Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Ist das Streben nach Glück nur eine Falle?

Ist das Streben nach Glück nur eine Falle?

Wir wollen glücklich sein – soweit sind sich die meisten Menschen einig. Aber wird die Suche nach dem Glück von neoliberalen Kräften instrumentalisiert? Nimmt der Fokus auf das eigene Glück die Gesellschaft aus ihrer Verantwortung? Schadet der Glücksbegriff uns mehr, als er hilft? Diese Fragen werfen die Soziologin Eva Illouz und der Psychologe Edgar Cabanas in ihrem Buch "Das Glücksdiktat" auf. Eine etwas andere "Besser Leben"-Folge über die Tücken des Glücks – und wo die Kritik noch weiter führen müsste. Und nach einem halben Jahr Podcast ziehen Martin Schauhuber und Selina Thaler Bilanz, was sie bisher gelernt und welche Tipps sie selbst übernommen haben.

Ist das Handy schlecht für uns? Jein!

Mehr als drei Stunden pro Tag verwenden wir im Schnitt unsere Smartphones – und das ist nicht zwingend ein Problem. Auch starker Handykonsum schadet der psychischen Gesundheit nicht automatisch, sagen aktuelle Untersuchungen. Und doch hat der Blick in das Kasterl dunkle Seiten. Wann uns Smartphones helfen, wie sie uns schaden und wie wir einen gesünderen Umgang finden können, erklärt die neue Folge des "Besser leben"-Podcasts.

Wie wir uns motivieren aufzustehen

Je länger die Pandemie dauert, umso mehr scheint sie nachzulassen: unsere Motivation. Wer im ersten Lockdown noch täglich im Wohnzimmer Sport gemacht hat, zieht jetzt vielleicht lieber die Couch der Yogamatte vor. Auch die Motivation, täglich etwas Frisches zu kochen oder die Corona-Regeln einzuhalten, sinkt. Wie gewinnen wir unsere Motivation wieder zurück? Wie können wir uns motivieren, unsere Ziele zu verfolgen, und welche Tipps helfen dabei? Diese Fragen beantwortet die aktuelle Folge des "Besser leben"-Podcast.

Wie wir die Angst besiegen können

Viele Ängste sind von Jahrtausenden der Evolution tief in unserem Gehirn eingenistet – und manche davon sind auch heute noch nützlich. Gerade in Krisenzeiten nehmen Angststörungen aber zu. Die neue Folge von "Besser Leben" erklärt, was wir gegen die kleinen und großen Ängste tun können, was in unserem Körper passiert, wenn wir Angst haben und welchen neuen Therapieansatz die Wissenschaft derzeit verfolgt.

Wieso wir mehr frieren sollten

Brrr! Ist es draußen kalt, verbringen wir die Zeit lieber in der geheizten Wohnung, als uns den kalten Füßen, der Gänsehaut oder dem Zittern zu stellen. Dabei hat Kälte auch gesundheitliche Benefits. Sie fördert etwa die Durchblutung, verbessert die Regeneration nach dem Sport und hilft beim Einschlafen. Neue Erkenntnisse legen sogar nahe, dass ein bei Kälte ausgeschüttetes Protein das Auftreten von Demenz verlangsamen kann. Umstritten ist allerdings, ob die Kälte das Immunsystem stärkt und gerade im Winter gegen Infektionskrankheiten helfen kann. Auch wegen ihrer Vorteile suchen manche Menschen derzeit die Kälte: beim Eisschwimmen, wenn sie in eisigen Flüssen oder Seen baden. Eisschwimmer Florian Mayer erklärt in der neuen Folge von "Besser leben", wieso er regelmäßig in die kalte Donau taucht, und gibt Tipps, was man am Anfang beachten sollte. Und die Podcast-Moderatoren sprechen über ihren Selbstversuch, täglich kalt zu duschen, wie man sich gegen die Kälte abhärten kann und wieso Frauen im Durchschnitt schneller frieren als Männer.

Wie man keine Zeit verschwendet

Es klingt so simpel und kann doch so viel ausmachen: Arbeiten nach Stundenplan. Stars der Produktivitätsszene propagieren das genaue Planen seines Arbeitstags. Warum das Sinn macht, worauf man achten sollte und warum es nicht nur produktiver macht, sondern sich auch gut anfühlt – darum geht es in der neuen Folge von "Besser leben".

Wieso das Waldbaden so gesund ist

In Japan und Südkorea verschreiben Ärzte gestressten Patienen ein "Bad" im Wald. Auch hierzulande haben in der Pandemie viele die beruhigende Wirkung der Bäume entdeckt. Warum uns der Wald so gut tut, ob eine Zimmerpflanze auch schon hilft und wie man das Grüne am besten genießt, erfahren Sie in dieser Folge von "Besser Leben".

Wieso es sich lohnt, dankbar zu sein

Wir sagen es am Tag mehrmals, oft aber beiläufig: "Danke". Dabei können ein bewusster Dank und Dankbarkeit als Charaktereigenschaft viel bewirken. Studien legen nahe, dass dankbare Menschen unter anderem ein stärkeres Immunsystem haben, weniger unter Schmerzen leiden und besser schlafen.

Aber auch die Psyche profitiert: So sind dankbare Personen besser gelaunt, glücklicher, optimistischer und zufriedener mit ihrem Leben. Sie sind auch resilienter in Stress-Situationen. Dankbarkeit hat außerdem einen Einfluss auf soziale Bindungen und die Hilfsbereitschaft. Und letztlich ist sie ansteckend: Wer Dankbarkeit erfährt, ist motivierter, sie anderen gegenüber zu zeigen.

Damit diese Effekte auch eine nachhaltige Wirkung haben, ist es wichtig, dass ein echtes Danke keine einmalige Sache ist, sondern Dankbarkeit zur Gewohnheit wird. In Folge 17 des "Besser Leben"-Podcasts gehen Martin Schauhuber und Selina Thaler der Frage nach, wie man Dankbarkeit trainieren kann und wo ihre Grenzen liegen.

Replay: Wie man Neujahrsvorsätze tatsächlich umsetzt

Selina und Martin sprechen darüber, wie man sich gute Gewohnheiten antrainiert und schlechte Gewohnheiten wieder loswird. Wie schafft man es, täglich Sport zu machen, ohne sich dazu quälen zu müssen und wie man der Schokolade übersteht? Was sie selbst herausgefunden haben und was die Wissenschaft sagt. Also gutes Gelingen mit den Neujahrsvorsätzen! ;)

Macht Spenden glücklich?

Für viele Menschen ist Weihnachten die Zeit des Gebens – nicht nur unter dem Christbaum. Wir spenden Geld an wohltätige Organisationen und sind generell freigiebiger. Dass damit anderen geholfen wird, steht außer Frage – aber was macht das Spenden und Schenken eigentlich mit uns? Und wie gut tut es uns laut der Wissenschaft, als freiwilliger Helfer unsere Zeit zu spenden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Folge des Besser leben-Podcasts. Außerdem sprechen wir über die Bewegung des effektiven Altruismus und über die Frage, ob man nur für Malarianetze oder auch für Pandabären spenden sollte.