Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Transkript

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00:00:05: Es ist echt so viel, dass man vielleicht im ersten Moment gar nicht

00:00:08: denkt.

00:00:08: Ich hoffe das die Zuhörerinnen und Zuhäern nicht in Panik verfallen.

00:00:12: Und man sollte finde ich jetzt zum Beispiel nicht nach Hause gehen und alles sofort wegschmeißen!

00:00:20: Willkommen zu Besser Leben.

00:00:22: der Standardpopcasts zum Glücklichwerden.

00:00:24: Ich bin Selina Taylor...

00:00:25: ...und ich bin Isadora Walnefa.

00:00:27: Selina.

00:00:28: bevor ich begonnen habe besser leben zu moderieren, hab' ich auch gerne Folgen angehört Und einer der ersten Folgen, an die ich mich bis heute erinnert heißt das Gift in der Hautcreme.

00:00:39: wie schlimm sind Umwelthormone.

00:00:42: Eigentlich habe ich damals gehofft dass der Titel so ein bisschen clickbait ist und du und Franziska dann sagt ja so schlimm ist es nicht keine Panik ihr könnt ruhig so weitermachen wie bisher.

00:00:54: So war

00:00:54: es nicht, oder?

00:00:55: Nein.

00:00:56: So was eben nicht und ich bin ein ziemlicher Skincare-Junkie und snack auch gerne und hab viel Plastik in der Wohnung und einen Plastikt Pfannenwender und im Hause hat das allgemein sehr viel Kunststoff.

00:01:11: und was wir jetzt in dieser Folge rausfinden werden ist dass das auf das Hormonsystem des Menschen einwirken kann.

00:01:19: Und ich habe schon, nachdem ich eure Folge angehört hab versucht ein bisschen mehr selber zuzubereiten.

00:01:27: Bei der Kosmetik ist mir das ehrlich gesagt gar nicht gelungen aber man verfällt auch schnell wieder in gewohnte Muster und ich dachte mir dann auch Ich kann jetzt nicht auf noch eine Sache achten.

00:01:37: Und weil eure Expertin, die Katharina Heckendorf im Interview damals gemeint hat, dass sich die Forschung zu endokrinen Disruptoren immer weiterentwickelt.

00:01:46: Bin ich für unsere Zuhörerinnen und Zuhäurer jetzt noch mal in das Thema eingetaucht mit der Hoffnung, dass es vielleicht jetzt sich doch herausstellt, dass ist doch nicht so schlimm ist.

00:01:57: Na gut!

00:01:57: Das wisst uns hoffentlich eh dann beantworten.

00:02:00: Jetzt hast du schon von Umwelthormonen gesprochen?

00:02:02: Von Endokrienen-Disruptoren – das ist eigentlich fast ein Zungenbrecher dieses Wortes.

00:02:07: Vielleicht musst du mal für unsere Hörerinnen, die die alte Folge noch nicht kennen, bitte mal erklären.

00:02:12: Was sind denn jetzt Umwelthormone?

00:02:15: Genau!

00:02:15: Also Umwelthormone oder hormoneaktive Substanzen sind Moleküle, die auf unser Hormonsystem wirken also auf unser endocrines System.

00:02:26: Das sind jetzt nicht nur künstlich hergestellte Chemikalien sondern können auch natürliche sein.

00:02:31: beispielsweise kommen in der Natur auch Phytoestrogene vor.

00:02:35: In Soja ist das zum Beispiel einen geringen Mengen und man muss sich jetzt beim normalen Sojakonsum keine Sorgen machen, aber das wirkt z.B.

00:02:43: ein bisschen ähnlich wie Oestrogen.

00:02:45: Und diese Stoffe begegnen uns recht häufig im Plastik und können einen Einfluss haben auf unseren Hormonhaushalt und dabei auch zahlreiche negative Folgen mit sich bringen.

00:02:56: Und dann spricht man eben von sogenannten endokrinen Disruptoren.

00:03:00: Wir werden jetzt in dieser Folge als Synonym auch hormoneaktive Substanzen sagen oder Umwelthormone.

00:03:06: und wie funktionieren die jetzt genau?

00:03:09: In diesem Zusammenhang, auch mit unserem Hormonsystem

00:03:12: also es gibt Tausende solche potentiellen endokrinen Disruptoren, besonders bekannt werden vielleicht auch Hörerinnen und Hörern bis Phenole sein.

00:03:22: Da gibt es das Bisphinol A. Es gibt Talate, PFAS, da sind die Ewigkeitschemikalien bestimmte Brandschutzmittel oder Pestizide Und die Wirkweise ist von Chemikalle zu Chemikale unterschiedlich und kann auch je nach Lebensphase in der sich der Mensch befindet unterschiedlich auswirken.

00:03:42: Simpel ausgedrückt ist die Funktionsweise so, dass der Körper Hormone braucht um Fruchtbarkeit, Verdauung, Schlaf Temperaturregulation Stimmung also Gruppe gesagt Fahrtpflanzung Wachstum Entwicklung zu steuern.

00:03:56: und wenn wir beispielsweise etwas essen dann produziert unsere Bauchspeicheltrüse Insulin die über das Blut zu den Zellen wandert und dort quasi wie so ein Schlüssel, die Tür zum Schloss der Zelle öffnet.

