einen Unterhalt nach der Ehe.

00:10:39: Weil ein Unterhalt setzt einmal immer voraus bei Ehegeten oder nach der ehe dass eine gewisse Einkommensdifferenz erfunden ist.

00:10:45: Oder wenn ich jetzt Vermögenswerte hab wo völlig klar ist so und so viel Geld vorhanden dann wird das im Zweifel durch zwei geteilt.

00:10:52: Also oft ist es auch ziemlich klar, wie eine einvernehmliche Scheidung aussehen kann.

00:10:56: aber es ist nicht immer von Beginn an so dass bei einer einvernehmenlichen Scheidungen sich die Ehegarten über alles einig sind.

00:11:02: Das ist einfach oft auch ein Prozess das dauert manchmal Wochen, manchmal Monate, manchmal Jahre bis man dahin kommt.

00:11:08: Aber trotz allem ist es aus meiner Erfahrung immer noch wesentlich weniger belastend als ein strittiges Gerichtsverfahren, egal ob's jetzt um die Scheidung an sich geht oder man kann ja auch um das Vermögen streiten.

00:11:20: Ja?

00:11:20: Oder um die Kinder streiten.

00:11:22: also aus meiner Sicht ist es immer gut wenn man im Gerichts verfeidet.

00:11:26: Man kann ja den potenziellen Diskussionsvolumen ein bisschen vorbeugen indem er davor einen EF-Vertrag abschließt.

00:11:32: Generell vielleicht wer sollte sich überhaupt ein EF Vertrag überlegen falls man das Pauschal sagen kann und wenn Wenn das zutrifft, was sollte man da dann so ungefähr reinnehmen?

00:11:40: oder was sind gängige Sachen die man reinnimmt?

00:11:42: Also wie bei den meisten Dingen im Familienrecht kann man relativ wenig pauschal dazu sagen.

00:11:47: Mein erster Tipp wäre generell wenn man sozusagen in eine Ehe geht sich auch da schon zu überlegen besser gesagt sich zu informieren, was für rechtliche Konsequenzen hat die Ehe.

00:11:55: Und ganz grundsätzlich sicher mal zu überlegen, was bedeutet das auch wirtschaftlich für mich?

00:11:59: Gerade in einer Partnerschaft kann man sich ja überlegen wie man das Leben ausgestaltet.

00:12:03: aber wenn man sich jetzt in eine finanzielle Abhängigkeit begibt dann sollte man sich im Idealfall dessen bewusst sein und vielleicht durch verschiedene Dinge allenfalls auch gegensteuern.

00:12:13: Bei einem Ehevertrag wann ist es sinnvoll?

00:12:15: Aus meiner Sicht ist es dann sinnvoll wenn man schon von vornherein weiß dass wenn es zur Entscheidung kommen sollte, dass nicht ganz eindeutig wäre wie das ein Gericht entscheiden würde.

00:12:25: Also wenn man sozusagen sagt man schafft Klarheit proaktiv für eine unklare Rechtslage weil gerade im Familienrecht oder im Aufteilungsrecht jetzt wenn wir ihr Spannes Vermögen aufteilt dann ist das ganz viel Einzelfall.

00:12:38: Rechtsprechung und da kann man zum Beispiel einen bestimmten Anlass gibt, zum Beispiel wenn man ein Haus gemeinsam baut und dann ist der Grund schon von einem eingebracht worden in die Ehe ja also schon vorher da gewesen.

00:12:49: Und dann bezahlt vielleicht eine Verwandter leistet noch einen Beitrag einen finanziellen Ja Dann wird das alles Wenn wir das irgendwann einmal auseinanderdrösen muss wahnsinnig kompliziert.

00:12:58: und da zb würde sich durchaus anbieten dann einen Ehrvertrag zu schließen.

00:13:01: Das ist das Eine Also eine sozusagen eine rechtlich eventuell unklare Situation so quasi klar zu regeln.

00:13:08: Und das andere ist, was man auch immer wieder macht, ist dass man halt wenn man von der Rechtslage abgehen will ja also wenn man sagt ganz grundsätzlich ist es so in Österreich Es wird alles aufgeteilt was Stichtag-Ehrschließung bis Stichtak entweder Scheidung oder Auflösung der häuslichen Gemeinschaft je nachdem was früher ist an Vermögen gesammelt wurde von den Ehegatten insbesondere durch Einkünfte.

00:13:27: und wenn man sagt man möchte dann eben nicht aufteilen kann man zum Beispiel grundsätzlich vereinbaren, dass jeder das behält was auf seinen Namen lautet.

