Besser leben

Besser leben

Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden

Wieso wir mehr frieren sollten

Wieso wir mehr frieren sollten

Brrr! Ist es draußen kalt, verbringen wir die Zeit lieber in der geheizten Wohnung, als uns den kalten Füßen, der Gänsehaut oder dem Zittern zu stellen. Dabei hat Kälte auch gesundheitliche Benefits. Sie fördert etwa die Durchblutung, verbessert die Regeneration nach dem Sport und hilft beim Einschlafen. Neue Erkenntnisse legen sogar nahe, dass ein bei Kälte ausgeschüttetes Protein das Auftreten von Demenz verlangsamen kann. Umstritten ist allerdings, ob die Kälte das Immunsystem stärkt und gerade im Winter gegen Infektionskrankheiten helfen kann. Auch wegen ihrer Vorteile suchen manche Menschen derzeit die Kälte: beim Eisschwimmen, wenn sie in eisigen Flüssen oder Seen baden. Eisschwimmer Florian Mayer erklärt in der neuen Folge von "Besser leben", wieso er regelmäßig in die kalte Donau taucht, und gibt Tipps, was man am Anfang beachten sollte. Und die Podcast-Moderatoren sprechen über ihren Selbstversuch, täglich kalt zu duschen, wie man sich gegen die Kälte abhärten kann und wieso Frauen im Durchschnitt schneller frieren als Männer.

Wie man keine Zeit verschwendet

Es klingt so simpel und kann doch so viel ausmachen: Arbeiten nach Stundenplan. Stars der Produktivitätsszene propagieren das genaue Planen seines Arbeitstags. Warum das Sinn macht, worauf man achten sollte und warum es nicht nur produktiver macht, sondern sich auch gut anfühlt – darum geht es in der neuen Folge von "Besser leben".

Wieso das Waldbaden so gesund ist

In Japan und Südkorea verschreiben Ärzte gestressten Patienen ein "Bad" im Wald. Auch hierzulande haben in der Pandemie viele die beruhigende Wirkung der Bäume entdeckt. Warum uns der Wald so gut tut, ob eine Zimmerpflanze auch schon hilft und wie man das Grüne am besten genießt, erfahren Sie in dieser Folge von "Besser Leben".

Wieso es sich lohnt, dankbar zu sein

Wir sagen es am Tag mehrmals, oft aber beiläufig: "Danke". Dabei können ein bewusster Dank und Dankbarkeit als Charaktereigenschaft viel bewirken. Studien legen nahe, dass dankbare Menschen unter anderem ein stärkeres Immunsystem haben, weniger unter Schmerzen leiden und besser schlafen.

Aber auch die Psyche profitiert: So sind dankbare Personen besser gelaunt, glücklicher, optimistischer und zufriedener mit ihrem Leben. Sie sind auch resilienter in Stress-Situationen. Dankbarkeit hat außerdem einen Einfluss auf soziale Bindungen und die Hilfsbereitschaft. Und letztlich ist sie ansteckend: Wer Dankbarkeit erfährt, ist motivierter, sie anderen gegenüber zu zeigen.

Damit diese Effekte auch eine nachhaltige Wirkung haben, ist es wichtig, dass ein echtes Danke keine einmalige Sache ist, sondern Dankbarkeit zur Gewohnheit wird. In Folge 17 des "Besser Leben"-Podcasts gehen Martin Schauhuber und Selina Thaler der Frage nach, wie man Dankbarkeit trainieren kann und wo ihre Grenzen liegen.

Replay: Wie man Neujahrsvorsätze tatsächlich umsetzt

Selina und Martin sprechen darüber, wie man sich gute Gewohnheiten antrainiert und schlechte Gewohnheiten wieder loswird. Wie schafft man es, täglich Sport zu machen, ohne sich dazu quälen zu müssen und wie man der Schokolade übersteht? Was sie selbst herausgefunden haben und was die Wissenschaft sagt. Also gutes Gelingen mit den Neujahrsvorsätzen! ;)

Macht Spenden glücklich?