00:04:10: Und dafür sorgt es, dass die Zellen in Zucker aufnehmen.

00:04:13: Und weil Hormone in so einem sehr fein abgestimmten System funktionieren können dort auch kleine Veränderungen sehr viel bewirken.

00:04:22: Manche Endocrine-Diskulptoren funktionieren beispielsweise so, dass sie eine ähnliche Struktur haben, wie unsere Hormon und sich dann an diese Rezeptoren binden und dort bestimmte Wirkungen auslösen oder andere unterdrücken, die wir nicht wollen.

00:04:38: Und Sie können unsere eigenen Hormone blockieren, weil sie diese Rezeptoren besetzen.

00:04:42: Wiederum andere Schwächen oder Verstärken, die Aktivität von Rezeptorn – also dass die mehr aufnehmen oder weniger aufnehmen – und Sie können auch den Transport von Hormonen über das Blut beeinflussen.

00:04:54: Und wieder andere funktionieren so, dass Sie die Hormonkonzentration verändern können also indem sie die Bildung von Hormonen oder deren Abbau irgendwie beeinflussen.

00:05:05: Also, die Medizin nutzt das zum Beispiel auch teilweise für sich und bestimmt die Medikamente wirken auf das endocrine System, also die Antibabypille- oder Medikamente bei Schilddrösenunterfunktionen diese AFI verschrieben werden.

00:05:18: Aber die sind jetzt nicht so negativ wie jetzt... die Beispiele, die du jetzt aus dem Plastik zum Beispiel angesprochen

00:05:24: hast.

00:05:25: Genau, genau da würde man nicht von so Disruptoren sprechen weil sie machen jetzt nichts was man nicht dezidiert will

00:05:31: im besten Fall.

00:05:32: Sondern sie

00:05:32: produzieren ein Hormon für uns das wir zu wenig produzieren.

00:05:36: jetzt ganz simpel gesagt ich bin keine Mediziner Ich

00:05:39: auch nicht!

00:05:39: Ich versuche es auch so simple wie möglich runterzubrechen.

00:05:43: aber ja circa so.

00:05:45: Aber das, was du jetzt schon angesprochen hast.

00:05:46: Dass da so ein kleiner Baustein dann quasi im Transport unseres Körpers sehr großen Schaden anrichten kann auf Dauer klingt jetzt mal nicht so gut.

00:05:57: und du hast schon eingangs gesagt dass wir vor vier Jahren zu dem Schluss gekommen sind naja super ist das alles nicht.

00:06:04: war es wirklich so schlimm wie wir damals gedacht haben?

00:06:08: Ist es so schlimm?

00:06:09: Nein also Es gibt heute mehr Regulierungen, dazu kommen wir später auch.

00:06:15: Auf der anderen Seite wissen wir auch mehr über negative Effekte und wenn so Gesetzesänderungen kommen von Grenzwerten sind die Veränderungen dann recht.

00:06:27: langsam und passieren jetzt nicht von einen Tag auf dem anderen, das geht auch recht schwer.

00:06:31: Also es gibt positive Seiten, es gibt negative Seiten.

00:06:34: aber ich hoffe dass die Zuhörerinnen und Zuhäurer nicht im Panik verfallen nachdem sie diese Folge gehört haben.

00:06:40: das wäre auf jeden Fall nicht meine Absicht.

00:06:42: Es gibt Studien dafür die zeigen das Krebs Unfruchtbarkeit frühzeitige Pubertät und Übergewicht mit Umwelthormonen zusammenhängen können.

00:06:51: Und in der journalistischen Berichterstattung wird da oft sehr viel vermischt, also man spricht von Pestiziden, Mikroplastik, Weichmacher, Flammschutzmittel, Ewigkeitschemikalien, Konservierungsmittel und wenn man so viel auf einmal hört wie wir eigentlich nur eine Höhle kriechen uns dann nie wieder rauskommen.

00:07:09: Und das Traurige ist aber leider, dass Umwelthormone auch in extrem entlegenen Orten gefunden werden.

00:07:15: Also die Höhle ist dann wahrscheinlich auch nicht ein guter Zufluchtsort weil beispielsweise Bienühle wurden auch im tiefsten Punkt des Ozeans in Marianengraben gefunden.

00:07:26: also sie sind leider überall und ganz abschauten kann man sich davon nicht.

00:07:31: Aber es heißt jetzt nicht, dass man sich nicht auf eine gewisse Weise im eigenen Zuhause davon möglichst gut schützen kann.

00:07:40: Also man kann schon einige Vorkehrungen treffen, die helfen können.

00:07:45: Also ein bisschen in Marianengraben hinunter ist wirklich krass, wenn wir jetzt unseren Körper anschauen was bewirken die Substanzen da ganz genau?

00:07:54: Also zuallererst muss man sagen unser Wissenstand was diese endocrinantes Rupdoren angeht ist recht lückenhaft.

00:08:01: es ist auch sehr schwer eine klare direkte Verbindung herzustellen und das ganz klar nachzuweisen.

