Besser leben

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Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Unbeliebt, aber wichtig? Wieso wir uns dehnen sollten

Unbeliebt, aber wichtig? Wieso wir uns dehnen sollten

Dehnen würde in Österreich wohl keinen Beliebtheitswettbewerb gewinnen. Einige wenige lieben es, der Rest spult vor dem Sport maximal ein liebloses Pflichtprogramm herunter. Dabei würde uns regelmäßiges Dehnen gut tun – es dient als Gegengift zum dauernden Sitzen und hält uns auch bis ins Alter beweglich. Das sagt auch der Sportwissenschafter Andreas Konrad, der das Dehnen an der Uni Graz erforscht.
Konrad erklärt in der neuen Folge von "Besser leben" unter anderem, wie lange man für dauerhafte Verbesserungen stretchen muss und warum wir durch das Dehnen beweglicher werden. Außerdem vermittelt er in der Streitfrage des statischen vs. dynamischen Dehnens – gerade beim Aufwärmen vor dem Sport ist das entscheidend.

Trend "Niksen": Wieso Nichtstun so wichtig ist

Wann haben Sie zuletzt nichts getan? Aus dem Fenster geschaut, bewusst nur auf die Musik in den Kopfhörern gehört, auf der Couch gelegen oder einen Spaziergang im Grünen gemacht – ohne ein schlechtes Gewissen? Nichtstun hat ein schlechtes Image in der Gesellschaft. Dabei sind Pausen notwendig, damit sich das Gehirn regenerieren kann und unser Energietank aufgefüllt wird.

Tagträumen macht uns auch kreativer, konzentrierter und der Schlaf verbessert sich. Auch auf zwischenmenschliche Beziehungen hat die Zeit für sich allein langfristig positiven Einfluss. In den Niederlanden und darüber hinaus ist "Niksen", niederländisch für "Nichtstun", mittlerweile zum Lifestyle geworden. In der neuen Folge von "Besser Leben" geht es unter anderem um konkrete Tipps, wie, wo und wann man am besten nikst und wieso sich Menschen lieber Elektroschocks geben, statt 15 Minuten nur auf einem Sessel zu sitzen.

Gehirn-Doping: Wie man richtig lernt

Lernmarathons sind sinnlos und Kinder müssen zu früh in die Schule – darüber sind sich nicht nur Experten einig. Aber kaum jemand lernt wirklich effektiv – unter anderem, weil viele noch dem Mythos der Lerntypen nachhängen. Mit ein paar kleinen und großen Tricks wird unser Gehirn aufnahmefähiger. Was wir lesen oder hören, bleibt besser hängen. Wie das alles funktioniert und ab welchem Alter wir uns fürs Lernen besonders anstrengen müssen, erfahren Sie in der neuen Folge von "Besser leben". Kleiner Spoiler: Für maximale Merkleistung am besten vorher kurz Bewegung machen, ein bisschen balancieren und dann ohne Ablenkung anhören.

Mozart-Effekt: Macht uns klassische Musik wirklich klüger?

Das Kribbeln, das einem über den Rücken läuft, wenn man den Lieblingssong hört, die Erinnerung an den Urlaub, den ein Sommerhit aus der Kindheit hervorruft, oder die Arie, die einen zu Tränen rührt: Musik ergreift uns und schüttet im Gehirn viele Glückshormone aus. Sie kann unsere Laune aber nicht nur positiv, sondern auch negativ beeinflussen.
Welche Musik wir wie im Alltag für uns nutzen können, warum Musik uns beim Shoppen manipuliert und wieso wir uns den Prüfungsstoff gesungen besser merken, wird in der neuen Folge von "Besser Leben" beantwortet. Zudem gehen die Moderatoren Martin Schauhuber und Selina Thaler der Frage nach, ob uns klassische Musik wirklich schlauer macht, wie die Theorie des sogenannten Mozart-Effekts besagt.