00:13:37: Gerade bei einem Ehevertrag ist es aber auch besonders wichtig aus meiner Sicht, dass da eine gewisse Ausgewogenheit vorhanden ist also dass jetzt nicht ein Ehepartner im Zweifel der wirtschaftlich Schwächere massiv benachteiligt wird weil das sollte sozusagen insgesamt eine gewissen Ausgewungenheit da sein.

00:13:53: Und das ist auch wichtig, weil ansonsten der EF-Vertrag unter Umständen nicht hält.

00:13:58: Weil auch ein EF Vertrag unterliegt grundsätzlich einer richterlichen Kontrolle und wenn da ein ihr Garte unbillig benachteiligt wird dann öffnet er sozusagen die Tür von dem wieder abzugehen.

00:14:09: Wenn Sie – ich vermute Sie beraten noch Paare beim EF Vortrag oder einzelne Personen?

00:14:13: Ich

00:14:13: mache es eher einzeln hier bringen wir ja.

00:14:16: Gibt's da Merkmale, wenn sie die Beziehungsdynamik mitbekommen wo sie sich schon denken Ja wir sehen uns in drei Jahren wieder!

00:14:23: Ja, man merkt dann schon recht schnell was für eine Dynamik zwischen den Paaren ist.

00:14:27: Das ist jetzt einerseits die Gesprächskultur ja.

00:14:30: andererseits wenn man sich von Beginn an schon an irgendwelchen Kleinigkeiten aufhängt sag ich einmal also ich glaube schon dass wir da dass man da so ein bisschen ein Gespür dafür bekommt, weil man muss bedenken.

00:14:44: Die Situation wenn man einen Ehevertrag verhandelt ja die ist ja relativ ähnlich eigentlich der Situation wenn wir über eine einvernehmliche Scheidung verhandeln.

00:14:51: Weil man ja sozusagen schon eine mögliche Trennung bespricht und das ist mitunter nicht angenehme Situation.

00:14:59: Und darum ist auch mein Tipp da immer möglichst früh, wenn man weiß, man möchte einen E-Vertrag machen, möglichst früh das in Angriff zu nehmen und nicht ein Monat vor der Hochzeit ja?

00:15:08: Weil das ist einfach eine emotional aufgeladene Situation.

00:15:11: dann manchmal und wenn man eh schon den Stress hat mit Hochzeitsvorbereitungen, dann ist es nicht ideal, wenn das noch hinzukommt und gerade auch einen Evertrag sollte man eben gut rechtlich informiert schließen und ohne Zwang und

00:15:22: Druck.".

00:15:23: Ich habe die sehr steile These, dass Paare die panische Angst vor einem EF-Vertrag haben vielleicht lieber nicht heiraten sollten.

00:15:30: Aber das ist nur meine private These!

00:15:33: Ja also man winkt dann vielleicht mit dem Zaunfall als Rechtsanmeldung oder...

00:15:40: Wie soll ich sagen?

00:15:44: Das ist halt eine höchstpersönliche Entscheidung.

00:15:46: ja.

00:15:49: Weil wir über Unterhalt auch geredet haben wer zahlt den Unterhalt normalerweise, wenn das jetzt nicht in einem Ehevertrag anders festgelegt wird.

00:15:59: Also wenn wir jetzt vom Ehegartenunterhalt sprechen dann ist es so im Rahmen einer einen vernimmlichen Scheidung habe ich komplette Gestaltungsfreiheit.

00:16:06: ja da kann ich sagen beide verzichten auf Unterhalt nach der Scheidungen.

00:16:10: Ich kann sagen ein Ehepartner bezahlt dem anderen für einen bestimmten Zeitraum einen bestimmte Betrag oder einen bestimmter Prozentsatz des Einkommens Oder eine einmalige Abschlagszahlung.

00:16:20: also da gibt es unendlich viele gestaltung Varianten.

00:16:23: Voraussetzung ist immer für einen nachehrlichen Unterhalt, wenn ich mich nicht einfach nämlich drauf einige.

00:16:28: Es ist grundsätzlich ein Verschuldungsausspruch.

00:16:31: ja es gibt dann auch einen Bedarfsunterhalt oder einen Unterhalt wegen unverschuldeter Not.

00:16:35: das ist aber in der Praxis hat das so gut wie keine Bedeutung aus meiner Erfahrung und dann bedarf's eben einer gewissen Einkommensdifferenz.