00:08:09: Aber laut der Weltgesundheitsorganisation gibt es eine weltweite Zunahme von endocrinbedingten Erkrankungen, also Erkankungen in unserem Hormonsystem sowohl bei Menschen als auch bei Tieren und gleichzeitig gibt's aber auch eine Anreicherung die immer weiter fortschreitet an solchen hormoneaktiven Substanzen in der Umwelt.

00:08:31: Und das führt schon zur Annahme, dass es da einen Zusammenhang gibt.

00:08:35: Es ist auch in Jena erst eine Meta-Analyse, also das ist so eine Analyse die sich ganz unterschiedliche Studien anschaut im Zusammenhang mit endokrinen Disruptoren rausgekommen und hat sich dreiundfünfzig Studien angeschaut Hundert neuntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern, also das ist ja wirklich dann eine sehr große Datenleige.

00:08:59: Und hat einen Zusammenhang zwischen diesen Stoffen- und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder auch Fettleber, Bluthochdruck und auch Polizistischen Overealsyndrom was heute Polyendocrines Metabolisches Overealsyndrom genannt wird Also PCOS, PMOS.

00:09:21: Eine der bekanntesten Forscherinnen im Feld, die Epidemiologin Shana Swan war einer der ersten, die beispielsweise an das Spermiananzahl und den Testosteronwerten von Männern geforscht hat.

00:09:32: Und schon seit Jahrtausend sechs hat sie gesagt dass Männer die bestimmten Pestiziden ausgesetzt sind weniger Spermen haben – auch weniger Testosteronen.

00:09:42: Das hat sie allerdings im US-Bundesstaat Misuri untersucht Und wir werden noch rausfinden, in den USA sind ganz andere Stoffe zugelassen als in der EU.

00:09:52: Also man kann da das schwer gleich setzen was jetzt in den USA herausgefunden wird und was in die EU sein könnte.

00:09:59: Gibt es denn auch Gegenstimmen in der Forschung?

00:10:03: Ja, also es gibt auch Mediziner und Medizine die sagen naja das ist jetzt eine zufällige Korrelation weil Menschen die mehr mit Plastikverpackungen in Kontakt kommen.

00:10:14: Bei denen ist die Wahrscheinlichkeit auch größer dass sie Übergewicht haben weil sie halt eher Fertigprodukte essen.

00:10:21: Und auch das über Gewicht ist immer weiter angestiegen gleich wie zum Beispiel Die Spermenzahl gesunken ist.

00:10:28: und da besteht die Annahme ja liegt eher an Übergewicht.

00:10:33: Aber auch bei sogenannten Invitro-Studien mit Zellen und bei In vivo Studien, also mit Labortieren wurde da ein Zusammenhang von diesen Stoffen mit diesen Wirkungen hergestellt.

00:10:46: Also besonders Phthalate und Bisfinole wirken schon auf unser Homosystem – das kann man wirklich sagen!

00:10:52: Auch die AGES, die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit bestätigt, dass ein gewisses Risiko von endokrinen Disruptoren ausgeht.

00:11:01: Was mir noch in Erinnerung ist, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe.

00:11:05: Das ja auch für Lebensmittelverpackungen, also ich weiß es nicht, wenn man so eine verpackte Paprika zum Beispiel kauft.

00:11:11: Andere Richtlinien gelten wie jetzt für Wasserflaschen wo wir das kennen dass irgendwie immer drauf steht BPA frei.

00:11:18: Also da gibt's ja ganz unterschiedliche Orte wo diese Umwelthormone dann auch vorkommen können was reguliert ist und was nicht.

00:11:25: Jetzt mal, um es noch einmal zu betonen.

00:11:27: Wo kommen denn diese hormonaktiven Substanzen überall vor?

00:11:31: Also ich würde gleich so machen dass sich sagt wie die Menschen, wenn sie wollen solche Substanze vermeiden können.

00:11:37: Wie gesagt dieses Substanen kommen bis Marianne Graben auch auf der Antarktis vor.

00:11:43: also wurde auch dort zum Beispiel festgestellt Es ist aber mal klug zu denken okay wo werde ich dem jetzt am meisten ausgesetzt?

00:11:50: und dann können wir noch im Detail drauf eingehen, wo diese Stoffe vorkommen.

00:11:54: Wie kann man dann beim Essen darauf achten?

00:11:57: Am einfachsten wäre es, wenn ich – was ich jetzt teilweise auch schon selber gemacht habe – meine Plastikküchengeräte austausche.

00:12:06: Das ist hoffentlich nicht so teuer also ich hab' jetzt nicht zu viel deswegen habe ich nicht zu viele austauschen müssen und man kann zum Beispiel einen Plastikschöpfer oder einen Plastic Pfannenwender einfach durch Holz ersetzen.

00:12:19: Dann achte ich auch noch drauf, dass sich Plastikbehälter nicht in die Mikrowelle geben oder dass ich sie grundsätzlich nicht erhitze.

00:12:26: Weil gerade wenn Plastiker hitzt wird können sich bis Phenole wie BPS sehr leicht lösen weil diese sehr instabil sind.

00:12:35: Man könnte auch darauf achten möglichst unverpackte Lebensmittel zu kaufen und wenn schon verpackt dann bestenfalls in der Großpackung.

