Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Machen Hunde glücklicher als Katzen?

Machen Hunde glücklicher als Katzen?

Der Hund soll "der beste Freund des Menschen" sein – aber ist er wirklich ein guter Freund? Und sind Katzen schlechtere Freunde? Tun uns Haustiere prinzipiell gut? Während der Corona-Lockdowns war das so, in normalen Zeiten fand die Wissenschaft weniger eindeutige Ergebnisse. Das mag auch daran liegen, dass ein Haustier nicht in jeder Lebenslage eine gute Idee ist.

Die neue Folge von "Besser leben" dreht sich um alles Putzige, das mehr als zwei Beine hat. Wir sprechen darüber, warum wir beim Dackelblick so machtlos sind und wie viel ein Haustier kostet. Außerdem erzählt STANDARD-Redakteurin Ana Grujić, warum ihre Hündin Laika sie glücklich macht, welche Fragen man sich stellen sollte, bevor man den Schritt ins Tierheim geht – und was sie davor völlig falsch eingeschätzt hat.

Wieso wir öfter Nein sagen sollten

Die Chefin fragt, ob wir noch einen Arbeitsauftrag übernehmen können. Der beste Freund fragt, ob wir am Abend was trinken gehen wollen. Eine Arbeitsbekanntschaft richtet einen langweiligen Networking-Event aus und "würde sich über ein Kommen sehr freuen". Auch wenn sie schon in Pflichten und Terminen untergehen, schaffen es viele Menschen nicht, das fällige "Nein" auszusprechen.

Wenn wir zu allem Ja sagen, kann das viele Gründe haben: Wir wollen allen gefallen, wollen Konflikte vermeiden oder sind so erzogen worden. Langfristig kann das schädlich sein und im Job bis ins Burnout führen. In der neuen Folge von "Besser leben" hören Sie außerdem, wie wir richtig Nein-Sagen geht und warum das manchmal nötig ist.

Stoizismus: Warum uns manches wurscht sein sollte

"Ein gutes Leben für alle" war das Ziel der Denker, die 300 v. Chr. die Philosophie der Stoa begründeten. Für sie lag der Schlüssel zum Glück im Inneren jedes Einzelnen – und in einem gesunden Umgang mit allem, was um uns herum passiert. In den letzten Jahren bekamen die Ideen der Stoiker neuen Schwung – kein Wunder, helfen sie doch in schwierigen Zeiten am meisten.

Im landläufigen Gebrauch wird der Stoizismus aber oft missverstanden: Er lehrt nicht stilles Leiden, sondern einen gelasseneren Umgang mit Emotionen und ständiges Beobachten der eigenen Gedanken und Werturteile. "Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen", sagte der Stoiker Epiktet. In der Antike blieb der Stoizismus sehr einflussreich, auch der römische Kaiser Mark Aurel vertrat ihn und hinterließ Schriften, die sich noch heute gut verkaufen. In der neuen Folge von "Besser leben" hören Sie, was man sich von den Stoikern abschauen kann – und wie man ihre Lehren auf keinen Fall missverstehen sollte.

Sitzen ist das neue Rauchen: Wie wir uns nicht kaputtmachen

Die meisten von uns sollten am besten noch heute damit anfangen: aufrecht zu stehen, sitzen oder gehen. Denn selbst wenn wir glauben, dass wir gerade stehen, hängen oft die Schultern nach vorne, machen wir ein Hohlkreuz oder einen "Smartphone-Nacken". In einer aufrechten Körperhaltung steckt viel Potenzial: Sie ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Leben – immerhin wirkt sie präventiv gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Aber nicht nur unser Körper profitiert davon. Auch unsere Psyche kann davon beeinflusst werden. Wer sich nicht gut fühlt, zeigt das auch an seiner Körperhaltung. Depressive Menschen zum Beispiel gehen viel zusammengesunkener als psychisch gesunde Menschen. Studien legen nahe, dass auch unsere Gedächtnisleistung besser ist, wenn wir uns nicht so klein machen. Die neue Folge von "Besser leben" beschäftigt sich neben diesen Fragen auch damit, wie man die Körperhaltung trainieren kann, welche Gewohnheiten hinter schlechter Haltung stecken und wieso Sitzen das neue Rauchen ist.

Flow: Der Glücksrausch, der produktiver macht

Man kennt es als "in der Zone sein", als "Runner‘s High" beim Joggen, oder als Zustand "müheloser Aufmerksamkeit". In der Wissenschaft hat man sich für diese Geisteszustände auf einen Begriff geeinigt: "Flow" – weil sich alles so fließend anfühlt. Vor allem bei der Arbeit und beim Sport verfallen wir in diesen Fluss, vergessen unsere Umwelt – und gar uns selbst. Bei diesem Rauschähnlichen Glücksgefühl verschmelzen wir nicht nur mit der Tätigkeit, wir sind dabei auch besser und produktiver. Was diesen mysteriösen Zustand wirklich ausmacht, und wie wir dahin kommen - darum geht es in der neuen Folge von "Besser Leben".

Sollten wir alle Veganer werden?