00:16:42: also wie gesagt wenn ich zwei Ehegarten habe die ähnlich viel verdienen dann wird es keinen Unterhaltsanspruch geben.

00:16:48: Und wie sieht es dann mit Ihrer Erfahrung aus?

00:16:50: Merken Sie da einen Unterschied zwischen Frauen und Männern, die zu Ihnen zur Beratung kommen.

00:16:56: Aus meiner Sicht kommt weniger aufs Geschlecht an als einerseits auf die Persönlichkeit.

00:17:00: Es gibt Menschen, die einfach sehr... verbindend sind und es gibt Menschen, die streitlustig sind.

00:17:05: Das ist bei Männern und wie Frauen gleich.

00:17:07: Und auf der anderen Seite spielt's natürlich eine große Rolle was hat die jeweilige Person für berufliche und wirtschaftliche Möglichkeiten?

00:17:14: Und aus meiner Sicht kommt auch oft auf die persönliche Prägung an.

00:17:17: also wenn zum Beispiel ich erlebte sie immer wieder dass Menschen sagen ja meine Eltern haben sich scheiden lassen und das war ein Horror und ich möchte das bei meiner Scheidung auf keinen Fall so machen.

00:17:26: Was mir schon aber manchmal auffällt, ist dass Frauen häufig langfristiger planen.

00:17:30: Ja die kommen so wie ich vorhin eigentlich gesagt habe im Idealfall schon wenn sie überhaupt mit dem Gedanken spielen sich zu trennen einmal um sich rechtlich zu informieren arbeiten dann parallel aber immer noch an der Beziehung weil sie auch auf die Familie aufrecht und zusammenhalten wollen und versuchen Lösungen zu finden.

00:17:46: und dann, wenn sie aber zu dem Punkt kommen, dass die ESO für Sie in dieser Form keine Zukunft hat.

00:17:52: Dann ist diese Entscheidung meistens schon sehr gefestigt und auch nicht mehr wirklich durch den Mann zu beeinflussen.

00:17:58: Aber natürlich habe ich genauso die umgekehrten Fälle ja wo sich Männer vorzeitig informieren.

00:18:04: Wenn dann die Frau nach drei Jahren langer quasi sich damit abfinden das nicht besser wird, die Scheidung ausspricht quasi.

00:18:10: Das ist wahrscheinlich der Moment wo die Männer draufkommen, dass sie jetzt alles anders machen wollen.

00:18:13: Genau, das ist genau der Punkt was ich vorhin gemeint habe.

00:18:16: Die bemühen sich dann auch total und laufen dann aber gefühlt gegen eine Wand.

00:18:21: Und sind beleidigt dann wahrscheinlich auch nicht?

00:18:23: Ja!

00:18:23: Ich sah was ich aber auch auf den der Praxis sage es man muss dann schon dem anderen Ehegarten ein bisschen Zeit geben um irgendwo emotional auf denselben Stand zu kommen.

00:18:31: weil wenn sich ein Partner schon zwei Jahre mit dem Gedanken prägt sie scheiden zu lassen und für den andern das auch... Wenn man sagen könnte dass es vielleicht objektiv wäre es für ihn vorhersehbar oder für Sie vorhersehmbar gewesen Persönlich auf der persönlichen Ebene eine neue Information und mit der muss man sich einmal abfinden, umgehen lernen.

00:18:50: Unterhalt und Geld sind ja die eine Sache aber ich vermute mal richtig emotional und schwierig wird es wahrscheinlich wenn Kinder dazukommen.

00:18:57: Stimmt das überhaupt?

00:18:58: Über was wird vor Österreichs Familiengericht nahm Emotionalsten gestritten?

00:19:02: Sind's Kinder oder ist...

00:19:03: Ich würde schon sagen Kinder.

00:19:05: Inwieweit ändert das Ganze Kalkül?

00:19:08: Aus meiner Sicht ändert das alles, wenn Kinder dabei sind.

00:19:10: Weil dann ist die Perspektive einfach eine ganz andere.

00:19:13: Wenn ich ein paar habe, dass keine gemeinsamen Kinder hat, kann ich sagen, die gehen getrennte Wege ja... Die Scheidung ist wirklich der Schlusspunkt!

00:19:18: Wenn ich Kinder hab', bin ich mein Leben lang miteinander verbunden unabhängig davon ob ich noch ein paar bin oder nicht.

00:19:24: Ich bleibe Eltern und wenn Kinder dabei sind, dann sollte die Frage niemals lauten aus meiner Sicht.