00:12:43: also es gibt schon oft Alternativen zu verpackten Lebensmitteln, ob jetzt jedes einzelne nochmal verpackt ist oder ob es eher eine Größe Packung ist und nicht alles von diesem Plastik direkt berührt wird.

00:12:55: Oder zum Beispiel Nudeln im Karton und nicht dem Plastiksackkalk kaufen?

00:12:59: Genau das gibt's zb auch!

00:13:01: Und wenn man es sich leisten kann dann kann man auch auf Bio-Lebensmittel setzen weil da auch bestimmte Pestizide nicht vorkommen und die in besten Falls auch mit Papier Karton eingepackt sind.

00:13:17: Jetzt hast du es eh schon angesprochen, dass das für manche vielleicht eine Preisfrage ist ob man sich das leisten kann.

00:13:22: ich denke zum Beispiel auch an Kichererbsen im Glas statt in der Dose.

00:13:27: also es ist sicher auch eine Kostenfrage oder?

00:13:29: Genau übrigens die Dosen sollte man auch noch anmerken.

00:13:32: die sind innen mit Plastik beschichtet.

00:13:35: also man denkt sich von außen ja das ist nur Metall und Metall ist eigentlich unbedenklich was diese endokrinen Disruptoren angeht.

00:13:41: aber ja die sind ihnen nochmal beschichtet.

00:13:43: Das ist ein großer Punkt, es gibt Interventionen die leicht gehen und mit niedrigen Kosten verbunden sind.

00:13:49: Und andere sind aber auf Dauer eine große Belastung.

00:13:52: gerade wenn's um Essen geht was man halt regelmäßig kauft dann kann das schon wirklich aufs Geldtaschern gehen.

00:13:59: Ich finde man kann nicht von Leuten erwarten dass sie jede Woche zum Biomax gehen und ihre Kosmetiker alle perfekt zu Hause selber herstellen weil sie sonst ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.

00:14:10: Bevor man sich jetzt selber unglaublich stresst, weil man sich bestimmte Dinge nicht leisten kann, sollte man eher versuchen, Dinge zu implementieren die einfacher gehen.

00:14:20: Und da gibt es ziemlich viele Low Effort-Beispiele.

00:14:23: Ganz vermeiden kann man solche Situationen sowieso nicht.

00:14:26: also ich würde das nie aufhören im Restaurant zu essen auch wenn die Plastikschöpfer verwenden.

00:14:32: Das kann ich nicht kontrollieren.

00:14:34: Ich würde doch nicht fragen verwendet ihr Plastikschöpfe?

00:14:36: Im Restaurant?

00:14:38: Aber ja, man kann zum Beispiel wenn man im Supermarkt ist.

00:14:40: Also man kann ja viele Produkte einfach ohne Verpackung kaufen und dann kann sich ein Sackal nehmen um die dann reinzugeben oder man kann halt selber einen Stoffsack mitnehmen.

00:14:50: das ist zb was ich immer mithab.

00:14:52: Oder Wenn man Hülsenfrüchte kauft wir reden ja immer wieder über die Bedeutung von Ballaststoffen Kann man sie zum Beispiel noch nicht gekocht kaufen.

00:15:01: Dann sind sie auch günstiger wenn man sie in großen Packungen kauft Und sie halt selber einlegen.

00:15:05: Das dauert halt länger wenn man die Zeit hat.

00:15:07: Ein gratis Tipp, der jetzt zum Beispiel nichts mit Essen zu tun hat ist die Schuhe von betretender Wohnung auszuziehen.

00:15:13: Weil mit den Schuhen tragt man auch sehr viel Feinstaub und Mikroplastik dadurch in die Wohnung rein.

00:15:19: Es ist echt so vielen das man vielleicht im ersten Moment gar nicht denkt.

00:15:23: Was kann man denn noch machen wenn man ein bisschen mehr Geld zur Verfügung hat?

00:15:29: Also einen Schritt drüber wäre

00:15:30: z.B.,

00:15:31: die Teflon Pfannen durch Edelstahlpfannen zu ersetzen.

00:15:36: Das wird ich persönlich eher als a nice to have sehen, weil im Teflon sind PFAS diese Ewigkeits-Chemikalien drinnen die sowohl kripserringend sind als auch auf unser endokrine System wirken.

00:15:48: Aber das ist jetzt nicht so eindeutig, weil zum Beispiel das Deutsche Institut für Risikobewertung sagt dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass diese PFAS überhaupt in unserer Essen gelangen und dadurch in unseren Körper gelangen, weil sie sehr fest gebunden sind in diesen Pfannen.

00:16:04: Also es wäre für mich zum Beispiel jetzt so, dass ich sagen würde okay bevor ich mir jetzt eine neue Pfanne kauf aus Teflon kaufe ich eher einen aus Edelstahl.

00:16:12: So ein langsamer Umstieg und man sollte finde ich jetzt nicht nach Hause gehen und alles sofort wegschmeißen weil das ist nicht nachhaltig und das landet ja dann auch in der Umwelt in der man selber leben muss.

00:16:23: Ich glaube es macht doch einen Unterschied eben ob du eine neue Teflompfanne hast oder einer die schon ehesinnig viele Kratzer hat wo die Oberfläche dann auch schon so ein bisschen zum Bröseln beginnt Und ich finde, bei Edelstein Pfannen muss man halt auch erst lernen neu zu kochen damit nicht immer alles anpickt.

