Besser leben

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Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Harry Potter und Bier: Wie uns bessere Ideen einfallen

Harry Potter und Bier: Wie uns bessere Ideen einfallen

Von wegen "Ich bin einfach nicht kreativ" – originelle Ideen kann jeder haben, wenn er sich traut. Wer seine Kreativität fördert, findet bessere Lösungen für die kleinen und großen Probleme des Lebens und kann deshalb besser mit Unsicherheit umgehen. Warum kreatives Denken nicht nur für Genies ist und wie wir kreativer werden, erklärt der Psychologe Mathias Benedek in der neuen Folge von "Besser leben". Benedek leitet an der Uni Graz die Arbeitsgruppe Kreativität und Innovation –und er hat erforscht, was ein Glas Bier mit unserer Kreativität macht.

Zu dick, zu behaart? Wie wir unseren Körper lieben lernen

Menschen, die nicht den Schönheitsnormen entsprechen, werden in unserer Gesellschaft diskriminiert – und haben oft auch selbst Probleme, ihren Körper zu akzeptieren. Warum dieser "Lookism" ein Ende haben muss, wer vom Status Quo profitiert und wie uns Body Positivity ganz individuell gut tun kann, erklärt Elisabeth Lechner in der neuen Folge von "Besser leben".

Die Kulturwissenschafterin hat für ihre Dissertation mit den Bewegungen der Body Positivity und Body Neutrality untersucht und mit "Riot, don't diet!" nun ein Buch zum Thema geschrieben. Sie sagt, ohne Waage und Diäten lebe sie besser – und sie erklärt im Interview auch, wie Social Media bei Essstörungen helfen kann.

Wie man auch Menschen vergibt, die man verachtet

Ob Erinnerungen an den Feind in der Schule, Groll gegen den Exfreund oder Hass auf die Autofahrerin, die uns am Arbeitsweg geschnitten hat – wir tragen kleine und große Kränkungen oft lange mit uns herum. Die Forschung hat aber gezeigt, dass uns Vergebung sowohl körperlich als auch geistig gut tut – und kaum vorstellbare Beispiele beweisen, dass sie sogar in Extremfällen möglich ist. In der neuen Folge von "Besser leben" erfahren Sie, wie Verzeihen am besten klappt, wem man leichter vergeben kann und wer damit vorsichtig sein sollte.

Ist Kaffee wirklich ungesund?

Nicht mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag! Kein Espresso kurz vor dem Schlafengehen! Koffein entwässert und wirkt abführend! Kaffee ist krebserregend! Um das Genussmittel ranken sich viele Mythen und die zahlreichen Studien, die jährlich dazu publiziert werden, widersprechen sich auch oft.
In der aktuellen Folge von "Besser Leben" geht es unter anderem darum, welche der weit verbreiteten Annahmen zum Koffein stimmen und wo Forschende keine eindeutigen Aussagen treffen können, wieso Koffein gar nicht so schädlich ist wie angenommen und wieso man nicht direkt nach dem Aufstehen einen Kaffee trinken sollte, wenn man die aufputschende Wirkung spüren will.

Unbeliebt, aber wichtig? Wieso wir uns dehnen sollten

Dehnen würde in Österreich wohl keinen Beliebtheitswettbewerb gewinnen. Einige wenige lieben es, der Rest spult vor dem Sport maximal ein liebloses Pflichtprogramm herunter. Dabei würde uns regelmäßiges Dehnen gut tun – es dient als Gegengift zum dauernden Sitzen und hält uns auch bis ins Alter beweglich. Das sagt auch der Sportwissenschafter Andreas Konrad, der das Dehnen an der Uni Graz erforscht.
Konrad erklärt in der neuen Folge von "Besser leben" unter anderem, wie lange man für dauerhafte Verbesserungen stretchen muss und warum wir durch das Dehnen beweglicher werden. Außerdem vermittelt er in der Streitfrage des statischen vs. dynamischen Dehnens – gerade beim Aufwärmen vor dem Sport ist das entscheidend.