00:19:31: Die mir oft gestellt wird wenn es um finanzielle Aspekte geht was steht mir zu?

00:19:34: Das wird ganz oft gefragt.

00:19:35: Wenn es um die finanziellen Aspechte geht bei Kindern muss die Frage dann lauten Was braucht unser Kind?

00:19:41: und ich finde gerade Kinder brauchen in aller Regel oder entwickeln sich am Allerbesten wenn sie beide Elternteile in ihrem Leben haben?

00:19:50: Und was ist also meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden gilt?

00:19:52: is ein sogenanntes Loyalitätskonflikt?

00:19:55: ja das Geflügeltes Wort, den Pflegschaftsverfahren.

00:19:59: Also wenn das Kind das Gefühl hat ja es darf mit dem einen Elternteil keinen guten Kontakt haben weil dass dem anderen Elternteil nicht recht ist und das ist einfach aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden weil das für die Entwicklung von einem Kind sehr schlecht ist.

00:20:11: Es gibt auch Kinder die aus Partnerschaften sind wo keine Ehe geschlossen wurde.

00:20:16: Ist das ein rechtlicher Unterschied?

00:20:17: Wenn die Kinder aus einer Ehe sind oder...

00:20:20: Es gibt kleine Unterschiede.

00:20:21: Ein Unterschied ist dass Kinder von Eltern die miteinander verheiratet sind da haben die Eltern von Gesetzeswegen die gemeinsame Absorge.

00:20:28: In einer Partnerschaft ohne Trauschein hat der Vater dann die Absorge, wenn das vor Gericht oder vom Stande samt vereinbart wird.

00:20:36: Das ist einmal ein Aspekt aber ansonsten gelten grundsätzlich die gleichen Regeln unabhängig davon ob ein Kind sozusagen eine Ehe entstand oder nicht.

00:20:44: Ein Unterschied ist vielleicht im Rahmen einer einfachen Entscheidung was wir vorhin angesprochen haben.

00:20:48: da muss man ja ganz viele Aspekte regeln eben den nachjährlichen Unterhalt oder einen Unterhaltsverzicht, alles was die Ehewohnung betrifft.

00:20:55: Vermögen, Schulden und aber auch alle Aspekte, die die Kinder betreffen.

00:20:59: also das heißt ich muss in einem Scheidungsvergleich vereinbaren wer hat die Absorge?

00:21:03: haben Beide Eltern auch nach der Scheidung die gemeinsame Absorge, was in Österreich das Standardfall ist.

00:21:08: Dann muss ich immer einen hauptsächlichen Aufenthalt definieren im Scheidungsvergleich und ich muss ein gewisses Kontaktrecht definieren.

00:21:14: Genauso beim Kindesunterhalt – Ich muss festlegen wie viel Unterhalt der Elternteil bei dem das Kind hauptzeichlich lebt vom anderen Elternteil bekommt?

00:21:23: Ich glaube dass es für alle wenigsten Menschen finanziell auch machbar war aber ich habe vor ein paar Monaten gesehen irgendein Paar in Deutschland war das glaube Die haben das Konzept, dass quasi die Kinder einen fixen Wohnort haben und ein Elktanteil eine Woche dort wohnt.

00:21:35: Und das andere eine Woche da wohnt und sie brauchen dann beide wieder eigene Wohnung

00:21:39: bis jetzt gehört!

00:21:40: Das ist richtig, das ist der sogenannte Nestmodell.

00:21:43: Das wird in der Praxis selten gelebt weil es eben finanziell oft schwierig machbar ist.

00:21:47: aber für die Kinder selbst ist es das ideale Modell.

00:21:49: Weil ansonsten müssen Kinder immer zwischen den beiden Haushalten der Eltern hin und her pendeln.

00:21:54: Und es gibt ja auch Kinder, die eine sogenannte Doppelresidenz leben, so sprich die wohnen die Hälfte der Zeit beim Vater und die hälfe der Zeit bei der Mutter Manchmal Wochenweise, manchmal in einem Mandernrhythmus.

00:22:04: Aber das ist natürlich für die Kinder einfach immer ein Aufwand, weil die wachsen in zweier Haushalten auf und da sind einfach so Kleinigkeiten in der Praxis.

00:22:11: Wenn man dann sagt okay ja ich möchte eigentlich dieses Buch gerne lesen machen, dass es jetzt im anderen Haushalt.

00:22:16: Für die Kinder ist das Nestmodell das Beste.