Intervallfasten: Was es bringt, täglich 14 Stunden zu hungern

Intervallfasten wird immer beliebter, das wochenlange Heilfasten ist sowieso ein Klassiker. Rund um das Thema gibt es viele Mythen und Vermutungen. Der Mediziner Andreas Michalsen erforscht an der Berliner Charité wissenschaftlich, was das kontrollierte Hungern bringt. Er sagt: "Fasten ist wie ein psychologischer Neustart." Außerdem erklärt der Naturheilkunder in der neuen Folge von "Besser leben", warum wir alle ab und zu ein paar Tage fasten sollten, warum Entgiftung ein Märchen ist, was man für das "richtige" Fasten beachten muss – und warum notfalls auch mal ein Häferl Kaffee sein darf.

Täglich 10.000 Schritte? Wie viel wir wirklich gehen sollten

"Gehen ist des Menschens beste Medizin", soll schon Hippokrates gesagt haben. Die billigste ist sie jedenfalls: Gehen beugt unzähligen Krankheiten vor und hält das Hirn jung. 10.000 Schritte pro Tag sind eine beliebte Messlatte für die tägliche Bewegung, das sind etwa acht Kilometer. Doch laut aktuelleren Studien dürfte das übertrieben sein. Was man beim Gehen falsch machen kann, welche unbekannteren Benefits es hat und wieviel Milligramm Koffein man durch kurzes Stiegensteigen ersetzen kann – um all das geht es in der neuen Folge von "Besser leben".

Ist das Streben nach Glück nur eine Falle?

Wir wollen glücklich sein – soweit sind sich die meisten Menschen einig. Aber wird die Suche nach dem Glück von neoliberalen Kräften instrumentalisiert? Nimmt der Fokus auf das eigene Glück die Gesellschaft aus ihrer Verantwortung? Schadet der Glücksbegriff uns mehr, als er hilft? Diese Fragen werfen die Soziologin Eva Illouz und der Psychologe Edgar Cabanas in ihrem Buch "Das Glücksdiktat" auf. Eine etwas andere "Besser Leben"-Folge über die Tücken des Glücks – und wo die Kritik noch weiter führen müsste. Und nach einem halben Jahr Podcast ziehen Martin Schauhuber und Selina Thaler Bilanz, was sie bisher gelernt und welche Tipps sie selbst übernommen haben.

Ist das Handy schlecht für uns? Jein!

Mehr als drei Stunden pro Tag verwenden wir im Schnitt unsere Smartphones – und das ist nicht zwingend ein Problem. Auch starker Handykonsum schadet der psychischen Gesundheit nicht automatisch, sagen aktuelle Untersuchungen. Und doch hat der Blick in das Kasterl dunkle Seiten. Wann uns Smartphones helfen, wie sie uns schaden und wie wir einen gesünderen Umgang finden können, erklärt die neue Folge des "Besser leben"-Podcasts.

Wie wir uns motivieren aufzustehen

Je länger die Pandemie dauert, umso mehr scheint sie nachzulassen: unsere Motivation. Wer im ersten Lockdown noch täglich im Wohnzimmer Sport gemacht hat, zieht jetzt vielleicht lieber die Couch der Yogamatte vor. Auch die Motivation, täglich etwas Frisches zu kochen oder die Corona-Regeln einzuhalten, sinkt. Wie gewinnen wir unsere Motivation wieder zurück? Wie können wir uns motivieren, unsere Ziele zu verfolgen, und welche Tipps helfen dabei? Diese Fragen beantwortet die aktuelle Folge des "Besser leben"-Podcast.

Wie wir die Angst besiegen können

Viele Ängste sind von Jahrtausenden der Evolution tief in unserem Gehirn eingenistet – und manche davon sind auch heute noch nützlich. Gerade in Krisenzeiten nehmen Angststörungen aber zu. Die neue Folge von "Besser Leben" erklärt, was wir gegen die kleinen und großen Ängste tun können, was in unserem Körper passiert, wenn wir Angst haben und welchen neuen Therapieansatz die Wissenschaft derzeit verfolgt.