Für viele Menschen ist Weihnachten die Zeit des Gebens – nicht nur unter dem Christbaum. Wir spenden Geld an wohltätige Organisationen und sind generell freigiebiger. Dass damit anderen geholfen wird, steht außer Frage – aber was macht das Spenden und Schenken eigentlich mit uns? Und wie gut tut es uns laut der Wissenschaft, als freiwilliger Helfer unsere Zeit zu spenden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Folge des Besser leben-Podcasts. Außerdem sprechen wir über die Bewegung des effektiven Altruismus und über die Frage, ob man nur für Malarianetze oder auch für Pandabären spenden sollte.

Wieso wir Zucker meiden sollten – und wie das klappt

Und, wie viele Weihnachtskekse haben Sie schon gegessen? Viele antworten jetzt wahrscheinlich: "Zu viele." Aber nicht nur Naschkatzen, sondern alle Menschen in Österreich, essen im Schnitt deutlich mehr Zucker als die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen sechs Teelöffel. Oftmals versteckt in Fertiggerichten oder Getränken und gar nicht in Süßigkeiten. Wieso wir Süßem so schwer widerstehen können, ob Zucker eine Droge ist und welche Folgen er für Körper und Psyche hat, beantwortet Folge 15 des "Besser Leben"-Podcast. Zudem geht Martin Schauhuber im Selbstversuch der Frage nach, wie sich Zuckerverzicht auf das Wohlbefinden auswirkt.

Sind Optimisten wirklich glücklicher?

Ist Ihr Glas halb voll oder halb leer? Völlig egal, denn Optimismus ist sehr viel mehr als diese Einschätzung. Optimisten sind gesünder, haben mehr Freunde und leben länger – und doch gibt es eine Form des Optimismus, die problematisch sein kann. Und zwar genau die, die wir fast alle haben. Wann Optimismus gut ist, wann er schädlich sein kann und wie wir uns die bevorzugte Art antrainieren können, darum dreht sich die 14. Folge des "Besser leben"-Podcasts.

Was wir uns vorm Shopping fragen sollten

Sie habe früher aus Ablenkung geshoppt oder war einkaufen, um sich nach einem guten Tag zu belohnen, erzählt Nunu Kaller. Auf lange Sicht machte das aber nicht glücklich. Kaller ist Aktivistin und Autorin und wurde im Frühjahr bekannt, weil sie eine Liste österreichischer Onlineshops angelegt hat, bei denen im Lockdown eingekauft werden könnte. Die ehemalige Konsumentensprecherin von Greenpeace hat ein Jahr lang keine Kleidung gekauft – und darüber ein Buch geschrieben. Für ihr noch nicht erschienenes zweites Buch hat sie unter anderem recherchiert, wie wir psychisch ausgetrickst werden, um mehr zu kaufen. Im "Besser leben"-Podcast spricht Kaller darüber, was zu viel Konsum mit uns macht, wieso weniger oft mehr, aber Minimalismus auch ein Privileg ist. Zudem gibt sie Tipps zu einem gesünderen Konsumverhalten.

Wieso Kuscheln lebenswichtig ist

In Pandemiezeiten fehlt vielen Menschen etwas besonders: Körperkontakt. Endlich wieder einmal die Eltern und Großeltern umarmen oder mit der besten Freundin kuscheln. Das liegt auch daran, dass Physical Distancing zu lieben Menschen eigentlich gegen unseren Instinkt geht. Mit sich selbst kuscheln, oder umarmen, hilft da leider nicht – im Podcast gibt es aber Tipps, was jenen, die im Lockdown allein sind, stattdessen helfen kann. Ebenso geht es in der zwölften Folge darum, wieso Kuscheln gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist und Abstandhalten langfristig auf die Psyche schlagen kann. Zu Wort kommt auch die professionelle Kuschlerin Elisa Meyer, die seit vier Jahren das Netzwerk Kuschelkiste betreibt.