00:22:18: Und sie brauchen auch doppelt so viel Zeug wenn Sie zwei Residenzen haben.

00:22:20: von dem her ist der finanzielle Unterschied vielleicht gar nicht so groß am Ende?

00:22:24: Naja in Österreich ist schon die Wohnkosten ein nicht unerheblicher Faktor, würde ich sagen!

00:22:29: Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, wir reden jetzt viel über Vater-Mutter aber das gilt ja auch für gleichgeschächtliche Paare.

00:22:34: Das ist jetzt kein rechtlicher

00:22:36: Unterschied.

00:22:37: Selbstverständlich auch für Gleichgeschlechtliche paare.

00:22:39: Bei einer Trennung kommt ja oft vieles zusammen.

00:22:43: was sind denn jetzt so Themen die ihnen am häufigsten begegnen in der Mediation?

00:22:47: Weil sie sind ja auch Mediatorin.

00:22:50: Also ich mache nur Mediationen im Familienrecht.

00:22:52: Insofern sind das genau die Themen, die wir eigentlich hier besprochen haben.

00:22:55: Es ist bei jedem Paar natürlich ein unterschiedlicher Fokus.

00:22:58: Bei manchen geht es um die Aufteilung vom Haus oder um eine bestimmte Ausgleichszahlung, die man gern von anderen Ehrgarten hätte.

00:23:04: ja oft geht's aber auch um die Kinder und man muss sagen in der Mediation, das bietet sich wirklich an solche Themen in der mediation zu regeln.

00:23:11: Es gibt auch in Österreich, man nennt das geförderte Familienmediation wo man immer auch eine staatliche Förderung bekommt unter gewissen Voraussetzungen.

00:23:19: Und da ist es dann so, dass man meistens einen Juristen oder Juristin und eine Person aus dem psychosozialen Bereich hat die eben wirklich sehr gut an Lösungen arbeiten können.

00:23:28: Bei der Mediation ganz generell muss man sagen, es geht manchmal streiten Menschen vordergründig um Dinge wie Geld aber es geht eigentlich oft... um das, was eigentlich dahinter liegt.

00:23:37: Nämlich eine bestimmte Anerkennung für das, dass man in der Beziehung geleistet hat.

00:23:40: oder bei Kindern geht es oft ganz darum, dass mal Angst hat als Elternteil nicht mehr präsent zu sein.

00:23:46: Es gibt Scheidungsvergleiche da regelt man den Geburtstag des Kindes mit Uhrzeiten und das spiegelt schon ein bisschen wieder einfach diese Sorge.

00:23:52: Ich habe nicht mehr den Platz im Leben des kindes die ich gerne einnehmen möchte.

00:23:56: Jetzt soll das Scheidungsrecht in Österreich reformiert werden und darüber berät auch eine Arbeitsgruppe.

00:24:03: Was würden denn Sie, wenn sie freie Wahl hätten am Scheidungerecht bzw.

00:24:08: breiter gefasst am Familienrecht, in Österreich ändern?

00:24:11: Das ist aus meiner Sicht insofern eine wirklich schwierige Frage weil familiäre Konflikte so individuell sind wie die Menschen, die dahinter stehen.

00:24:18: Wie gesagt es gibt oft keine pauschale Lösung und keine Antwort.

00:24:22: reformbedürftig ist und damit auch diese Arbeitsgruppe befasst, dieser verschuldensabhängige Unterhalt.

00:24:27: Das wäre aus meiner Sicht schon sinnvoll das in Richtung eines bedarfsorientierten Unterhalts zu entwickeln.

00:24:32: ja wo man sagt okay Wie hat sozusagen die Gestaltung in der Ehe ausgeschaut?

00:24:36: Wer hat wie viele Einkommen gehabt oder auf wie viel Einkommen wurde vielleicht auch verzichtet.

00:24:40: Aber auch da sage ich Ihnen ganz ehrlich, ich habe keine pauschale Lösung weil ich es einfach in der Praxis wirklich erlebe dass für manche ihr Garten passt ein Unterhaltsmodell ja und bei manchen in manchen Situationen erscheint es eigentlich total ungerecht das da ein unterhalt zu bezahlen ist

00:24:54: Ganz unabhängig jetzt von der Ehe und von den rechtlichen Fragen.

00:24:57: Was kann man denn Ihrer Erfahrung nach jetzt früher schon in einer Beziehung beachten, dass dann im Fall wenn es wirklich doch zur Trennung kommt kein Paar kommt zusammen und denkt sich ja wir trennen uns dann in fünf Jahren?