00:16:37: Ja also für Faul ist eine Teflonpfanne schon oft praktisch.

00:16:41: Bei Kleidung ist es sowohl für Schwitzen und Temperaturregulierung als auch eben für diese Umwelthormonen-Debatte gut wenn man auf natürliche Materialien achtet.

00:16:56: Da kann man im nächsten Schritt auch noch darauf schauen, wie diese Stoffe gefärbt werden.

00:17:00: Weil auch in den Färbungen von der Kleidung sind manchmal solche Chemikalien drin und wenn man unter die Häuselbauer geht und selber sich aussuchen kann was für Materialien ihm zu Hause landen und auch im Möbeln da sind oft Brandschutzmittel drin die PFAS enthalten also wieder diese Ewigkeitschemikalien.

00:17:21: Und ja!

00:17:22: Die erfüllen auf der einen Seite ihren Zweck Aber es gibt mittlerweile da recht gute Alternativen.

00:17:27: Und wie sieht das jetzt bei deinem steckend Pferd aus?

00:17:30: Wie ist es mit der Kosmetik?

00:17:32: Also ganz klar würde ich auf synthetische Duftstoffe verzichten, weil sie einerseits für mich keinen großen Zwecker füllen und andererseits wirklich oft in Verbindung mit diesen Umwelthormonen stehen also bei Reinigungsmitteln Weichspülern Duftsprays im Make-up, in der Hautpflege und in der Hauptpflege.

00:17:57: Also da hat sich in letzter Zeit auch viel getan dass sehr viele Produkte rausgekommen sind die keine synthetischen Duftstoffe haben.

00:18:04: Auch bei Kosmetik kann man darauf achten das die Dinge nicht in Plastik sondern zum Beispiel ein Glas verpackt sind oder in Aluminium-Tuben ist es wieder davon abhängig ob sie innen beschichtet sind weil da das Risiko dass gewisse Stoffe von Bissfenolen oder Weichmachern in die Cremes reinkommen.

00:18:22: das verringert man dadurch Und je mehr Produkte man verwendet, desto mehr ist die Haut bestimmten Stoffen ausgesetzt.

00:18:32: Diese treten natürlich durch die Verpackung in die Cremes und das kann man halt auch bedenken.

00:18:39: die Haut beeinflusst.

00:18:40: Was ich

00:18:40: da ja total spannend finde, weil es im Zusammenhang mit Umwelthormonen auch immer wieder so Naturkosmetik angesprochen wird ist... Man muss mal darauf achten wie krass parfümiert Naturkostmetik oft ist oder was sie für ätherische Öle drin haben, die ja genauso reizend sein können.

00:18:55: jetzt vielleicht nicht in dem Sinne wie du es erzählt hast von den endokrinen Wirkungen aber auch was die Haut angeht, nichts ganz unbedenklich.

00:19:04: Ja und es ist wieder so ein Beispiel von wie kleinteilig man das auch denken kann.

00:19:10: also zum beispiel diese ätherischen öle haben jetzt vielleicht gegenüber den südtetischen Duftstoffen Vorteile aber die werden ja auch angebaut und da wird wahrscheinlich auch irgendeine Form von Pestizid verwendet.

00:19:23: oder Insektizid oder Funkezid ist dann wieder wahrscheinlich in dem Produkt drinnen und dann kann ich mir wieder überlegen, naja will ich das oder will nicht.

00:19:32: Aber ich finde es wirklich gut dass es recht viel Auswahl gibt auch an nicht parfümierten Naturprodukten.

00:19:40: In den USA und in Kanada gab's eine Studie die sehr hohe PFAS also wieder diese Ewigkeitschemikalien in bestimmten Produkten festgestellt hat, im Make-up das Wasserfest ist oder ölbeständig.

00:19:52: Oder wo jetzt langanhaltend drauf steht.

00:19:55: Das wäre zum Beispiel Foundation oder so flüssige Lippenstifte oder wasserfeste Mascaras.

00:20:01: und gerade für Make up mit Schleimhäutern in Kontakt kommt also Lippennprodukte oder Mascara weil es ja um die Augen herum ist.

00:20:08: Das kann ja in den Augen und in den Mund gelangen.

00:20:11: dann würde ich von so einem täglichen Gebrauch von Produkten, die sagen lang anhalten und ölbeständig absehend.

00:20:19: Weil ja diese Studie war aus den USA und Kanada also hat sich auf Nordamerika konzentriert.

00:20:25: aber gewisse Produkte gibt es auch hier die dort auch verkauft werden.

00:20:29: Also da würde ich eher darauf verzichten!

00:20:30: Und dann will ich noch zur Sonnencreme sagen.

00:20:33: Sonnencrème schützt Hautkrebs das ist bewiesen und bestimmte Inhaltsstoffe können auf unser Hormonsystem wirken und sind auch in bestimmten Sonnencremes vorhanden.

00:20:46: Für mich ist das ein Risiko, dass ich ihn kaufnehme, dass diese Produkte trotzdem verwende weil das Risiko von Hautkrebs für mich größer ist als das, was jetzt mein Hormonsystem irgendwie beeinflusst wird.