Trend "Niksen": Wieso Nichtstun so wichtig ist

Wann haben Sie zuletzt nichts getan? Aus dem Fenster geschaut, bewusst nur auf die Musik in den Kopfhörern gehört, auf der Couch gelegen oder einen Spaziergang im Grünen gemacht – ohne ein schlechtes Gewissen? Nichtstun hat ein schlechtes Image in der Gesellschaft. Dabei sind Pausen notwendig, damit sich das Gehirn regenerieren kann und unser Energietank aufgefüllt wird.

Tagträumen macht uns auch kreativer, konzentrierter und der Schlaf verbessert sich. Auch auf zwischenmenschliche Beziehungen hat die Zeit für sich allein langfristig positiven Einfluss. In den Niederlanden und darüber hinaus ist "Niksen", niederländisch für "Nichtstun", mittlerweile zum Lifestyle geworden. In der neuen Folge von "Besser Leben" geht es unter anderem um konkrete Tipps, wie, wo und wann man am besten nikst und wieso sich Menschen lieber Elektroschocks geben, statt 15 Minuten nur auf einem Sessel zu sitzen.

Gehirn-Doping: Wie man richtig lernt

Lernmarathons sind sinnlos und Kinder müssen zu früh in die Schule – darüber sind sich nicht nur Experten einig. Aber kaum jemand lernt wirklich effektiv – unter anderem, weil viele noch dem Mythos der Lerntypen nachhängen. Mit ein paar kleinen und großen Tricks wird unser Gehirn aufnahmefähiger. Was wir lesen oder hören, bleibt besser hängen. Wie das alles funktioniert und ab welchem Alter wir uns fürs Lernen besonders anstrengen müssen, erfahren Sie in der neuen Folge von "Besser leben". Kleiner Spoiler: Für maximale Merkleistung am besten vorher kurz Bewegung machen, ein bisschen balancieren und dann ohne Ablenkung anhören.

Mozart-Effekt: Macht uns klassische Musik wirklich klüger?

Das Kribbeln, das einem über den Rücken läuft, wenn man den Lieblingssong hört, die Erinnerung an den Urlaub, den ein Sommerhit aus der Kindheit hervorruft, oder die Arie, die einen zu Tränen rührt: Musik ergreift uns und schüttet im Gehirn viele Glückshormone aus. Sie kann unsere Laune aber nicht nur positiv, sondern auch negativ beeinflussen.
Welche Musik wir wie im Alltag für uns nutzen können, warum Musik uns beim Shoppen manipuliert und wieso wir uns den Prüfungsstoff gesungen besser merken, wird in der neuen Folge von "Besser Leben" beantwortet. Zudem gehen die Moderatoren Martin Schauhuber und Selina Thaler der Frage nach, ob uns klassische Musik wirklich schlauer macht, wie die Theorie des sogenannten Mozart-Effekts besagt.

Intervallfasten: Was es bringt, täglich 14 Stunden zu hungern

Intervallfasten wird immer beliebter, das wochenlange Heilfasten ist sowieso ein Klassiker. Rund um das Thema gibt es viele Mythen und Vermutungen. Der Mediziner Andreas Michalsen erforscht an der Berliner Charité wissenschaftlich, was das kontrollierte Hungern bringt. Er sagt: "Fasten ist wie ein psychologischer Neustart." Außerdem erklärt der Naturheilkunder in der neuen Folge von "Besser leben", warum wir alle ab und zu ein paar Tage fasten sollten, warum Entgiftung ein Märchen ist, was man für das "richtige" Fasten beachten muss – und warum notfalls auch mal ein Häferl Kaffee sein darf.

Täglich 10.000 Schritte? Wie viel wir wirklich gehen sollten

"Gehen ist des Menschens beste Medizin", soll schon Hippokrates gesagt haben. Die billigste ist sie jedenfalls: Gehen beugt unzähligen Krankheiten vor und hält das Hirn jung. 10.000 Schritte pro Tag sind eine beliebte Messlatte für die tägliche Bewegung, das sind etwa acht Kilometer. Doch laut aktuelleren Studien dürfte das übertrieben sein. Was man beim Gehen falsch machen kann, welche unbekannteren Benefits es hat und wieviel Milligramm Koffein man durch kurzes Stiegensteigen ersetzen kann – um all das geht es in der neuen Folge von "Besser leben".