00:25:08: dass dann wirklich wenn es dann doch zur Trennung kommt, dann gegen wirklich üble Konflikte hilft oder vorbeugt.

00:25:12: Ich glaube wie in vielen Lebensbereichen eine gute Kommunikation ist das um und auf weil man von Beginn an darüber spricht.

00:25:17: was ist meine Erwartungshaltung?

00:25:19: Wie stelle ich mir das gemeinsame Leben vor?

00:25:21: Und gerade mit Kindern ändert sich einfach auch ganz viel.

00:25:23: Dann ist es wichtig drüber zu sprechen.

00:25:26: Es ist manchmal schwierig, weil sich natürlich auch das Leben verändert und ein Weg den man vor fünf Jahren gut befunden hat kann sich in ein paar Jahren einfach nicht mehr richtig anfühlen.

00:25:36: Aber ich glaube wirklich früh über potenzielle Konflikte und Erwartungen zu sprechen, dass federt schon sehr viel ab.

00:25:43: Im Prinzip eine einvernehmliche Scheidung ist auch oft so ein bisschen das Spiegelbild der Beziehung.

00:25:47: Weil wenn man quasi in der Bezierung über Sachen geredet hat und man kommt dann irgendwann zum Schluss, ja okay das funktioniert nicht mehr und findet einen guten Weg dass man sich da trennt, dann macht es die Scheidungen weiterer Folge wesentlich einfacher.

00:25:59: Jetzt haben wir viel über Scheidungsgesprochen aber was würden denn Sie Eheleuten vor der Ehe Schließung also verlobten Menschen raten?

00:26:10: Ja, ein bisschen anknüpfen.

00:26:12: dann Ihre letzte Frage.

00:26:13: Dass man sich einfach klar wird wie das gemeinsame Leben ausschauen soll?

00:26:16: Vielleicht wenn einer finanziell zurücksteckt dass man vielleicht irgendwo einen Ausgleich schafft und einfach Themen früh ansprechen weil auch gerade das einen Rosenkrieg in weiterer Folge mal verhindern kann.

00:26:26: ja Weil den Rosenkrig lässt ich aus meiner Sicht am besten dadurch verhindert dass man einfach frühe Konflikte bearbeitet und sie nicht jahrelang mitschleift und ignoriert sondern einfach früh in die Kommunikation geht.

00:26:37: Sonst kommt es dann alles irgendwann raus.

00:26:40: Das erinnert mich ein bisschen, die erste Folge dieses Themenmonats war.

00:26:43: Da ist ums richtige Dating gegangen und da war genau das gleiche so.

00:26:47: Verstellte ich nicht weil die andere Person kommt eh drauf früher oder später?

00:26:51: Vielleicht gibt es Leute, die haben sich verstellen und haben das dann bis zur Hauptzeit sogar durchzogen.

00:26:54: soll vorkommen.

00:26:55: Irgendwann kommst du raus?

00:26:56: Ja man kann sowas!

00:26:57: Frau Braunau vielen Dank dass Sie heute da waren.

00:27:00: Lieber Zuhörerinnen lieber Zuhäurer.

00:27:01: wir hoffen ihr wisst jetzt mehr über das wann was warum wie Scheidungen in Österreich funktionieren.

00:27:07: Wir hoffen auch, euch hat unser Themenmonat gefallen.

00:27:10: Lasst uns gerne einen Kommentar auf Spotify da oder schreibt uns in der Mail am Besserleben etwas standard.at.

00:27:15: Ob das jetzt ein bisschen zu viel Beziehungsgramm war?

00:27:17: Oder ob das Konzept Themenmonate bei das zweite vor zwei Jahren glaube ich hatten wenn es zum Thema Freundschaften oder Voriges ja oben wie gut das funktioniert.

00:27:25: Das war Besser Leben.

00:27:26: Der Standard-Podcast zum Glücklichwerden abonniert uns gerne und wir freuen uns natürlich auch über eure fünf Sterne Bewertungen, wenn ihr uns weiterempfiehlt freut uns das besonders!

00:27:36: Und ihr könnt uns auf Spotify, Apple Podcast oder der Standard App überall wo ihr Podcast hört bewerten und abonnieren.

00:27:43: Wir hören uns nächste Woche hoffentlich wieder.

00:27:45: ich bin Isadora Wallnöpfer

00:27:47: Ich bin Martin Schurmer.

00:27:48: Bis zum nächsten Mal.