00:21:00: Das sagt die deutsche dermatologische Gesellschaft.

00:21:03: Die sagt zum Beispiel, dass Octocrylene bedenklich sein könnte.

00:21:06: Da braucht auf jeden Fall mehr Forschung.

00:21:08: Aber es gibt auch Sonnencreems ohne diesen Stoff.

00:21:12: Wichtig wäre aber, dass man Sonnencreme nicht im heißen Auto liegen lässt oder nicht in der prallen Sonne und das man sie wirklich nach dem Ablaufdatum nicht mehr verwendet.

00:21:19: Jetzt gibt es so einen Stoff, der glaube ich mit Kosmetika immer wieder im Zusammenhang kommt – nämlich die Parabene!

00:21:26: Wie sieht's mit denen eigentlich aus?

00:21:28: Ich lese auch immer wieder auf Verpackungen parabenfrei ohne Parabäne.

00:21:32: Und es gibt Studien, die zeigen, dass Sie auf den Oestrogenhaushalt einwirken können.

00:21:38: Aber seit Jahrzehnte sind zahlreiche Parabene verboten in der EU.

00:21:43: Propyl und Botylparabeen dürfen in Hautprodukten für Kinder zum Beispiel auch nicht eingesetzt werden, wir kommen noch später darauf warum das gerade bei Kindern wichtig sein kann und die Arges sagt zum Beispiel Parabäne wie sie derzeit eingesetzt wird es werden ja immer wieder auch Produkte getestet sind eigentlich unbedenklich.

00:22:03: also Sie gelten als sicheres Konservierungsmittel.

00:22:06: Wir wollen auch dass unsere Produkte keine Pilze und Bakterien in sich haben.

00:22:10: Und ein alternatives Konservierungsmittel biegt halt das Risiko, dass das wieder einen Einfluss auf unser Homo-System haben kann.

00:22:18: also wir brauchen Konserverungsmittel in unseren Produkten und Parabene so wie es wir sie jetzt verwenden in der EU wieder sind sehr gut erforscht und eigentlich laut Risikobewertung unbedenklich.

00:22:32: Jetzt hast du sie immer wieder schon erwähnt, dass es in der EU zum Beispiel ganz andere Gesetze und Richtlinien gibt als in den USA.

00:22:41: Wie sieht denn das genau aus?

00:22:43: In der EU gilt die sogenannte Reach-Verordnung.

00:22:47: also das bedeutet, wenn ich jetzt als Hersteller ein Produkt auf dem Markt bringe muss sich beweisen, dass ist unbedenklich für Menschen.

00:22:56: Und das ist ein riesiger Unterschied zu den USA, wo die Produkte erst im Nachhinein getestet werden nachdem sie auf dem Markt sind.

00:23:03: Bis für Null A wurde in der EU zum Beispiel verboten und durch die verwandten Stoffe bis für NULL S und F ersetzt.

00:23:11: aber bei denen besteht jetzt wieder die Sorge dass sie ähnlich wie bis für null a kurz BPA wirken.

00:23:18: man sieht es manchmal auch Flaschen ohne BPA.

00:23:22: Das ist eigentlich eh passend zur EU-Verordnung.

00:23:24: Also man darf das gar nicht in Produkten drin haben, aber teilweise landen solche Stoffe trotzdem noch in unseren Produkten.

00:23:32: also eine Analyse von Ökotest hat gezeigt dass BPA in manchen Konserven in zu hohen Dosen noch immer drinnen ist obwohl es ein Verbot gibt.

00:23:43: Aber grundsätzlich ist die EU da viel strenger als die USA.

00:23:47: Deswegen würde ich auch davor warnen, sehr tief in dieses Rabbit Hole an Informationen aus den USA reinzufallen weil die teilweise ganz anderen Stoffe ausgesetzt sind als wir.

00:24:02: Phthalate sind in Baby- und Kinderspielzeug verboten.

00:24:06: Kinder und Babys nehmen ja auch sehr viel in den Mund.

00:24:08: deswegen muss man da... Besonders vorsichtig sein, sagt auch die EU.

00:24:12: Und seit Anfang des Jahres müssen EU-Staaten die Gehalte von PFAS wieder Ewigkeitschemikalien im Trinkwasser nachweisen und sie müssen das überwachen.

00:24:23: also Sie müssen nachweisen dass die Werte nicht einen Grenzwert überschreiten und das auch melden.

00:24:30: Also da ändert sich gesetzlich recht viel

00:24:33: Was ja schon mal positiv ist.

00:24:35: Ich nehme an es ist dann immer wichtig zu schauen woher kommt jetzt Das Produkt, was ich jetzt kaufen möchte zum Beispiel eben Kinderspielzeug.

00:24:43: Du hast es vorher eh schon angesprochen.

00:24:45: Warum muss man dann bei Kinderprodukten so genau darauf

00:24:48: achten?

00:24:49: Also zu dem woher etwas kommt das finde ich ein großer blinder Fleck weil oft einmal Produkte nach Europa kommen wo immer wieder festgestellt wird ja die beinhaltenden Stoffe die wir uns eigentlich verboten sind und zwar schon seit Jahren.