Dass die hierzulande übliche Ernährung ungesund ist, weist eine Litanei an Studien nach. Eine möglichst pflanzliche Ernährung ist für viele schnellste Weg, sich im Alltag gesünder zu fühlen. Warum das so ist, wie es am einfachsten geht und vor welche Fehler man dabei vermeiden muss, erklärt der Ernährungsberater Niko Rittenau in der neuen Folge von "Besser leben". Rittenau selbst lebt völlig vegan – und das nicht aus gesundheitlichen Gründen. Im Podcast erklärt der ausgebildete Koch, warum er sich gegen Fleisch, Milchprodukte und Eier entschieden hat und dank welcher Tricks er all das auch heute nicht vermisst. Außerdem beantwortet er die wichtigste aller österreichischen Fragen: Was tun, wenn die Oma zum Schnitzelessen einlädt?

Was wir von Menschen lernen können, die tot waren

"Besser leben" ist zurück aus der Sommerpause – und hat zwei Gäste mitgebracht. Die 29-jährige Hanna spricht darüber, wie ein Autounfall mitsamt dreiwöchigem Koma ihr Leben veränderte, und der 61-jährige Peter erzählt, warum er nach einem Herzstillstand anders über sein Dasein denkt.

Eine Nahtoderfahrung hat nur Hanna gemacht: Sie erinnert sich daran, über ihrem Körper geschwebt zu sein. Wie die Wissenschaft solche Phänomene erklärt, wie verbreitet sie sind, was Betroffene danach ändern und wie wir mit ihnen umgehen sollten, all das hören Sie in der neuen Folge von "Besser leben".

Ist das noch normal? Wann wir Hilfe suchen sollten

Ist die schlechte Stimmung der vergangenen Tage noch normal, oder sollte ich mal mit jemandem reden? Welche Telefon-Helplines können mir helfen und was ist eigentlich die richtige Therapie für mich, wenn es die braucht? Und wie können Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung am besten unterstützen? Antworten auf diese Fragen liefert die neue Folge von "Besser Leben". Die klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin Beate Wimmer-Puchinger ist Präsidentin des Bundesverbands Österreichischer PsychologInnen. Sie gibt im Interview handfeste Tipps, wohin man sich wenden kann und worauf es bei der Beziehung zwischen Patient und Therapeutin ankommt. Außerdem erklärt sie, wann und wie Psychopharmaka eingesetzt werden sollten – und wie nicht. Mit dieser Folge verabschiedet sich "Besser leben" in die Sommerpause. Wir sind im September wieder da und wünschen einen schönen Sommer!

Hilfe-Nummern und Seiten
Psychnet.at

Helpline des Berufsverbandes Österreichischer Psychologinnen und Psychologen 01/504 8000

Psychosozialer Dienst 01/313 30

Telefonseelsorge 142, telefonseelsorge.at

Kriseninterventionszentrum 01/406 95 95, kriseninterventionszentrum.at

Psychotherapie Helpline 0720/ 12 00 12

Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, kostenlos): 0800/222 555

Männerberatung (Mo–Fr, Ortstarif): 0720/70 44 00

Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, kostenlos): 0800/246 247

Nie mehr Münzwurf: Wie wir die richtige Entscheidung treffen

Kaffee oder Tee? Ausschlafen oder Wecker stellen? Zug nach Italien oder Flugzeug nach Thailand? Eine Lehre machen und dann gleich arbeiten oder weiter in die Schule gehen und Studieren? Wir treffen täglich tausende Entscheidungen – über manche müssen wir gar nicht mehr nachdenken, andere quälen uns tagelang. Und sobald man sich entschieden hat, kommen nagende Gedanken: Habe ich mich richtig entschieden? Was wäre wenn? Hätte ich das Kontra noch bedenken können?

In der neuen Folge von "Besser leben" geht es darum, wieso wir ungern Entscheidungen treffen, was eine gute Entscheidung ausmacht, welche häufigen Fehler man vermeiden sollte und wie wir – oft unbewusst – beim Abwägen der Optionen beeinflusst werden. Watchado-Gründer, Coach und Speaker Ali Mahlodji, der sich viel mit Entscheidungen beschäftigt und auch Workshops in Firmen dazu hält, gibt Tipps, was man beim Entscheiden beachten sollte – und was bei der Berufsorientierung zählt.

Ist barfuß gehen echt gesünder?

Wann Sind Sie zuletzt Barfuß gegangen? Bei vielen liegt das vermutlich schon eine Weile zurück. Wir verbringen sehr viel Zeit in engen Schuhen. Sobald die Schwimmbad- und Urlaubssaison beginnt, verabschieden sich immer mehr zumindest zeitweise von ihren Schuhen. Wieder andere gehen im Sommer lieber mit Barfußschuhen joggen.

Die neue "Besser Leben"-Folge beschäftigt sich mit den Benefits des Barfußgehens. Martin Schauhuber und Selina Thaler gehen – auch mit einem Selbstversuch – der Frage nach, wie man richtig Barfuß geht und ob uns das vor Verletzungen schützt, ob wir mit Hornhaut mehr oder weniger spüren und was Barfußschuhe eigentlich können. Kleiner Spoiler: So einfach lässt sich das alles nicht sagen, aber wir verbringen zu viel Zeit in engen Schuhen.