00:25:05: also Ich würde jetzt für ein Kind kein Produkt aus einem chinesischen Online-Händler-Plattformmarkt kaufen.

00:25:15: Wachstum und sexuelle Entwicklung hängen stark von Harmonen ab, da können eben schon geringe Störungen der endocrinen Funktionen sehr viel bewirken und auch lebenslange Auswirkungen haben.

00:25:30: Also die Gesetzgeber sind deswegen besonders vorsichtig bei Produkten für Babys, Kleinkinder Jugendliche aber eben auch für Schwangere und Stillende weil es wurden beispielsweise auch endocrine Disruptoren schon im Brustmilch nachgewiesen.

00:25:43: Shannon Swan wieder die Pionierin im Feld und Endocrinologin bedohnt beispielsweise auch dass die Kurve auf der man sieht das die Spermenzahl bei Männern sinkt auch vergleichbar ist mit der Kurve an sinkenden Geburten raten.

00:25:58: Weil, also ich weiß nicht ob du das schon mal gehört hast diese Fruchtbarkeitskrise dass die Spermen zahlen bei Männern tatsächlich sinken und da lässt sich beispielsweise eine Linie wahrscheinlich herziehen.

00:26:11: Talate- und Bisfinole interagieren mit unserem Sexualhormonhaushalt Und besonders in bestimmten Situationen kann sich das sehr sein negativ auswirken.

00:26:23: Also man kann Wenn man schwanger ist, den Spermien-Gehalt von dem eigenen Kind das noch im Bauch ist leider auch negativ beeinflussen.

00:26:34: Und Talate wirken auf den Testosteronhaushalt und bis Phenole auf den Hystrogenhaushald.

00:26:39: jetzt grob gesagt.

00:26:41: Wenn man sich in einer wichtigen Entwicklungsphase befindet sollte man darauf achten.

00:26:45: Und vielleicht auch ein Tipp, den ich jetzt nur aus dem Alltag auch kenne.

00:26:49: Was zum Beispiel Babys angeht.

00:26:51: Also wenn sie nicht gestillt werden oder zusätzlich zu stillen bekommen die einen Flaschall was ja auch häufig Plastikflaschen mit Silikonsaugern sind und du ja vorher auch von heißem Wasser gesprochen hast.

00:27:03: also immer zum Beispiel das kalte Wasser ins Babyflasche geben und dann erst das heiße Wasser drauf damit sich da nicht irgendwie Stoff verlösen können Auch wenn die sicher besser untersucht sind als irgendeine andere Plastikflasche.

00:27:15: Aber jetzt mal Absatz von meinem Alltag!

00:27:18: Ja und das ist zum Beispiel eine Veränderung, die kann man machen und man verliert dadurch nichts.

00:27:23: Man kann es einfach probieren und wenn man sich dabei besser füllt dann hat er seinen Zweck schon erfüllt und es kostet ja auch nicht mehr.

00:27:30: Das stimmt aber abseits vom Alltag.

00:27:32: wie ging's dir damit?

00:27:34: Wie gehts dir damit?

00:27:34: du hast eingangs schon gesagt du hast gewisse Sachen übernommen.

00:27:38: magst du uns ein paar Beispiele geben?

00:27:40: Ich muss sagen, die Recherche hat mich zuversichtlich gemacht ironischerweise.

00:27:45: Weil wir befinden uns in einer Zeit, in der wir immer mehr Wissen erlangen und zwar immer schneller auch über die Zusammenhänge von diesen endokrinen Disruptoren mit unserer Gesundheit.

00:27:58: Und wir sind da zwar noch recht am Anfang wenn ich mir überlege wie viel wir nicht wissen aber ja also ich glaube das geht auch recht viel voran.

00:28:08: Man merkt es eben auch bei der Konsumentenseite, dass die Menschen immer mehr wollen.

00:28:12: Dass ihre Produkte auch bestimmte Dinge nicht beinhalten.

00:28:16: Je mehr sie wissen, je mehr fordern Sie das ein und zahlen halt dann mit ihrem Geld, stimmen sie sozusagen dafür ab was sie wollen.

00:28:24: Ich glaube, es wird auch noch so viel Wissen rauskommen, dass wir in ein paar Jahren wieder eine Folge aufnehmen können und uns über ganz andere Dinge unterhalten.

00:28:33: Vieles ist nicht zu schwarz-weiß, sondern einfach eine Frage vom Lebensumstand.

00:28:39: Ist man eine Entwicklung zum Beispiel als Teenager oder eben Schwanger Person vorerkrankt?

00:28:44: Und was für einen Alltag hat man?

00:28:47: Welche Änderungen kann man leicht übernehmen wie du beispielsweise erwähnt hast mit der Flasche?

00:28:51: also das ist jetzt kein Riesen Umstand keine riesen Veränderung, die man dann übernehmen muss.

00:28:58: Und... Man sollte auch darauf achten ja dass man nicht paranoid wird und sich jetzt komplett stresst und das jetzt dann wieder negative Auswirkungen hat sondern einfach.

00:29:08: Wissen ist Macht in dem Fall und hilft einen hoffentlich auch bessere Entscheidungen zu treffen wenn man das kann.

00:29:15: Ich werde in meiner Wohnung Plastik nicht mehr erhitzen.

00:29:18: also das war wirklich für mich sehr eindrücklich wie leicht sich diese auf der Latte und bis Finole lösen können.

00:29:26: Also die Stalate sind eben diese Weichmacher, den Plastik oft vorkommen und versuche jetzt immer öfter Bio einzukaufen.

00:29:34: Und man kann es auch oft bei kleinen Dingen beachten.

00:29:37: also wenn ich gefrorene Beeren kaufe dann gibt's die Papierpackung und dann gibts die Plastikkackung.

00:29:44: Dann denke ich jetzt eher dran okay ich nehme die Papierspackung.

00:29:48: Manche dieser Veränderungen... Ich werde nie wissen ob mir das jetzt viel bringt aber Schaden wird es mir wahrscheinlich nicht.

00:29:54: Das Gute ist auch, dass eben bis Finole und Talate wasserlöslich sind und sehr schnell aus dem System wieder draußen sind.

00:30:02: Also wenn man das möglichst strengend durchzieht dann sind ja irgendwann nicht mehr in so hohen Dosen im System drinnen.

00:30:10: Und... Man kann jetzt nicht beeinflussen, was für Stoffe auf einen eingeweckt hat, wie man sich selber noch entwickelt hat.

00:30:17: also man kann jetzt was die eigene Mutter zu sich genommen hat, wie man noch bei ihr im Mutterleib war und wo man auch viel weniger darüber gewusst hat.

00:30:27: Aber es gibt schon Studien, die zeigen dass man mit bestimmten Interventionen auch die eigene Fruchtbarkeit bisschen steigern kann wenn man versucht ein Kind zu bekommen.

00:30:39: Daran forscht zum Beispiel auch wieder Shanners One.

00:30:42: also ich empfehle ihr zu folgen.

00:30:43: sie ist wirklich eine Korriffee in dem Feld.

00:30:46: Im besten Fall entlasten wir nicht nur uns, sondern auch unsere Umwelt.

00:30:51: Weil die Dinge, die wir kaufen und konsumieren landen ja auch irgendwann einmal in unserer Umwelt und in den Lebensmitteln, die Wir dann aus der Umwelt nehmen und auch indentieren, die dann in dieser Umwelt leben.

00:31:02: also ist alles zusammenhängend im Ökosystem und deswegen bringt sie sich auf eine gewisse Weise sicher auf Plastik zu verzichten.

00:31:11: worüber ich mir aber weniger Sorgen mache, ist Plastika in meinem Körper in extremen Mengen.

00:31:19: Da wird ja immer von dieser Kreditkarte gesprochen,

00:31:21: oder?

00:31:21: Genau das wollte ich gerade sagen!

00:31:22: Du hast es wahrscheinlich mitbekommen und du, die sagt, dass Gewicht einer Kredit-Karte nehmen wir jede Woche auf in unserem Körper in Form vom Plastik.

00:31:33: Oder wahrscheinlich meistens im Form vom Mikroplastik aber ja... Dass dann in unserem körper rumschwirt und eine Korrekturanalyse von zwei an zwanzig zeigt dass das ein totaler Rechenfehler war.

00:31:46: Und fünf Gramm Plastik wurde weit überschätzt, wir nehmen es nicht in der Woche zu uns sondern Sie haben das berechnet ist ein bisschen absurd.

00:31:56: aber in dreizehntigtausend Jahren würden wir die Menge, die einer Kreditkarte entspricht zu uns nehmen

00:32:03: Also deutlich weniger.

00:32:05: zum Glück.

00:32:06: Da ist auch eben eine kleine Erleichterung bei mir gewesen

00:32:11: Und ich finde, dass auch erleichternd ist, so wie du das angesprochen hast.

00:32:14: Wenn man jetzt da einen Fazit daraus zieht aus deiner Recherche ... Dass man sich mal eine Sache rausnimmt und schaut okay was kann ich in der Küche machen oder bei meiner Kleidung machen usw.

00:32:26: Also dass man nicht versucht alles von Haus also von einem Tag auf den anderen zu verändern sondern wirklich mal sich nicht zu stressen und im Kleinen zu beginnen.

00:32:36: Genau!

00:32:37: Das find' ich nie zu spät.

00:32:40: Bestimmte Stoffe sind recht schnell wieder aus unserem Körper draußen.

00:32:46: Zum Glück!

00:32:47: Wenn ihr Tipps habt oder Erfahrungen, wie ihr mit diesen Stoffen umgebt, dann schreibt uns auch gerne eure Erfahrungen an.

00:32:55: besserleben at thestandard.at.

00:32:57: Wir freuen uns auch über eure fünf Sterne-Bewertungen und wenn ihr uns weiter empfiehlt hört uns gerne auf Spotify, Apple Podcast der Standard App und überall wo ihr Podcasts hört Dass wir besser leben, dass dann dort Podcasts zum Glücklich werden.

00:33:11: Ich bin Isadora Walnüffer...

00:33:13: ...ich bin Silina Thaler und

00:33:14: produziert wurde dieser Podcast von Christoph Malwert.

00:33:18: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:33:19: Bis zum nächsten mal!